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Mittwoch, 24. Dezember 2025

Frohe Weihnachten


Frohe Weihnachten aus San Antonio de Esmoruco Bolivien

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. 

Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. 

Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. 

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: 

Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.

 Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.

[Das Video läuft auf der Plattform eines Freundes in Macha Bolivien.]

P. Claus Braun
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Warten auf Weihnachten

Warten auf Weihnachten in San Antonio de Esmoruco
Festliche Vorbereitungen, leuchtende Kinderaugen und ein Dorf im Weihnachtszauber. Wenn der Dezember langsam sein Ende findet und die Nächte immer milder und nasser werden, steigt in den Bergen Boliviens eine ganz besondere Vorfreude: Das Weihnachtsfest steht bevor. In San Antonio de Esmoruco, einem kleinen, lebendigen Dorf hoch in den Anden, ist das Warten auf Weihnachten ein Ereignis, das die Gemeinschaft enger zusammenschweißt und die Herzen erwärmt. Schon Wochen vorher spürt man, wie die festliche Stimmung das Dorf durchzieht–und jeder Tag bringt neue Aktivitäten und Vorbereitungen mit sich.

Warten auf Weihnachten in San Antonio de Esmoruco Festliche Vorbereitungen, leuchtende Kinderaugen und ein Dorf im Weihnachtszauber. Wenn der Dezember langsam sein Ende findet und die Nächte immer kälter und klarer werden, steigt in den Bergen Boliviens eine ganz besondere Vorfreude: Das Weihnachtsfest steht bevor. In San Antonio de Esmoruco, einem kleinen, lebendigen Dorf hoch in den Anden, ist das Warten auf Weihnachten ein Ereignis, das die Gemeinschaft enger zusammenschweißt und die Herzen erwärmt. Schon Wochen vorher spürt man, wie die festliche Stimmung das Dorf durchzieht–und jeder Tag bringt neue Aktivitäten und Vorbereitungen mit sich.

Vorbereitungen im Dorf: Sternenglanz
Es ist Tradition, dass einige Tage vor Heiligabend der große Stern auf dem Kirchturm angebracht wird. Schon am frühen Morgen versammeln sich die Dorfbewohner auf dem kleinen Platz vor der Kirche. Die Kinder laufen aufgeregt umher, stellen Fragen und dürfen manchmal sogar beim Tragen helfen. Das Anbringen des neuen Sterns ist jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung: Der Turm ist hoch, der Wind pfeift scharf, und der Stern muss sicher befestigt werden. Doch gemeinsam, mit vereinten Kräften und viel Lachen, gelingt es schließlich immer – und wenn der Stern dann endlich im Licht der Abendsonne erstrahlt, ist die Erleichterung groß. Ein Moment, in dem der Stolz und die Freude aller spürbar werden.

Vorbereitungen im Dorf: Sternenglanz Es ist Tradition, dass einige Tage vor Heiligabend der große Stern auf dem Kirchturm angebracht wird. Schon am frühen Morgen versammeln sich die Dorfbewohner auf dem kleinen Platz vor der Kirche. Die Kinder laufen aufgeregt umher, stellen Fragen und dürfen manchmal sogar beim Tragen helfen. Das Anbringen des neuen Sterns ist jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung: Der Turm ist hoch, der Wind pfeift scharf, und der Stern muss sicher befestigt werden. Doch gemeinsam, mit vereinten Kräften und viel Lachen, gelingt es schließlich immer – und wenn der Stern dann endlich im Licht der Abendsonne erstrahlt, ist die Erleichterung groß. Ein Moment, in dem der Stolz und die Freude aller spürbar werden.

Parallel dazu wird in der Kirche die Krippe vorbereitet. Sorgfältig werden Figuren entstaubt, das Stroh zurechtgelegt und kleine Details ergänzt. Für viele Dorfbewohner, besonders die älteren, gehört dies zu den bewegendsten Aufgaben der Weihnachtszeit. Die Kinder beobachten neugierig, wie das Jesuskind erst am Abend des 24. Dezember seinen Platz findet – ein Brauch, der die Erwartung noch steigert. Wenn dann alles fertig ist und Maria, Josef und die Tiere ihre Plätze eingenommen haben, spürt man eine tiefe Zufriedenheit und ein Gefühl von Ankommen. Die Krippe wird zum Mittelpunkt für Gebete, Lieder und das Miteinander.

