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Samstag, 25. Oktober 2025

Gottesdienst in meiner höchstgelegenen Gemeinde

Ein besonderer Besuch auf großer Höhe von 4456 Meter in Río Chilenas Bolivien

Bei meinem Besuch in der höchstgelegenen Gemeinde wurde ich von den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihrer Lehrerin herzlich empfangen. Schon beim Aussteigen spürte ich die enorme Höhe – die frische, dünne Luft war deutlich zu merken und verursachte mir leichtes Kopfweh. Dennoch überwog die Freude über die Begegnung mit den Kindern und der Gemeinde.

Bei meinem Besuch in der höchstgelegenen Gemeinde wurde ich von den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihrer Lehrerin herzlich empfangen. Schon beim Aussteigen spürte ich die enorme Höhe – die frische, dünne Luft war deutlich zu merken und verursachte mir leichtes Kopfweh. Dennoch überwog die Freude über die Begegnung mit den Kindern und der Gemeinde.

Besonders hilfreich war die Tochter eines Lehrers, die mir tatkräftig zur Seite stand. Sie unterstützte mich dabei, die zahlreichen Messintentionen aufzunehmen, während ich auf einer Bank vor der kleinen Kapelle Platz nahm, um mich für den Gottesdienst vorzubereiten. In dieser Höhe ist alles ein bisschen anstrengender – selbst das Singen fiel mir schwer. Ich musste schmunzeln: Singen ist in dieser Höhe wirklich nichts für den Padre!

Besonders hilfreich war die Tochter eines Lehrers, die mir tatkräftig zur Seite stand. Sie unterstützte mich dabei, die zahlreichen Messintentionen aufzunehmen, während ich auf einer Bank vor der kleinen Kapelle Platz nahm, um mich für den Gottesdienst vorzubereiten. In dieser Höhe ist alles ein bisschen anstrengender – selbst das Singen fiel mir schwer. Ich musste schmunzeln: Singen ist in dieser Höhe wirklich nichts für den Padre!

Besonders hilfreich war die Tochter eines Lehrers, die mir tatkräftig zur Seite stand. Sie unterstützte mich dabei, die zahlreichen Messintentionen aufzunehmen, während ich auf einer Bank vor der kleinen Kapelle Platz nahm, um mich für den Gottesdienst vorzubereiten. In dieser Höhe ist alles ein bisschen anstrengender – selbst das Singen fiel mir schwer. Ich musste schmunzeln: Singen ist in dieser Höhe wirklich nichts für den Padre!

Nach einer kurzen Katechese, in der ich mit den Schülerinnen und Schülern über den Glauben und das Leben gesprochen habe, feierten wir gemeinsam den Gottesdienst. Es war eine feierliche und zugleich familiäre Atmosphäre, die mich tief berührt hat.

Nach einer kurzen Katechese, in der ich mit den Schülerinnen und Schülern über den Glauben und das Leben gesprochen habe, feierten wir gemeinsam den Gottesdienst. Es war eine feierliche und zugleich familiäre Atmosphäre, die mich tief berührt hat.

Nach einer kurzen Katechese, in der ich mit den Schülerinnen und Schülern über den Glauben und das Leben gesprochen habe, feierten wir gemeinsam den Gottesdienst. Es war eine feierliche und zugleich familiäre Atmosphäre, die mich tief berührt hat.

Nach einer kurzen Katechese, in der ich mit den Schülerinnen und Schülern über den Glauben und das Leben gesprochen habe, feierten wir gemeinsam den Gottesdienst. Es war eine feierliche und zugleich familiäre Atmosphäre, die mich tief berührt hat.

Ein interessanter Aspekt des Dorflebens ist die neue meteorologische Station, die vor einigen Monaten installiert wurde. Sie sammelt laufend Wetterdaten und übermittelt sie direkt ins Internet. So könnt ihr jederzeit online nachschauen, wie die Temperaturen und Wetterverhältnisse aktuell in dieser besonderen Höhe sind.

Ein interessanter Aspekt des Dorflebens ist die neue meteorologische Station, die vor einigen Monaten installiert wurde. Sie sammelt laufend Wetterdaten und übermittelt sie direkt ins Internet. So könnt ihr jederzeit online nachschauen, wie die Temperaturen und Wetterverhältnisse aktuell in dieser besonderen Höhe sind.

Ein interessanter Aspekt des Dorflebens ist die neue meteorologische Station, die vor einigen Monaten installiert wurde. Sie sammelt laufend Wetterdaten und übermittelt sie direkt ins Internet. So könnt ihr jederzeit online nachschauen, wie die Temperaturen und Wetterverhältnisse aktuell in dieser besonderen Höhe von 4456 Meter über dem Meer sind.

Dieser Tag war für mich eine eindrucksvolle Erfahrung – nicht nur wegen der Höhe, sondern vor allem wegen der herzlichen Menschen und des lebendigen Glaubens in der Gemeinde.

