Sonntag, 26. Juli 2026

Patronatsfest San Santiago in Río Mojón Bolivien

Ein Tag voller Glauben, Tradition und Gemeinschaft an der Grenze zu Argentinien

Ein Tag voller Glauben, Tradition und Gemeinschaft an der Grenze zu Argentinien

Das Patronatsfest zu Ehren des Heiligen Santiago (San Santiago / Tata Santiago) ist jedes Jahr einer der absolut wichtigsten Höhepunkte im Leben unserer Region. In diesem Jahr durfte ich dieses besondere Fest in Río Mojón miterleben – meinem kleinen, beschaulichen Grenzort direkt an der Linie zu Argentinien.

Bunte Traditionen und tiefer Glaube Schon früh am Morgen lag eine spürbare Vorfreude in der Luft. Menschen aus der näheren Umgebung sowie Nachbarn von jenseits der Grenze kamen zusammen, um diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Bunte Traditionen und tiefer Glaube

Schon früh am Morgen lag eine spürbare Vorfreude in der Luft. Menschen aus der näheren Umgebung sowie Nachbarn von jenseits der Grenze kamen zusammen, um diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Messe und Prozession: 

Den Mittelpunkt der Feierlichkeiten bildete der Festgottesdienst. Anschließend zog die traditionelle Prozession mit dem Bildnis von San Santiago durch die Straßen. Dessen Figur wurde mit farbenfrohen Tüchern, Blumen und Musik begleitet.


Kultur und Begegnung:

Die Verbindung von tief verwurzeltem Glauben, traditioneller Musik und lokalen Tänzen verlieh dem Tag seine einmalige Atmosphäre.

Gemeinschaft ohne Grenzen:

An einem Ort wie Río Mojón zeigt sich bei solchen Anlässen immer wieder eindrucksvoll, wie wenig Grenzlinien bedeuten, wenn es um gemeinsame Wurzeln, Nachbarschaft und Kultur geht. Es wurde zusammen gebetet, gelacht, gegessen und gefeiert.


Ein Ort des Zusammenhalts

Für mich persönlich sind diese Tage in den kleinen Gemeinden immer wieder ein eindrückliches Erlebnis. Sie zeigen die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihren Traditionen und ihren Schutzpatronen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Arbeit, ihren Vorbereitungen und ihrer Gastfreundschaft dieses Patronatsfest in Río Mojón zu einem so stimmungsvollen und unvergesslichen Tag gemacht haben!

P. Claus Braun
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Freitag, 24. Juli 2026

Tag der Freundschaft

Warum Bolivien die Liebe und Verbundenheit gleich zweimal feiert 🎉

Freundschaften machen das Leben bunter, tragen uns durch schwere Zeiten und verdoppeln unsere Freude. Während der internationale Tag der Freundschaft Ende Juli weltweit bekannt ist, nimmt Bolivien diesen Anlass ganz besonders wichtig – und feiert die menschliche Verbundenheit einfach gleich mehrfach im Jahr!

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Der 23. Juli: Der offizielle Día de la Amistad

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Ob eine kleine Nachricht zwischendurch, ein gemeinsames Abendessen oder eine kleine Aufmerksamkeit – der Tag erinnert daran, wie wertvoll echte Wegbegleiter sind. In einer oft hektischen Welt ist dieser Tag eine Einladung, innezuhalten und die Menschen zu feiern, die immer für uns da sind.

Der 21. September: Frühling, Jugend und noch mehr Liebe 🌸

Wer glaubt, dass ein Tag im Jahr reicht, kennt Bolivien schlecht! Am 21. September wird es noch einmal richtig bunt. Mit dem Tag des Frühlingsanfangs auf der Südhalbkugel feiert das Land gleichzeitig:

Den Tag der Jugend

Den Tag der Schüler

Den Tag der Liebe und Freundschaft

An diesem Tag liegt Aufbruchsstimmung in der Luft. Parks und Straßen füllen sich, Freundschaften und romantische Beziehungen werden gefeiert und die Lebensfreude steht im Mittelpunkt.

Freundschaft kennt kein Datum

Egal ob am 23. Juli, am 21. September oder an einem ganz normalen Dienstag im November: Echte Freundschaft braucht eigentlich keinen Kalendereintrag – aber ein Anlass zum Feiern ist immer willkommen!

Nimm den heutigen Tag zum Anlass:

Schreib deinen engsten Freunden eine kurze Nachricht und sag ihnen einfach mal danke.

Alles Gute zum Tag der Freundschaft! Genieße den Tag und die wertvollen Begegnungen mit den Menschen, die dir am Herzen liegen. 🥂 


Hier gibt es mehr für Sie zu erfahren bitte klicken



P. Claus Braun
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Donnerstag, 16. Juli 2026

Mein Freund und Kollege Padre Casimiro

Padre Casimiro: CP4XB Pater der Anden und seine Stimme im Äther


Padre Casimiro CP4XB: Der fliegende Pater der Anden und seine Stimme im Äther

Stell dir vor, du lebst auf über 4.000 Metern Höhe. Um dich herum nichts als karge Anden-Gipfel, eisiger Wind und Gemeinschaften, die tagelang von der nächsten größeren Stadt abgeschnitten sind. Keine Straßen, kein Internet, oft nicht einmal Strom.

In genau dieser Welt lebt und wirkt Padre Casimiro CP4XB (mit bürgerlichem Namen Kazimierz Strzępek SP5XB). Der polnische Ordensmann zog vor Jahrzehnten nach Bolivien, um den indigenen Gemeinschaften in einer der abgelegensten Regionen der Erde beizustehen. Unser neuestes Video nimmt dich mit auf eine Reise in eine Welt, in der Glaube auf echten Abenteuergeist trifft

Mehr als nur ein Seelsorger: Missionar, Überlebenskünstler, Funker

Wer glaubt, das Leben eines Missionars spiele sich nur in der Kirche ab, wird in unserem Video schnell eines Besseren belehrt. Padre Casimiro CP4XB ist für die Menschen in den bolivianischen Anden alles in einem: Seelsorger, Arzt, Berater und die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Um die verstreuten Dörfer zu erreichen, nimmt er beschwerliche und oft gefährliche Reisen auf sich. Atemberaubende Aufnahmen: Erlebe die raue, wunderschöne, aber auch unbarmherzige Landschaft des bolivianischen Altiplano.

Echte Einblicke: Wir zeigen den Alltag eines Mannes, der Komfort gegen ein Leben im Dienst anderer eingetauscht hat.

Die Magie des Funks: Erfahre, wie Padre Casimiro CP4XB mit einfachsten Mitteln Signale um die Erde schickt und warum Amateurfunk in der Isolation der Berge über Leben und Tod entscheiden kann.

„Man ist hier oben dem Himmel ein Stück näher – in jeder Hinsicht.“ 

Dieses Porträt zeigt eindrucksvoll, was es bedeutet, seine Berufung im wahrsten Sinne des Wortes am Ende der Welt zu leben. Schaut euch das Video an und lasst euch von Casimiros unerschütterlichem Optimismus anstecken!

👉 Hier geht es direkt zum Video


Schreibt uns danach unbedingt in die Kommentare: Könntet ihr euch ein Leben in einer so extremen Isolation vorstellen?

P. Claus Braun
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