Parallel dazu wird in der Kirche die Krippe vorbereitet. Sorgfältig werden Figuren entstaubt, das Stroh zurechtgelegt und kleine Details ergänzt. Für viele Dorfbewohner, besonders die älteren, gehört dies zu den bewegendsten Aufgaben der Weihnachtszeit. Die Kinder beobachten neugierig, wie das Jesuskind erst am Abend des 24. Dezember seinen Platz findet – ein Brauch, der die Erwartung noch steigert. Wenn dann alles fertig ist und Maria, Josef und die Tiere ihre Plätze eingenommen haben, spürt man eine tiefe Zufriedenheit und ein Gefühl von Ankommen. Die Krippe wird zum Mittelpunkt für Gebete, Lieder und das Miteinander.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Lager geholt wird [ist leider aus Plastik]. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Umland geholt wird. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Lager geholt wird [leider ist sie aus Plastik]. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Umland geholt wird. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Die besondere Bedeutung für Kinder und Gemeinschaft
Für die Kinder von San Antonio de Esmoruco ist Weihnachten das Highlight des Jahres. Sie fiebern auf das Fest hin, proben Lieder und kleine Theaterstücke für die Heilige Messe und helfen, wo sie können. Ihr Leuchten in den Augen, wenn der Baum zum ersten Mal funkelt oder die Krippe fertig ist, steckt alle an. Aber auch für die Erwachsenen hat das Fest eine tiefe Bedeutung: Es bringt die Dorfgemeinschaft näher zusammen, lässt Sorgen des Alltags für einen Moment in den Hintergrund treten und stärkt das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.

Die besondere Bedeutung für Kinder und Gemeinschaft Für die Kinder von San Antonio de Esmoruco ist Weihnachten das Highlight des Jahres. Sie fiebern auf das Fest hin, proben Lieder und kleine Theaterstücke für die Heilige Messe und helfen, wo sie können. Ihr Leuchten in den Augen, wenn der Baum zum ersten Mal funkelt oder die Krippe fertig ist, steckt alle an. Aber auch für die Erwachsenen hat das Fest eine tiefe Bedeutung: Es bringt die Dorfgemeinschaft näher zusammen, lässt Sorgen des Alltags für einen Moment in den Hintergrund treten und stärkt das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.

Die Herausforderung mit dem neuen Stern
Dieses Jahr gab es eine besondere Herausforderung: Der neue Stern war größer und schwerer als in den Jahren zuvor. Schon beim ersten Versuch rutschte er fast aus den Händen, und alle hielten kurz die Luft an. Doch am Ende war es die Zusammenarbeit vieler Hände – junge und alte, erfahrene und neugierige –, die den Stern sicher an seinen Platz brachte. Als er dann endlich oben leuchtete, war die Erleichterung spürbar, ein kollektiver Seufzer ging durch die Menge, und es wurde herzlich gelacht und gefeiert.

Das Aufstellen der Krippe und festliche Stimmung
Das Aufstellen der Krippe ist jedes Jahr ein Augenblick großer Andacht und Freude. Wenn die letzte Figur ihren Platz gefunden hat, strahlt die Kirche in warmem Licht. Die Gemeinde versammelt sich, manchmal wird gemeinsam gesungen – einfache Lieder, die von Hoffnung und Dankbarkeit erzählen. In diesen Momenten wird spürbar, wie sehr Weihnachten in San Antonio de Esmoruco mehr ist als ein Fest: Es ist ein Band, das alle verbindet, eine Quelle der Kraft und Zuversicht.

Ein festlicher Weihnachtsgruß aus den Anden
So klingt das Warten auf Weihnachten in San Antonio de Esmoruco: erfüllt von Vorfreude, geprägt von Gemeinschaft und getragen von kleinen und großen Wundern. Möge der Zauber dieses Festes auch Ihr Herz erreichen, wo immer Sie gerade sind. Frohe Weihnachten und ein gesegnetes, friedvolles Fest wünscht die Dorfgemeinschaft von San Antonio de Esmoruco – und möge der Stern über Ihrem Weihnachtsweg besonders hell leuchten!

P. Claus Braun
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Ein Wunder zum Weihnachtsfest

Ein Wunder zum Weihnachtsfest: Der neue Gemeindesaal in Lagunillas

Ein Wunder zum Weihnachtsfest: Der neue Gemeindesaal in Lagunillas

Wie Gemeinschaft, Ausdauer und ein bisschen Glück Großes bewirken
Ein Tag vor dem Heiligen Abend haben wir unser Ziel erreicht. Das Dach haben wir noch vor dem großen Regen auf den Gemeindesaal aufschlagen können. Damit können alle folgenden Arbeiten im Trockenen stattfinden. Manchmal geschehen an Weihnachten doch Wunder.

Wie Gemeinschaft, Ausdauer und ein bisschen Glück Großes bewirken Ein Tag vor dem Heiligen Abend haben wir unser Ziel erreicht. Das Dach haben wir noch vor dem großen Regen auf den Gemeindesaal aufschlagen können. Damit können alle folgenden Arbeiten im Trockenen stattfinden. Manchmal geschehen an Weihnachten doch Wunder.

Schon am frühen Morgen lag eine besondere Stimmung in der Luft. Die Vorfreude auf das Fest und die Hoffnung, das Dach noch rechtzeitig fertigzustellen, vereinten alle Helfer. Während sich dunkle Wolken am Horizont abzeichneten, wurde jede Minute genutzt, um die letzten Sparren zu befestigen und die Bleche festzuzurren. Die Gemeinschaft wuchs in diesen Stunden enger zusammen als je zuvor – jeder Handgriff, jedes Lächeln und jede helfende Hand waren ein Geschenk.