P. Claus Braun 
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Fahrt nach Río Chilenas

Fahrt nach Río Chilenas Bolivien, Dienst in der höchstgelegenen Gemeinde

Blick zurück auf mein Dorf San Antonio de Esmoruco
Blick zurück auf mein Dorf San Antonio de Esmoruco

Ein besonderer Tag im Hochland Boliviens
Schon kurz vor 6.00 Uhr klingelte der Wecker. Es war noch dunkel und frostig kalt, doch ein spannender Tag lag vor mir: Dienst in der am weitesten entfernten und höchstgelegenen Gemeinde der Region stand an. Die Vorfreude war groß, auch wenn die Strecke anspruchsvoll war und mich auf über 4.000 Meter Höhe führen sollte.

Faszinierende Landschaft auf dem Weg Die Fahrt führte uns durch eindrucksvolle Naturlandschaften. Entlang des Weges reihten sich Lagunen aneinander, deren Ufer von tausenden Flamingos bevölkert waren. In der Morgensonne bildeten sie am Horizont einen leuchtend roten Streifen – ein atemberaubender Anblick, der die Mühen der Reise mehr als wettmachte.

Faszinierende Landschaft auf dem Weg Die Fahrt führte uns durch eindrucksvolle Naturlandschaften. Entlang des Weges reihten sich Lagunen aneinander, deren Ufer von tausenden Flamingos bevölkert waren. In der Morgensonne bildeten sie am Horizont einen leuchtend roten Streifen – ein atemberaubender Anblick, der die Mühen der Reise mehr als wettmachte.

Faszinierende Landschaft auf dem Weg Die Fahrt führte uns durch eindrucksvolle Naturlandschaften. Entlang des Weges reihten sich Lagunen aneinander, deren Ufer von tausenden Flamingos bevölkert waren. In der Morgensonne bildeten sie am Horizont einen leuchtend roten Streifen – ein atemberaubender Anblick, der die Mühen der Reise mehr als wettmachte.

Faszinierende Landschaft auf dem Weg
Die Fahrt führte uns durch eindrucksvolle Naturlandschaften. Entlang des Weges reihten sich Lagunen aneinander, deren Ufer von tausenden Flamingos bevölkert waren. In der Morgensonne bildeten sie am Horizont einen leuchtend roten Streifen – ein atemberaubender Anblick, der die Mühen der Reise mehr als wettmachte.

Der höchste Punkt der Fahrt Schließlich erreichten wir den höchsten Punkt der Strecke auf 4748 Meter über dem Meer. Die Luft war merklich dünner und die Umgebung noch von der nächtlichen Kälte geprägt: Die Bäche am Wegesrand waren zu Eis erstarrt und glitzerten im Licht der aufgehenden Sonne. Hier, im Herzen des bolivianischen Hochlandes, spürte man die Kraft und Schönheit der Anden besonders intensiv.

Der höchste Punkt der Fahrt Schließlich erreichten wir den höchsten Punkt der Strecke auf 4748 Meter über dem Meer. Die Luft war merklich dünner und die Umgebung noch von der nächtlichen Kälte geprägt: Die Bäche am Wegesrand waren zu Eis erstarrt und glitzerten im Licht der aufgehenden Sonne. Hier, im Herzen des bolivianischen Hochlandes, spürte man die Kraft und Schönheit der Anden besonders intensiv.

Der höchste Punkt der Fahrt Schließlich erreichten wir den höchsten Punkt der Strecke auf 4748 Meter über dem Meer. Die Luft war merklich dünner und die Umgebung noch von der nächtlichen Kälte geprägt: Die Bäche am Wegesrand waren zu Eis erstarrt und glitzerten im Licht der aufgehenden Sonne. Hier, im Herzen des bolivianischen Hochlandes, spürte man die Kraft und Schönheit der Anden besonders intensiv.

Der höchste Punkt der Fahrt
Schließlich erreichten wir den höchsten Punkt der Strecke auf 4748 Meter über dem Meer. Die Luft war merklich dünner und die Umgebung noch von der nächtlichen Kälte geprägt: Die Bäche am Wegesrand waren zu Eis erstarrt und glitzerten im Licht der aufgehenden Sonne. Hier, im Herzen des bolivianischen Hochlandes, spürte man die Kraft und Schönheit der Anden besonders intensiv.

Ankunft im Dorf und Segnung des Friedhofs Vor dem Dorf empfing uns der neu angelegte Friedhof. Bevor wir unseren Dienst in der Gemeinde aufnahmen, hielten wir hier inne und segneten gemeinsam die Gräber. Es war ein bewegender Moment: In dieser Höhe, umgeben von mächtigen Bergen und stiller Natur, wurden die Verstorbenen auf ganz besondere Weise geehrt und in unsere Gebete eingeschlossen.

Ankunft im Dorf und Segnung des Friedhofs Vor dem Dorf empfing uns der neu angelegte Friedhof. Bevor wir unseren Dienst in der Gemeinde aufnahmen, hielten wir hier inne und segneten gemeinsam die Gräber. Es war ein bewegender Moment: In dieser Höhe, umgeben von mächtigen Bergen und stiller Natur, wurden die Verstorbenen auf ganz besondere Weise geehrt und in unsere Gebete eingeschlossen.

