Freitag, 17. April 2009

1700 Kilometer für eine neue Kennkarte

Im Andenländle sind gewisse Dinge nur mit sehr viel Aufwand möglich. So steht derzeit die Erneuerung meiner bolivianischen Kennkarte an. Das ist nicht wie in Dtl. mit einem Sprung zum Bürgerdienst um die Ecke zu erledigen. Nein, ich musste erst mal 850 Kilometer in einer sechzehnstündigen Fahrt nach La Paz zurücklegen. Hier werden die Daten von diversen staatlichen Institutionen aufgenommen, wobei auch gleich zweimal die 10 Finger mit einer schwarzen Farbe bestrichen werden, um Fingerabdrücke zu haben. Nach einigen Monaten kann man dann bei der Einwanderungsbehörde vorsprechen und wenn man Glück hat, die Kennkarte entgegennehmen. Einmal hatte diese Behörde keine Plastikfolie zum Einschweißen parat, sodass mein Gang umsonst war.

Unsere Mannheimer Adler haben sich nach einer verkorksten Hauptsaison noch recht gut in den Play offs geschlagen. Für die neue Saison wurden hochkarätige Spieler verpflichtet, sodass alles andere als die Meisterschaft eine große Enttäuschung wäre.

Hoffenheim baut enorm ab in der Rückrunde und könnte in der nächsten Saison ein ähnliches Dilemma wie der KSC erleben. Let`s see! Im Hochland ist es nach dem verspätet eingetroffenen Regen derzeit noch gar nicht so kalt, aber der Winter wird nicht ausbleiben.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

For infos, nice stories and fotos have a look at: http://www.impresiones-de-los-andes.org/