Schon am frühen Morgen lag eine besondere Stimmung in der Luft. Die Vorfreude auf das Fest und die Hoffnung, das Dach noch rechtzeitig fertigzustellen, vereinten alle Helfer. Während sich dunkle Wolken am Horizont abzeichneten, wurde jede Minute genutzt, um die letzten Sparren zu befestigen und die Bleche festzuzurren. Die Gemeinschaft wuchs in diesen Stunden enger zusammen als je zuvor – jeder Handgriff, jedes Lächeln und jede helfende Hand waren ein Geschenk.

Als schließlich die letzte Schraube eingedreht war, setzte der Regen ein. Doch da waren wir bereits unter dem schützenden Dach versammelt – gemeinsam, erschöpft und überglücklich. Der Klang der Regentropfen wurde zur Melodie unseres Erfolgs, und in viele Gesichter mischte sich Erleichterung mit Stolz. Was uns gestern noch unmöglich erschien, ist heute Realität geworden.

Der neue Gemeindesaal ist mehr als nur ein Gebäude. Er steht für Zusammenhalt, Engagement und Zuversicht. Hier werden bald Kinder lachen, Familien feiern und Nachbarn über das Leben sprechen. In diesen vier Wänden wird Gemeinschaft gelebt – geschützt vor Wind und Wetter und getragen von der Hoffnung, die wir in diesen Tagen alle teilen.

Rückblickend wird dieser 23. Dezember für uns alle unvergesslich bleiben. Nicht nur, weil wir ein Dach errichtet haben, sondern weil wir gezeigt haben, was möglich ist, wenn viele Herzen für ein Ziel schlagen. Vielleicht ist es das, was Weihnachten wirklich ausmacht: Gemeinsam etwas bewegen und an Wunder glauben.

Frohe Weihnachten aus Lagunillas Bolivien

P. Claus Braun
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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Der Gemeindesaal in Lagunillas wird gedeckt

Ein Kraftakt in bewegten Zeiten – Gemeinschaft, Herausforderungen und Hoffnung

Manchmal scheint es, als würde das Bauchgefühl uns genau im richtigen Moment leiten: Kurz bevor es zu spät gewesen wäre, kauften wir das Holz für das Dach des Gemeindesaals ein – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als wahrer Glücksgriff erwies. Denn nur wenige Tage später wurde in Bolivien der Benzinpreis auf einen US-Dollar pro Liter verdoppelt, der Dieselpreis kletterte sogar auf 1,40 US-Dollar. Die Auswirkungen dieser plötzlichen Preissteigerungen sind enorm: Baustoffe, Transport und letztlich jedes Alltagsgut werden spürbar teurer. Für uns bedeutete das: Jeder Schritt beim Bau muss jetzt noch genauer geplant und gemeinsam gestemmt werden.

Manchmal scheint es, als würde das Bauchgefühl uns genau im richtigen Moment leiten: Kurz bevor es zu spät gewesen wäre, kauften wir das Holz für das Dach des Gemeindesaals ein – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als wahrer Glücksgriff erwies. Denn nur wenige Tage später wurde in Bolivien der Benzinpreis auf einen US-Dollar pro Liter verdoppelt, der Dieselpreis kletterte sogar auf 1,40 US-Dollar. Die Auswirkungen dieser plötzlichen Preissteigerungen sind enorm: Baustoffe, Transport und letztlich jedes Alltagsgut werden spürbar teurer. Für uns bedeutete das: Jeder Schritt beim Bau muss jetzt noch genauer geplant und gemeinsam gestemmt werden.

Mit Spannung wurde die Ankunft des LKWs voller Baumaterial in Lagunillas erwartet. Kaum war das Fahrzeug vorgefahren, fanden sich schon zahlreiche Helfer*innen ein. Es dauerte nicht lange, bis die ersten schweren Holzbalken mit vereinten Kräften abgeladen, angehoben und präzise auf dem Mauerwerk verankert wurden. Dabei wurde gelacht, angepackt, angefeuert – ein echtes Zeichen des Zusammenhalts. Der Platz um den Gemeindesaal verwandelte sich in eine lebendige Baustelle, auf der jede Person ihre Rolle hatte: Manche regelten die Logistik, andere sorgten für Verpflegung, wieder andere arbeiteten Hand in Hand auf dem Baugerüst.

Mit Spannung wurde die Ankunft des LKWs voller Baumaterial in Lagunillas erwartet. Kaum war das Fahrzeug vorgefahren, fanden sich schon zahlreiche Helfer*innen ein. Es dauerte nicht lange, bis die ersten schweren Holzbalken mit vereinten Kräften abgeladen, angehoben und präzise auf dem Mauerwerk verankert wurden. 