Ankunft im Dorf und Segnung des Friedhofs
Vor dem Dorf empfing uns der neu angelegte Friedhof. Bevor wir unseren Dienst in der Gemeinde aufnahmen, hielten wir hier inne und segneten gemeinsam die Gräber. Es war ein bewegender Moment: In dieser Höhe, umgeben von mächtigen Bergen und stiller Natur, wurden die Verstorbenen auf ganz besondere Weise geehrt und in unsere Gebete eingeschlossen.

Reflexionen eines besonderen Dienstes
Der Tag in der höchstgelegenen Gemeinde Boliviens war geprägt von einzigartigen Eindrücken, aber auch von Dankbarkeit. Die Begegnungen mit den Menschen, die Schönheit der Natur und die spirituelle Verbundenheit machten diese Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

P. Claus Braun 
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Dienstag, 14. Oktober 2025

Ein besonderer Geburtstag im Pfarrhaus

Erinnerungen an einen herzlichen Tag im Dorf

Schon vor einiger Zeit feierte ich meinen Geburtstag. Es war ein Tag voller Freude und Gemeinschaft, der mir noch lange in Erinnerung bleiben sollte. Die Sonne schien freundlich durch die Fenster des Pfarrhauses und ließ die Stimmung im Raum erstrahlen.

Wie es bei uns im Dorf Tradition ist, kamen auch Gratulanten aus der Nachbarschaft ins Pfarrhaus. Sie hatten liebevoll einen Geburtstagskuchen gebacken und brachten ihn als Geschenk mit. Die fröhlichen Gesichter, das Lachen und die herzlichen Glückwünsche zeigten, wie eng die Dorfgemeinschaft miteinander verbunden ist.

Die Dorfbewohner gratulierten herzlich zum Geburtstag und überraschten mich im Pfarrhaus mit einem selbstgebackenen Kuchen.
„Die Dorfbewohner gratulierten herzlich zum Geburtstag und überraschten mich im Pfarrhaus mit einem selbstgebackenen Kuchen.“

Wir versammelten uns alle um den großen Tisch im Wohnzimmer. Der Duft des frisch gebackenen Kuchens erfüllte den Raum. Nach einem gemeinsamen Lied und herzlichen Umarmungen wurde der Kuchen angeschnitten. Dabei erzählten die Gäste kleine Anekdoten und Geschichten aus früheren Geburtstagen im Dorf, was für viele Lacher sorgte.

„Rechts neben mir ist mein ständiger Begleiter bei den Fahrten: Katechet Martin, der auch immer wieder nach dem Barba Blanca fragt.“
 „Rechts neben mir ist mein ständiger Begleiter bei den Fahrten: Katechet Martin, der auch immer wieder nach dem Barba Blanca fragt.“

Es waren nicht nur die Geschenke oder der Kuchen, die diesen Tag besonders machten, sondern vor allem die Gemeinschaft und das Miteinander. Die Gratulanten brachten nicht nur Leckereien, sondern auch Wärme und Fröhlichkeit ins Pfarrhaus. Solche Momente zeigen, dass ein Geburtstag weit mehr ist als ein Datum – es ist ein Anlass, um zusammenzukommen und das Leben zu feiern.

„Martin ist pensionierter Sanitäter und betreibt im Dorf sein Consultorio, das gut besucht wird. Viele Dorfbewohner haben mehr Vertrauen in ihn als in die jungen Ärzte.“
„Martin ist pensionierter Sanitäter und betreibt im Dorf sein Consultorio, das gut besucht wird. Viele Dorfbewohner haben mehr Vertrauen in ihn als in die jungen Ärzte.“

Am Ende des Tages saßen wir noch lange zusammen, sprachen über alte Zeiten und schmiedeten Pläne für die Zukunft. Als die letzten Gratulanten gingen, blieb mir ein Gefühl von Dankbarkeit für die Menschen, die diesen Tag so besonders gemacht hatten.

„Die Frau des Katecheten hatte den Geburtstagskuchen gebacken, der mir gleich überreicht wurde“
„Die Frau des Katecheten hatte den Geburtstagskuchen gebacken, der mir gleich überreicht wurde“

P. Claus Braun 
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Aus der Stationzeitung des VfR Mannheim

Einblicke und Neuigkeiten rund um den Traditionsverein, Willkommen zur aktuellen Ausgabe

Die Stationzeitung des VfR Mannheim berichtet regelmäßig über die neuesten Ereignisse, Entwicklungen und Hintergründe rund um unseren traditionsreichen Verein. Sie gibt spannende Einblicke in das Vereinsleben, stellt engagierte Mitglieder vor und informiert über die anstehenden Spiele im Rhein-Neckar-Station.