Mit Spannung wurde die Ankunft des LKWs voller Baumaterial in Lagunillas erwartet. Kaum war das Fahrzeug vorgefahren, fanden sich schon zahlreiche Helfer*innen ein. Es dauerte nicht lange, bis die ersten schweren Holzbalken mit vereinten Kräften abgeladen, angehoben und präzise auf dem Mauerwerk verankert wurden.

Dabei wurde gelacht, angepackt, angefeuert – ein echtes Zeichen des Zusammenhalts. Der Platz um den Gemeindesaal verwandelte sich in eine lebendige Baustelle, auf der jede Person ihre Rolle hatte: Manche regelten die Logistik, andere sorgten für Verpflegung, wieder andere arbeiteten Hand in Hand auf dem Baugerüst.

Dabei wurde gelacht, angepackt, angefeuert – ein echtes Zeichen des Zusammenhalts. Der Platz um den Gemeindesaal verwandelte sich in eine lebendige Baustelle, auf der jede Person ihre Rolle hatte: Manche regelten die Logistik, andere sorgten für Verpflegung, wieder andere arbeiteten Hand in Hand auf dem Baugerüst.

Die Sorge, dass die steigenden Preise das Projekt ausbremsen könnten, war nicht zu übersehen. Doch die Motivation, dieses Haus für die Gemeinde zu errichten, überwog. Inmitten von Hämmern und Sägen, dem Geruch von frischem Holz und dem geschäftigen Treiben ließ sich der Optimismus regelrecht greifen.

Die Sorge, dass die steigenden Preise das Projekt ausbremsen könnten, war nicht zu übersehen. Doch die Motivation, dieses Haus für die Gemeinde zu errichten, überwog. Inmitten von Hämmern und Sägen, dem Geruch von frischem Holz und dem geschäftigen Treiben ließ sich der Optimismus regelrecht greifen.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und der Regen uns noch einen Aufschub gewährt. Unser Ziel ist klar: Das Dach muss drauf, bevor die ersten Tropfen fallen! Gegen Abend waren alle Dachbalken gesetzt – ein sichtbares Zeichen des Fortschritts und der gemeinsamen Anstrengung. Die nächsten Tage werden zeigen, wie weit wir kommen, bevor die Regenzeit ernst macht. Doch mit Engagement, Zusammenhalt und ein wenig Wetterglück steht unser Gemeindesaal bald unter einem schützenden Dach – ein kleines Wunder, entstanden aus Tatkraft und Zuversicht.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und der Regen uns noch einen Aufschub gewährt. Unser Ziel ist klar: Das Dach muss drauf, bevor die ersten Tropfen fallen! Gegen Abend waren alle Dachbalken gesetzt – ein sichtbares Zeichen des Fortschritts und der gemeinsamen Anstrengung. Die nächsten Tage werden zeigen, wie weit wir kommen, bevor die Regenzeit ernst macht. Doch mit Engagement, Zusammenhalt und ein wenig Wetterglück steht unser Gemeindesaal bald unter einem schützenden Dach – ein kleines Wunder, entstanden aus Tatkraft und Zuversicht.

P. Claus Braun
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Samstag, 6. Dezember 2025

Weihnachtsrundbrief 2025

P. Claus Braun, Casilla 3 , Potosí,  Bolivia  E-Mail: Braun4230@gmail.com   

Liebe Schwestern und Brüder
Das zurückliegende Jahr gibt uns immer wieder Anlass zurückzuschauen. Für mich persönlich hat es nicht gut angefangen. Eine Infektion am Hals und an der Hand machte mir zu schaffen. Unsere Ärzte hier vor Ort mühten sich redlich, die Infektion in den Griff zu bekommen, doch nach einigen Wochen erklärten sie mir, dass sie hier keine Möglichkeiten mehr haben, mit dieser Infektion vor allen Dingen an der Hand fertig zu werden. Ich müsste unbedingt ins Krankenhaus gehen, wo sie alle Mittel hätten insbesondere starke Antibiotika.

Mit dem Katecheten auf den Andenhöhen
Mit dem Katecheten auf den Andenhöhen

Also habe ich mich doch schweren Herzens entschlossen, mit dem Bus 15 Stunden nach La Paz zu fahren. Mein guter Katechet Martín begleitete mich und die Freunde in La Paz brachten mich in eine Privatklinik, die ich vom Namen her kannte. Als sie dort den ärztlichen Befund gelesen haben, sagten sie mir sofort, dass ich hierbleiben müsste, was ich ja auch erwartet habe. Wenig später kam auch schon der zuständige Arzt und erklärte mir, dass die Hand sehr schlecht aussehe, aber wir das noch hinbekommen. Dann wurde auch schon der Tropf mit den starken Antibiotika angelegt. Tag und Nacht wurden mir diese Medikamente zugeführt, aber ich blieb erstaunlich ruhig bei der ganzen Sache. Mein Katechet leistete mir Gesellschaft im Krankenzimmer, die Ärzte kamen und scherzten auch mitunter, also immer locker, wie man es von den Latinos gewohnt ist. 