Einblicke und Neuigkeiten rund um den Traditionsverein, Willkommen zur aktuellen Ausgabe

ALS MISSIONAR IN BOLIVIEN, und seit 60 Jahren VfR-Fan: Padre Claus Braun
Über 12.000 Kilometer von Mannheim entfernt, auf rund 4.000 Meter Höhe und bei einer Durchschnittstemperatur von 8 bis 9 Grad Celsius -hier, im Hochland von Bolivien, lebt und arbeitet Padre Claus Braun. Der gebürtige Mannheimer aus dem Stadtteil Käfertal betreut als Missionar in den Anden 14 kleinere Dörfer, die alle mehrere Jeep-Stunden entfernt liegen. Vor seiner inzwischen schon 33-jährigen Tätigkeit in Bolivien war er als Missionar im Amazonasgebiet von Brasilien. Dort besuchte er indigene Stämme und versorgte viele Menschen im Urwald mit notwendigen Arzneimitteln. Sein Studium der Theologie, Philosophie und Archäologie absolvierte er in Freiburg und Jerusalem

Fan des VfR Mannheim seit seiner Kindheit 
Padre Claus Braun: Ich war damals vor gut und gerne 60 Jahren mit meinen Großeltern in Urlaub in Bad Reichenhall und mein Großvater, langjähriger Anhänger des VfR, hatte mitbekommen, dass der VfR dort im Trainingslager ist und ein Spiel austragen wird. Ich erinnere mich noch, als er dort mit einem VIR-Spieler, der in Käfertal, meiner Heimat, wohnte, sprach und sie sich über den Verbleib in der Klasse unterhalten haben. Danach durchlöcherte ich meinen Großvater, wie das ist mit den Ligen und wie der Auf- und Abstieg abläuft - und plötzlich war das Interesse da. Ich verfolgte die Artikel über die Spiele im Mannheimer Morgen und ab und zu ging ich mit Großvater und Onkel zu den Heimspielen ins alte VIR-Stadion mit seiner markanten roten Aschenbahn"

Auch heute noch besucht der jetzt 70-jährige Padre Braun die Heimspiele des VfR Mannheim, wenn er alle zwei bis drei Jahre mal wieder in Deutschland ist. In Bolivien verfolgt er alle Spiele und Aktionen des VIR über das Internet und liest auch regelmäßig das VIR-Stadionmagazin SEITENLINIE Zwar konnte Padre Braun schon das eine oder andere Spiel des VfR über die Streaming-Plattform sporttotal.tv live miterleben, er würde sich aber wünschen, dass es vielleicht einen Livestream gäbe, der eine bessere Qualität hat.

Bolivianische Bergarbeiter kicken auf 5.000 Meter Höhe
Obwohl in den Anden die Luft sehr dünn ist, wird hier viel Fußball gespielt. Padre Braun: „Der wohl höchstgelegene Sportplatz liegt auf exakt 5.000 Meter Höhe, wo 200 Bergarbeiter ihrer Arbeit nachgehen und danach noch eifrig kicken. Ich selbst bin dort froh, wenn die Luft zum Zelebrieren des Gottesdienstes reicht. Zum Singen klappt es dort schon zumeist nicht mehr. Ein früherer Präsident hat selbst in den kleinsten Dörfern Sportarenen errichten lassen. Nicht eine Luxus-Arena wie die SAP-Arena. Es ist meistens ein zementiertes Kleinfeld, über das ein Dach gesetzt wurde. In meinem Pfarrgebiet gibt es keinen einzigen Kilometer Asphaltstraße. Alles sind Erdstraßen, die meist nur ein einziges Mal im Jahr mit Straßenbaumaschinen geglättet werden. Denn es bilden sich schon nach kurzer Zeit des Verkehrs Wellen, die das Befahren zu einer hoppligen Angelegenheit machen. Man hilft sich etwas, indem man schneller über diese Wellen fährt, um gleichsam darüber zu fliegen. Ist aber nicht ganz ungefährlich, denn man hat so den Eindruck, über eine Eisfläche zu schlittern. Beim Abbremsen wird das sehr gefährlich"

Einblicke und Neuigkeiten rund um den Traditionsverein, Willkommen zur aktuellen Ausgabe

Auch für andere Sportarten interessiert er sich
Als Mannheimer verfolgt Padre Braun neben dem Fußball auch die Adler Mannheim im Eishockey und die Tischtennisergebnisse, da er in seiner Jugend selbst Tischtennis gespielt hat. Padre Braun: Was den Sport hier angeht, so beschränkt man sich in dieser enormen Höhe auf kleinere Bergwanderungen. Zu Anfang meiner Tätigkeit in der Pfarrei in Bolivien habe ich auch noch etwas Volleyball mit der Jugend gespielt. In den ersten acht Jahren meiner Missionstätigkeit aber, wo ich im Amazonasgebiet von Brasilien tätig war, habe ich natürlich sehr oft Fußball gespielt. Dort gab es keine Einschränkungen der Kondition aufgrund der Höhe wie hier in den Anden".

Neue Trainingsanzüge für die Jugend und die Lehrer & Gottesdienste mit VfR-Schal
Padre Braun ist VIR-Fan durch und durch. So kommt es auch vor, dass er in Bolivien bei Gottesdiensten über seinem weißen Gewand einen VIR-Schal trägt. Den Aufstieg des VFR Mannheim in die Oberliga hat er bei seinem letzten Besuch in Deutschland live miterlebt und mitgefeiert. Seit-dem hängen in Bolivien im Gemeinschaftsraum ein Trikot von Hassan Amin und das VFR-Aufstiegsshirt
Als die Jugend, die von Padre Braun betreut wird, neue Trainingsanzüge brauchte, ließ er diese mit Spendengeld in der sieben Jeep-Stunden entfernten Stadt Tupiza herstellen. Eine Lehrerin der Dorfschule nahm die Maße der Jugend sowie der Lehrer und gab sie an die Schneiderei weiter. Auf der Rückseite der Trainingsanzüge wurde die Kapelle abgebildet. Auf der Vorderseite wurde das Emblem der Schule platziert und über dem Herzen das Logo des VFR Mannheim. Mit Einverständnis des VfR, der sich über Padre Brauns autarke Verbundenheit mit dem Verein sehr freut. Padre Braun: „Ich wünsche dem VFR für den Aufstieg in die Regionalliga viel Erfolg und auch das dazu notwendige Quäntchen Glück. Saludos aus den Anden".