Nach etwa einer Woche meinte der Chirurg, dass wir nun zum Glück die Infektion im Griff haben und zur OP schreiten könnten. Vom Handgelenk wurde ein Transplantat entnommen, das auf die Hand aufgetragen wurde und nach der OP erklärte mir der Arzt, dass alles sehr gut aussehe. Der Tropf mit den Antibiotika lief allerdings noch einige Zeit weiter und nach sage und schreibe drei Wochen!! wurde ich aus der Klinik entlassen.

Ich blieb noch einen Monat im Haus der Patres und ging fast täglich zu den Kontrollen in die Klinik. Heute ist alles sehr gut verheilt und wer nicht genau hinsieht, dem fällt nicht mal die Narbe auf. 

Ich habe mir nach dem glücklichen Ende vorgenommen, den nächsten Patienten in meiner Pfarrei als Dank finanziell zu unterstützen. Da mein Katechet seit geraumer Zeit am grauen Star leidet, finanzierte ich ihm die nicht gerade billige OP in La Paz und auch er ist äußerst froh, dass er wieder gut sehen kann. Wenig später verletzte sich seine Frau bei der Arbeit auf dem Feld an der Hand. Sie ließ sich in unserem Andenhospital behandeln, aber man hatte eine falsche Behandlung in die Wege geleitet und wenig später wurde einer ihrer Finger recht schwarz. Ich ließ sie auch nach La Paz kommen und dank der Ärzte, die ich nun kenne, nahm man sich ihrer gleich an. 

Auch sie bekam viele Antibiotika verabreicht, aber einen Finger konnte man nicht mehr retten und er musste leider amputiert werden. Hätte ich nicht auf die lange Fahrt nach La Paz gedrängt, wäre es sicherlich nicht bei einem amputierten Finger geblieben. 

Ich selbst war mit den Zahlungen beschäftigt, denn die Behandlung bei ihr wurde nur fortgesetzt, wenn zuvor die Rechnung beglichen wurde. Das ist südamerikanischer Brauch. Nicht immer zum Wohl des Patienten gerade bei Unfällen, wo schnell gehandelt werden muss. 

So hatten wir in diesem bald zu Ende gehenden Jahr einmal eine andere Art von Projekten. Es wurde nicht in Zement und Lebensmittel für die Schulspeisung investiert, sondern in die Gesundheit, ohne die ja auch das andere nicht möglich ist.  


Den Schülerinnen und Schülern in Río Mojón konnte ich trotzdem  Trainingsanzüge anfertigen lassen
Den Schülerinnen und Schülern in Río Mojón konnte ich trotzdem 
Trainingsanzüge anfertigen lassen

Den Schülerinnen und Schülern in Río Mojón konnte ich trotzdem Trainingsanzüge anfertigen lassen, auf denen ein Bild unserer Kapelle zu sehen ist und das Logo der Schule wie auch meines Mannheimer Fußballvereines VfR Mannheim.  

Die Besuche in den Bergdörfern waren in diesem Jahr etwas reduziert, da es im Land schwierig ist, an Benzin ranzukommen. Lange Schlangen vor den Tankstellen. LKW-Fahrer warten manchmal zwei Tage vor der Tankstelle. Der Staat hat keine Dollars mehr, um Benzin und Diesel zu importieren. Es ist subventioniert und ein Teil wird leider in die Nachbarländer geschmuggelt und dort für gutes Geld verkauft. 

Die Inflation ist enorm angestiegen. Die Preise für Lebensmittel haben sich verdoppelt. 20 Jahre sozialistische/kommunistische Regierung haben das Land völlig ruiniert. Das Volk hat dies auch die Regierenden spüren lassen und der MAS-Partei, die einst zwei Drittel der Stimmen errungen hatte, mit drei Prozent einen kräftigen Denkzettel verabreicht. Jetzt ist Rodrigo Paz von der Partei der christlichen Demokratie zum Präsidenten gewählt worden, der das Ruder herumreißen möchte. Die USA wollen ihm unter die Arme greifen und Zahlungen für das Benzin aufschieben, bis die Ordnung im Land wieder hergestellt ist. Die sozialistische Vorgängerregierung pflegte gute Kontakte zu Putin, verurteilte seinen Krieg gegen die Ukraine nicht, zum Diktator Maduro von Venezuela und dem Iran. Das besagt schon alles. Hoffen wir, dass wir bald sehen können, wie das Schiff in ruhigere Gewässer fährt.  

Nun wünsche ich Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das neue Jahr. 
 
 Aus den Anden grüßt Euch Euer Padre Claus

P. Claus Braun
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Für Spenden:
Missionsgesellschaft vom Hl. Geist. Spiritaner e.V. Pax-Bank Köln Iban: DE29 3706 0193 0021 7330 32   BIC: GENODED1PAX mit dem Vermerk: Für Padre Claus Braun in Bolivien. 
 


Freitag, 5. Dezember 2025

Der Advent beginnt

 Adventstraditionen und ihre Bedeutung Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden: Am Samstag vor dem ersten Adventssonntag versammeln wir uns vor der Kirche, um gemeinsam unseren Adventskranz zu basteln. Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen hat eine besondere Symbolik – jede Kerze steht für eine der vier Wochen des Advents, der Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. In dieser Zeit sind wir eingeladen, uns intensiver auf Gott einzulassen, zum Beispiel durch das Lesen der Heiligen Schrift, das tägliche Gebet und Werke der Nächstenliebe. So bereiten wir nicht nur unser Zuhause, sondern auch unser Herz auf die Ankunft Christi vor.

Adventstraditionen und ihre Bedeutung
Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden: Am Samstag vor dem ersten Adventssonntag versammeln wir uns vor der Kirche, um gemeinsam unseren Adventskranz zu basteln. Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen hat eine besondere Symbolik – jede Kerze steht für eine der vier Wochen des Advents, der Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. In dieser Zeit sind wir eingeladen, uns intensiver auf Gott einzulassen, zum Beispiel durch das Lesen der Heiligen Schrift, das tägliche Gebet und Werke der Nächstenliebe. So bereiten wir nicht nur unser Zuhause, sondern auch unser Herz auf die Ankunft Christi vor.

Ein besonderer Adventssonntag in Kollpani
Den ersten Adventssonntag durfte ich dieses Jahr in Kollpani verbringen – einem Ort hoch in den Anden, auf 4.400 Metern Höhe. Die Anreise dorthin war bereits ein kleines Abenteuer: Vier Stunden allein unterwegs im Jeep, um die Gemeinde zu erreichen. Doch die Mühe lohnte sich, denn der Tag war von Freude und Gemeinschaft geprägt.

Ein besonderer Adventssonntag in Kollpani Den ersten Adventssonntag durfte ich dieses Jahr in Kollpani verbringen – einem Ort hoch in den Anden, auf 4.400 Metern Höhe. Die Anreise dorthin war bereits ein kleines Abenteuer: Vier Stunden allein unterwegs im Jeep, um die Gemeinde zu erreichen. Doch die Mühe lohnte sich, denn der Tag war von Freude und Gemeinschaft geprägt.

Feier der Erstkommunion
Ein Höhepunkt des Tages war die Feier der Erstkommunion von zehn Jugendlichen. Für sie und ihre Familien war dies ein ganz besonderer Moment, der mit großer Festlichkeit begangen wurde. Die Animadora hatte im Vorfeld mit viel Liebe den Adventskranz gebastelt und gemeinsam mit den Jugendlichen Kuchen für das Fest gebacken – eine Geste, die den Gemeinschaftssinn und die Vorfreude auf Weihnachten unterstreicht.
Gemeinschaft und Zusammenhalt

Feier der Erstkommunion Ein Höhepunkt des Tages war die Feier der Erstkommunion von zehn Jugendlichen. Für sie und ihre Familien war dies ein ganz besonderer Moment, der mit großer Festlichkeit begangen wurde. Die Animadora hatte im Vorfeld mit viel Liebe den Adventskranz gebastelt und gemeinsam mit den Jugendlichen Kuchen für das Fest gebacken – eine Geste, die den Gemeinschaftssinn und die Vorfreude auf Weihnachten unterstreicht. Gemeinschaft und Zusammenhalt

Besonders bewegend war die Teilnahme einer Schülerin an der Feier, die sich beim Fußballspielen den Fuß gebrochen hatte. Trotz ihres gebrochenen Fußes und auf Krücken ließ sie es sich nicht nehmen, bei der Erstkommunion dabei zu sein. Ihr Einsatz zeigte eindrücklich, wie wichtig ihr dieser Tag war und wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde ist.

Besonders bewegend war die Teilnahme einer Schülerin an der Feier, die sich beim Fußballspielen den Fuß gebrochen hatte. Trotz ihres gebrochenen Fußes und auf Krücken ließ sie es sich nicht nehmen, bei der Erstkommunion dabei zu sein. Ihr Einsatz zeigte eindrücklich, wie wichtig ihr dieser Tag war und wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde ist.

Besonders bewegend war die Teilnahme einer Schülerin an der Feier, die sich beim Fußballspielen den Fuß gebrochen hatte. Trotz ihres gebrochenen Fußes und auf Krücken ließ sie es sich nicht nehmen, bei der Erstkommunion dabei zu sein. Ihr Einsatz zeigte eindrücklich, wie wichtig ihr dieser Tag war und wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde ist.