Direkte Hilfe für die Menschen vor Ort
In den abgelegenen, armen Gebieten vom Hochland spendet Padre Braun die Sakramente, bildet Katecheten heran und hilft den Notleidenden.
So hat er unter anderem die Schulspeisung in die Wege geleitet, damit die Schülerinnen und Schüler der Dorfschulen wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag bekommen. Außerdem wurden Kapellen und Versammlungsräume gebaut sowie eine Trinkwasserleitung verlegt. Diese Projekte sind nur möglich durch die Mitarbeit der Bürger vor Ort und Spenden. Mehr dazu und über Padre Brauns Leben in den Anden erfahrt man auf seiner Website unter blog.impresiones-de-los-andes.org/

P. Claus Braun 
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Dienstag, 7. Oktober 2025

AUFRUF ZUR ZAHNPFLEGE

Auf unsrem Dorfplatz von Esmoruco Bolivien stand das odontologische Zahnlabor.
Auf unsrem Dorfplatz von Esmoruco Bolivien stand das odontologische Zahnlabor. 

Dieser komplett als Zahnarztbehandlungsraum eingerichtete Mercedes Bus war ein Geschenk der Regierung an jeden der über 330 Landkreise in Bolivien. Unser Zahnarzt zeigt mit viel Begeisterung und Hingabe, was für die Zahnpflege nötig ist.

Grundschülerinnen und Schüler wie auch Erwachsene folgen den Worten des Dentisten.
Grundschülerinnen und Schüler wie auch Erwachsene folgen den Worten des Dentisten.

Nach den Erklärungen darf jeder einen großen Würfel werfen und je nachdem, was die Würfelseite dann anzeigt, stellt Dr. Rodrigo spezielle Fragen dazu. Er hilft uns allen auf die Sprünge und im Anschluss darf sich jeder ein Geschenk aussuchen. Ich entschied mich für ein Päckchen mit Zahnseide, andere bekommen eine Zahnbürste und Zahncreme und die Kleineren freuen sich über Bananen, Orangen oder auch Cornflakes.

Nach den Erklärungen darf jeder einen großen Würfel werfen und je nachdem, was die Würfelseite dann anzeigt, stellt Dr. Rodrigo spezielle Fragen dazu. Er hilft uns allen auf die Sprünge und im Anschluss darf sich jeder ein Geschenk aussuchen. Ich entschied mich für ein Päckchen mit Zahnseide, andere bekommen eine Zahnbürste und Zahncreme und die Kleineren freuen sich über Bananen, Orangen oder auch Cornflakes.

Nach den Erklärungen darf jeder einen großen Würfel werfen und je nachdem, was die Würfelseite dann anzeigt, stellt Dr. Rodrigo spezielle Fragen dazu. Er hilft uns allen auf die Sprünge und im Anschluss darf sich jeder ein Geschenk aussuchen. Ich entschied mich für ein Päckchen mit Zahnseide, andere bekommen eine Zahnbürste und Zahncreme und die Kleineren freuen sich über Bananen, Orangen oder auch Cornflakes.

Alle, die Geschenke erhalten haben, müssen sich auf einer Liste eintragen, dazu das Alter angeben und das Ganze unterschreiben.

Alle, die Geschenke erhalten haben, müssen sich auf einer Liste eintragen, dazu das Alter angeben und das Ganze unterschreiben.

Beeindruckend mit welch einer Geduld Dr. Rodrigo alles erklärt und auch nicht müde wird, alles noch einmal zu wiederholen, wenn noch der eine oder andere verspätet eintrudelt.

Beeindruckend mit welch einer Geduld Dr. Rodrigo alles erklärt und auch nicht müde wird, alles noch einmal zu wiederholen, wenn noch der eine oder andere verspätet eintrudelt.

Übrigens sind alle zahnärztlichen Behandlungen im odontologischen Bus wie auch im Hospital vor Ort gratis dank eines allgemeinen Krankenschutzes. Dieser gilt auch für Operationen jeglicher Art und die Kosten für den Aufenthalt in der Klinik. So kommt doch manch ein Bolivianer zu einer wichtigen, oft lebensrettenden OP. Über so etwas würden sich ohne Zweifel auch viele Deutsche in ihrem Land freuen, ohne monatlich mit 500 oder gar bis zu 1.000 Euros von ihrem Lohn belastet zu werden.