Besonders bewegend war die Teilnahme einer Schülerin an der Feier, die sich beim Fußballspielen den Fuß gebrochen hatte. Trotz ihres gebrochenen Fußes und auf Krücken ließ sie es sich nicht nehmen, bei der Erstkommunion dabei zu sein. Ihr Einsatz zeigte eindrücklich, wie wichtig ihr dieser Tag war und wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde ist.

Ausblick auf die Adventszeit
Die Erlebnisse in Kollpani zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und verbindend die Adventszeit sein kann. Der Adventskranz erinnert uns dabei nicht nur an das bevorstehende Weihnachtsfest, sondern auch daran, wie wichtig es ist, sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu besinnen: Gemeinschaft, Glaube und das Miteinander.

Ausblick auf die Adventszeit Die Erlebnisse in Kollpani zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und verbindend die Adventszeit sein kann. Der Adventskranz erinnert uns dabei nicht nur an das bevorstehende Weihnachtsfest, sondern auch daran, wie wichtig es ist, sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu besinnen: Gemeinschaft, Glaube und das Miteinander.

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Dienstag, 4. November 2025

Allerheiligen & Allerseelen in Esmoruco

Allerheiligen und Allerseelen in Esmoruco, Bolivien – Eine Feier der Liebe. Wie die bolivianische Gemeinschaft ihrer Verstorbenen gedenkt

In Bolivien, meinem Heimatland, sind Allerheiligen (Día de Todos los Santos, 1. November) und Allerseelen (Día de los Difuntos, 2. November) bedeutende und tief verwurzelte Feste, die weit über religiöse Rituale hinausgehen. In dieser Zeit wird das Band zwischen den Lebenden und Verstorbenen auf besondere Weise spürbar – es ist eine Feier der Erinnerung, der Hoffnung und vor allem der Liebe.

In Bolivien sind Allerheiligen (Día de Todos los Santos, 1. November) und Allerseelen (Día de los Difuntos, 2. November) bedeutende und tief verwurzelte Feste, die weit über religiöse Rituale hinausgehen. In dieser Zeit wird das Band zwischen den Lebenden und Verstorbenen auf besondere Weise spürbar – es ist eine Feier der Erinnerung, der Hoffnung und vor allem der Liebe.

Die Vorbereitung: Altäre als Brücken zwischen den Welten Schon am Vorabend des 1. Novembers beginnen die Familien, sogenannte „mesas“ – Altäre – zu errichten. Diese werden liebevoll mit bunten Blumen, leuchtenden Kerzen, Fotografien der Verstorbenen und deren Lieblingsspeisen geschmückt. Oft finden sich auch kleine Gegenstände, die an die Persönlichkeit und Vorlieben der Toten erinnern. Die „mesas“ sind mehr als nur Dekoration; sie sind Brücken, die die irdische Welt mit dem Jenseits verbinden. Für die Bolivianer ist dieser Tag voller Vorfreude und Erwartung, denn man glaubt, dass die Seelen der verstorbenen Angehörigen zurückkehren, um gemeinsam mit ihren Liebsten zu feiern. Es ist ein heiliger Besuch, der zeigt, dass der Tod nicht als endgültiges Ende verstanden wird, sondern als Übergang in eine andere Daseinsform.

Die Vorbereitung: Altäre als Brücken zwischen den Welten
Schon am Vorabend des 1. Novembers beginnen die Familien, sogenannte „mesas“ – Altäre – zu errichten. Diese werden liebevoll mit bunten Blumen, leuchtenden Kerzen, Fotografien der Verstorbenen und deren Lieblingsspeisen geschmückt. Oft finden sich auch kleine Gegenstände, die an die Persönlichkeit und Vorlieben der Toten erinnern. Die „mesas“ sind mehr als nur Dekoration; sie sind Brücken, die die irdische Welt mit dem Jenseits verbinden.
Für die Bolivianer ist dieser Tag voller Vorfreude und Erwartung, denn man glaubt, dass die Seelen der verstorbenen Angehörigen zurückkehren, um gemeinsam mit ihren Liebsten zu feiern. Es ist ein heiliger Besuch, der zeigt, dass der Tod nicht als endgültiges Ende verstanden wird, sondern als Übergang in eine andere Daseinsform.

Auch in San Antonio de Esmoruco, einem kleinen Ort im Süden Boliviens, spürt man an diesen Tagen die besondere Atmosphäre. Die Kirche ist am 1. November bis auf den letzten Platz gefüllt – ein Zeichen dafür, wie wichtig dieses Fest für die Gemeinschaft ist. Gemeinsam wird gebetet, gesungen und der Verstorbenen gedacht.

Die Feier in Esmoruco: Gemeinschaft und Glaube
Auch in San Antonio de Esmoruco, einem kleinen Ort im Süden Boliviens, spürt man an diesen Tagen die besondere Atmosphäre. Die Kirche ist am 1. November bis auf den letzten Platz gefüllt – ein Zeichen dafür, wie wichtig dieses Fest für die Gemeinschaft ist. Gemeinsam wird gebetet, gesungen und der Verstorbenen gedacht.

Am 2. November, dem Día de los Difuntos, ziehen die Familien auf den Friedhof. Sie bringen Musik, Brot, Gebete und vor allem ihre Liebe zu den Gräbern. Auf dem Friedhof wird geteilt, gelacht, geweint und Erinnerungen werden ausgetauscht. Es ist ein Tag, an dem Trauer und Freude nebeneinander existieren dürfen. Die bolivianische Tradition lehrt: Wenn wir unsere Toten ehren und an sie denken, leben sie in uns weiter.

Der Tag der Toten: Musik, Brot und Gebete auf dem Friedhof
Am 2. November, dem Día de los Difuntos, ziehen die Familien auf den Friedhof. Sie bringen Musik, Brot, Gebete und vor allem ihre Liebe zu den Gräbern. Auf dem Friedhof wird geteilt, gelacht, geweint und Erinnerungen werden ausgetauscht. Es ist ein Tag, an dem Trauer und Freude nebeneinander existieren dürfen. Die bolivianische Tradition lehrt: Wenn wir unsere Toten ehren und an sie denken, leben sie in uns weiter.

Die Bedeutung der Heiligkeit im Alltag
Diese Feste erinnern uns daran, dass Heiligkeit nicht fern oder abstrakt ist. Die Heiligen sind nicht nur die großen Namen der Kirchengeschichte, sondern auch unsere Großmütter, Väter, Freunde – all jene, die in Liebe gelebt haben und uns geprägt haben. Sie gehören zur „Wolke von Zeugen“, wie es im Hebräerbrief (Hebr 12,1) heißt.

Eine Kultur der Dankbarkeit und Verbundenheit
Allerheiligen und Allerseelen in Esmoruco und ganz Bolivien sind mehr als nur kirchliche Feiertage. Sie sind Ausdruck einer Kultur, die die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt, die Erinnerung als lebendigen Schatz begreift und den Tod als Teil eines größeren Kreislaufs sieht. Es ist eine Zeit, in der die Liebe über den Tod hinaus spürbar wird – im Teilen, im Gedenken und im Glauben an das Weiterleben der Seele.

P. Claus Braun 
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Montag, 3. November 2025

Die Jugend führte Gesänge in Kollpani auf

Nun möchte ich Ihnen noch ein kurzes Video präsentieren. Die Kinder haben sich sehr große Mühe gegeben und mit viel Engagement an ihrem Beitrag gearbeitet. 


Besonders beeindruckend war, wie die Jugend gemeinsam mit ihrer Lehrerin [Profesora] während der Messe wunderschöne Gesänge aufgeführt hat. Es war ein bewegender Moment, der gezeigt hat, wie viel Herzblut und Freude in ihrem Tun steckt.

P. Claus Braun 
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Allerheiligen Gottesdienst in Kollpani

Ein besonderer Tag des Glaubens in den bolivianischen Anden

Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Feierliche Messe auf 4331 Metern Höhe
Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Ein Höhepunkt der Messe war der Auftritt der Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin einstudierte Gesänge vortrugen. Die Lieder, die sie mit viel Engagement und Freude präsentierten, bereicherten die Feier und zeigten, wie lebendig und bedeutend der Glaube für die junge Generation in Kollpani ist. Die Musik schuf eine besondere Verbindung zwischen den Menschen und trug zur festlichen Stimmung bei.

Ein Höhepunkt der Messe war der Auftritt der Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin einstudierte Gesänge vortrugen. Die Lieder, die sie mit viel Engagement und Freude präsentierten, bereicherten die Feier und zeigten, wie lebendig und bedeutend der Glaube für die junge Generation in Kollpani ist. Die Musik schuf eine besondere Verbindung zwischen den Menschen und trug zur festlichen Stimmung bei.

Musikalische Mitgestaltung durch die Jugend
Ein Höhepunkt der Messe war der Auftritt der Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin [Profesora] einstudierte Gesänge vortrugen. Die Lieder, die sie mit viel Engagement und Freude präsentierten, bereicherten die Feier und zeigten, wie lebendig und bedeutend der Glaube für die junge Generation in Kollpani ist. Die Musik schuf eine besondere Verbindung zwischen den Menschen und trug zur festlichen Stimmung bei.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Gedenken auf dem Friedhof
Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Ein Tag voller Eindrücke und Dankbarkeit
Der Tag war lang und anstrengend – die Höhe und die intensiven Erlebnisse forderten ihren Tribut. Dennoch überwog die Freude, gemeinsam diesen besonderen Anlass zu begehen und den Glauben der Menschen in den Anden hautnah zu erleben. Die Offenheit, Herzlichkeit und tiefe Spiritualität der Gemeinde hinterließen einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten.

Solche Erfahrungen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und verbindend der Glaube auch unter schwierigen Bedingungen sein kann und wie wichtig es ist, Traditionen und Gemeinschaft zu pflegen.

P. Claus Braun 
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