Übrigens sind alle zahnärztlichen Behandlungen im odontologischen Bus wie auch im Hospital vor Ort gratis dank eines allgemeinen Krankenschutzes. Dieser gilt auch für Operationen jeglicher Art und die Kosten für den Aufenthalt in der Klinik. So kommt doch manch ein Bolivianer zu einer wichtigen, oft lebensrettenden OP. Über so etwas würden sich ohne Zweifel auch viele Deutsche in ihrem Land freuen, ohne monatlich mit 500 oder gar bis zu 1.000 Euros von ihrem Lohn belastet zu werden.

Ein strahlendes Lächeln für die Gesundheit!   Heute bringt die Unidad Odontológica Móvil nicht nur zahnärztliche Versorgung in unsere Gemeinde, sondern auch wertvolle Tipps zur gesunden Ernährung. Mit Freude und Engagement zeigen wir, wie wichtig Vorsorge und Aufklärung sind – für Körper, Geist und Gemeinschaft. 🍎 Gemeinsam für ein gesundes Leben!

Ein strahlendes Lächeln für die Gesundheit!   Heute bringt die Unidad Odontológica Móvil nicht nur zahnärztliche Versorgung in unsere Gemeinde, sondern auch wertvolle Tipps zur gesunden Ernährung. Mit Freude und Engagement zeigen wir, wie wichtig Vorsorge und Aufklärung sind – für Körper, Geist und Gemeinschaft. 🍎 Gemeinsam für ein gesundes Leben!

Ein strahlendes Lächeln für die Gesundheit!  
Heute bringt die Unidad Odontológica Móvil nicht nur zahnärztliche Versorgung in unsere Gemeinde, sondern auch wertvolle Tipps zur gesunden Ernährung. Mit Freude und Engagement zeigen wir, wie wichtig Vorsorge und Aufklärung sind – für Körper, Geist und Gemeinschaft. 🍎 Gemeinsam für ein gesundes Leben!

P. Claus Braun 
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Mittwoch, 20. August 2025

Große GEBURTSTAGSFEIER IN ESMORUCO

Eine unvergessliche Geburtstagsfeier in Esmoruco. Der 15. Geburtstag einer Schülerin als gesellschaftliches Ereignis

Ein besonderer Tag im Leben einer Schülerin
Geburtstage sind für viele Menschen stets ein Anlass zur Freude und zum Innehalten, doch ein 15. Geburtstag hat an manchen Orten und in bestimmten Kulturen einen ganz besonderen Stellenwert. So auch in Esmoruco, wo kürzlich eine große Geburtstagsfeier für eine Schülerin stattfand, die für alle Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Der Tag begann ruhig und vielversprechend, die Vorfreude lag in der Luft. Im kleinen Ort Esmoruco, eingebettet in eine malerische Landschaft, bereitete sich die Dorfgemeinschaft auf das anstehende Fest vor. Die Straßen waren noch still, doch schon in den Häusern wurde eifrig gebacken, dekoriert und geplant. Jeder wusste, dass es ein besonderer Tag werden würde, denn der 15. Geburtstag einer Schülerin wird hier als gesellschaftliches Großereignis gefeiert – vergleichbar mit einer Quinceañera in anderen lateinamerikanischen Ländern.

Der Abend der Feier begann mit einer tiefen spirituellen Note. Noch bevor die eigentliche Festlichkeit im Dorfsaal eröffnet wurde, versammelte sich die Gemeinde zu einem festlichen und sehr gut besuchten Gottesdienst. Die Atmosphäre war trotz der abendlichen Kälte warm und getragen vom Gemeinschaftsgefühl. Die Bänke der kleinen Kirche waren bis auf den letzten Platz besetzt, viele Menschen standen sogar an den Seiten, um an diesem besonderen Anlass teilzuhaben.

Der Abend beginnt mit Andacht und Dankbarkeit
Der Abend der Feier begann mit einer tiefen spirituellen Note. Noch bevor die eigentliche Festlichkeit im Dorfsaal eröffnet wurde, versammelte sich die Gemeinde zu einem festlichen und sehr gut besuchten Gottesdienst. Die Atmosphäre war trotz der abendlichen Kälte warm und getragen vom Gemeinschaftsgefühl. Die Bänke der kleinen Kirche waren bis auf den letzten Platz besetzt, viele Menschen standen sogar an den Seiten, um an diesem besonderen Anlass teilzuhaben.

Ein besonders bewegender Moment war, als die Schülerin nach der Kommunion vor die Gemeinde trat und einen Dankesbrief an den Herrn vorlas. In ruhigen und klaren Worten drückte sie ihre Dankbarkeit für das bisherige Leben, ihre Familie und Freunde sowie die Unterstützung der Gemeinde aus. Ihre Worte rührten viele Zuhörer*innen und verliehen dem Festabend eine persönliche und innige Note.

Nach dem Gottesdienst bewegte sich die Festgesellschaft in den Dorfsaal, wo die eigentliche Feier stattfinden sollte. Schon beim Betreten des Saals fiel auf, wie liebevoll alles vorbereitet worden war. Die Wände waren mit bunten Tüchern und Girlanden geschmückt, auf den Tischen standen Blumen und Kerzen. Trotz der festlichen Dekoration machte sich die Kälte im Saal bemerkbar – der Zementboden speicherte die eisigen Außentemperaturen, sodass viele Gäste in wärmenden Mänteln und Schals erschienen. Die jungen Leute allerdings ließen sich davon nicht abhalten und kamen in festlich-leichten Kleidern und Anzügen, ganz nach dem Anlass.

Vom Gottesdienst zum festlichen Dorfsaal
Nach dem Gottesdienst bewegte sich die Festgesellschaft in den Dorfsaal, wo die eigentliche Feier stattfinden sollte. Schon beim Betreten des Saals fiel auf, wie liebevoll alles vorbereitet worden war. Die Wände waren mit bunten Tüchern und Girlanden geschmückt, auf den Tischen standen Blumen und Kerzen. Trotz der festlichen Dekoration machte sich die Kälte im Saal bemerkbar – der Zementboden speicherte die eisigen Außentemperaturen, sodass viele Gäste in wärmenden Mänteln und Schals erschienen. Die jungen Leute allerdings ließen sich davon nicht abhalten und kamen in festlich-leichten Kleidern und Anzügen, ganz nach dem Anlass.

Für viele der Anwesenden war es ungewohnt, dass ein 15. Geburtstag derart groß und feierlich begangen wurde. Doch allen war anzumerken, wie wichtig dieser Tag für das Geburtstagskind und seine Familie war. Der Dorfschullehrer, ein allseits respektierter und beliebter Mann, fungierte als Moderator des Abends. Mit Charme und Humor führte er durch das Programm, kündigte die einzelnen Programmpunkte an und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.

Ein vielseitiges Festprogramm
Das Programm war abwechslungsreich und voller Überraschungen. Zunächst zog die Klasse der Schülerin tanzend in den Saal ein und sorgte für ausgelassene Stimmung. Farbenfrohe Kleider, rhythmische Musik und fröhliche Gesichter bestimmten das Bild. Es folgten kleine Reden von Lehrer*innen, Freund*innen und Familienmitgliedern, die das Geburtstagskind in den Mittelpunkt stellten und von gemeinsamen Erlebnissen und Wünschen für die Zukunft erzählten.

Musikalische Einlagen rundeten das Programm ab; es wurde gemeinsam gesungen, getanzt und gelacht. Das Fest war geprägt von einem Miteinander aller Generationen – Kinder spielten in den Ecken, während die älteren Gäste sich angeregt unterhielten. Es herrschte eine Atmosphäre von Geborgenheit und Lebensfreude, die die Kälte im Saal beinahe vergessen ließ.

Der Höhepunkt: Die Torte und ein besonderer Brauch Nach mehreren Programmpunkten kam der lang ersehnte Höhepunkt des Abends: das Anschneiden der Geburtstagstorte. Doch bevor das Geburtstagskind die Torte anschneiden konnte, wurde es von Freund*innen und Familie mit einem Augenzwinkern überrascht – eine Tradition, die bei solchen Feiern für Heiterkeit sorgt: Das Geburtstagskind wurde kurzerhand mit dem Kopf in die Torte gedrückt! Das Gelächter war groß, und der Moment sorgte für viele Fotos und Erinnerungen, die sicher noch lange die Runde machen werden. Nach diesem lustigen Ritual wurde die Torte verteilt. Es gab hausgemachte Speisen, süße und herzhafte Leckereien, Getränke und viele Möglichkeiten zum Austausch und zum gemeinsamen Genießen.

Der Höhepunkt: Die Torte und ein besonderer Brauch
Nach mehreren Programmpunkten kam der lang ersehnte Höhepunkt des Abends: das Anschneiden der Geburtstagstorte. Doch bevor das Geburtstagskind die Torte anschneiden konnte, wurde es von Freund*innen und Familie mit einem Augenzwinkern überrascht – eine Tradition, die bei solchen Feiern für Heiterkeit sorgt: Das Geburtstagskind wurde kurzerhand mit dem Kopf in die Torte gedrückt! Das Gelächter war groß, und der Moment sorgte für viele Fotos und Erinnerungen, die sicher noch lange die Runde machen werden.
Nach diesem lustigen Ritual wurde die Torte verteilt. Es gab hausgemachte Speisen, süße und herzhafte Leckereien, Getränke und viele Möglichkeiten zum Austausch und zum gemeinsamen Genießen.

Eine Nacht voller Freude und Gemeinschaft
Die Feier zog sich bis tief in die Nacht. Trotz der Kälte im Saal blieben viele Gäste bis zum Schluss, tanzten, sangen und feierten gemeinsam. Nur einige, darunter auch Katechet Martin und ein weiterer Gast, verließen die Feier gegen 23 Uhr, da ihnen die Kälte zu schaffen machte. Die Jugendlichen dagegen hatten offenbar kein Problem mit der Temperatur – sie waren voller Energie und guter Laune, beschwingt von Musik, Tanz und dem Gefühl, an diesem besonderen Moment teilzuhaben.

Nachklang eines unvergesslichen Festes
Der 15. Geburtstag der Schülerin wird allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben. Die Feier war nicht nur ein Ausdruck von Freude und Dankbarkeit, sondern auch ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft. Der festliche Gottesdienst, die liebevoll gestaltete Feier im Saal, die Musik, die Traditionen und die vielen herzlichen Begegnungen machten aus diesem Tag ein unvergessliches Erlebnis.
Am nächsten Morgen war der Saal wieder leer, doch in den Köpfen und Herzen der Menschen blieb die Erinnerung an eine Nacht voller Wärme, Gemeinschaft und Lebensfreude lebendig. Für das Geburtstagskind war es sicherlich ein Meilenstein, der den Übergang ins Erwachsenwerden markiert und mit Zuversicht und Hoffnung auf die kommenden Jahre blicken lässt.

P. Claus Braun 
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Donnerstag, 7. August 2025

200 Jahre Bolivien Teil 02

Teil II: Das Unglück am Festmorgen
Schwerer Unfall überschattet die Feierlichkeiten
Die frühe Feststimmung wurde durch eine Nachricht getrübt, die sich rasch im Dorf verbreitete und viele Anwesende erschütterte. Einer der Sprengmeister, der für die morgendlichen Dynamitexplosionen verantwortlich war, geriet nach einer durchzechten Nacht und wenig Schlaf in einen Moment der Unachtsamkeit. Beim Hantieren mit dem Sprengstoff zündete er eine Dynamitstange zu früh und wurde durch die Detonation schwer verletzt – seine Hand wurde abgerissen.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen. Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen. Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Schattenseiten der Tradition
Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen.
Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Das Bicentenario von Bolivien bleibt trotz aller Schattenseiten ein bedeutsamer Meilenstein für das Land und seine Menschen. Die Festlichkeiten in San Antonio de Esmoruco zeugen von Stolz, Zusammenhalt und der ungebrochenen Kraft der Traditionen – und zugleich von der Notwendigkeit, sie mit Verantwortung und Umsicht zu pflegen.

Ein einfallsreicher Minenarbeiter
Ein einfallsreicher Minenarbeiter

Ausblick und Fazit
Das Bicentenario von Bolivien bleibt trotz aller Schattenseiten ein bedeutsamer Meilenstein für das Land und seine Menschen. Die Festlichkeiten in San Antonio de Esmoruco zeugen von Stolz, Zusammenhalt und der ungebrochenen Kraft der Traditionen – und zugleich von der Notwendigkeit, sie mit Verantwortung und Umsicht zu pflegen.

Möge der verletzte Sprengmeister Heilung finden, seine Familie Unterstützung erhalten und das Dorf als Gemeinschaft gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen. Die Hoffnung bleibt, dass künftige Feiern von Freude, Stolz und sicherem Brauchtum geprägt sein werden – damit Bolivien weitere Jahrhunderte voller Leben und Geschichte begehen kann.
ENDE DES ARTIKELS

[Bicentenario“ ist "Zweihundertjahrfeier"]

P. Claus Braun 
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200 Jahre Bolivien

200 Jahre Bolivien – Funkwettbewerb zur Jubiläumsfeier
CP1AA lädt ein zum Wettbewerb unter Sonderrufzeichen CP200BOL

200 Jahre Bolivien – Funkwettbewerb zur Jubiläumsfeier CP1AA lädt ein zum Wettbewerb unter Sonderrufzeichen CP200BOL

Im Jahr 2025 feiert Bolivien ein besonderes Jubiläum: den 200. Jahrestag seiner Gründung. Zu diesem bedeutenden Anlass organisiert CP1AA einen internationalen Funkwettbewerb, der unter dem Sonderrufzeichen CP200BOL ausgetragen wird. Funkbegeisterte aus aller Welt sind herzlich eingeladen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und gemeinsam das historische Ereignis zu würdigen.

Wettbewerbszeitraum
Der Wettbewerb findet vom 1. bis zum 10. August statt. In diesen zehn Tagen haben Amateurfunker*innen die Möglichkeit, Funkverbindungen mit CP200BOL und anderen Teilnehmenden aufzubauen, Kontakte zu bestätigen und sich besondere Diplome zu sichern.

Teilnahme und Ablauf
Alle Funkamateure, unabhängig von ihrer Lizenzklasse oder ihrem Standort, sind dazu eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Ziel ist es, möglichst viele Verbindungen mit dem Sonderrufzeichen CP200BOL zu knüpfen und die bolivianische Geschichte und Kultur ins Bewusstsein der internationalen Funkgemeinschaft zu rücken.

Alle Funkamateure, unabhängig von ihrer Lizenzklasse oder ihrem Standort, sind dazu eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Ziel ist es, möglichst viele Verbindungen mit dem Sonderrufzeichen CP200BOL zu knüpfen und die bolivianische Geschichte und Kultur ins Bewusstsein der internationalen Funkgemeinschaft zu rücken.

Wichtige Informationen
• Wettbewerbsdauer: 1. – 10. August 2025
• Sonderrufzeichen: CP200BOL
• Veranstalter: CP1AA
• Besondere Diplome und Auszeichnungen für aktive Teilnehmende
• Details zum Ablauf und den Bedingungen sind dem offiziellen Plakat zu entnehmen

Schlusswort
Im Geiste der Freundschaft, Gemeinschaft und des gegenseitigen Respekts freut sich CP1AA auf die zahlreichen Funkkontakte und die internationale Beteiligung. vy 73 es 55 – auf gute Verbindungen und ein unvergessliches Jubiläum!

P. Claus Braun 
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