Freitag, 24. Juli 2026

Tag der Freundschaft

Warum Bolivien die Liebe und Verbundenheit gleich zweimal feiert 🎉

Freundschaften machen das Leben bunter, tragen uns durch schwere Zeiten und verdoppeln unsere Freude. Während der internationale Tag der Freundschaft Ende Juli weltweit bekannt ist, nimmt Bolivien diesen Anlass ganz besonders wichtig – und feiert die menschliche Verbundenheit einfach gleich mehrfach im Jahr!

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Der 23. Juli: Der offizielle Día de la Amistad

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Ob eine kleine Nachricht zwischendurch, ein gemeinsames Abendessen oder eine kleine Aufmerksamkeit – der Tag erinnert daran, wie wertvoll echte Wegbegleiter sind. In einer oft hektischen Welt ist dieser Tag eine Einladung, innezuhalten und die Menschen zu feiern, die immer für uns da sind.

Der 21. September: Frühling, Jugend und noch mehr Liebe 🌸

Wer glaubt, dass ein Tag im Jahr reicht, kennt Bolivien schlecht! Am 21. September wird es noch einmal richtig bunt. Mit dem Tag des Frühlingsanfangs auf der Südhalbkugel feiert das Land gleichzeitig:

Den Tag der Jugend

Den Tag der Schüler

Den Tag der Liebe und Freundschaft

An diesem Tag liegt Aufbruchsstimmung in der Luft. Parks und Straßen füllen sich, Freundschaften und romantische Beziehungen werden gefeiert und die Lebensfreude steht im Mittelpunkt.

Freundschaft kennt kein Datum

Egal ob am 23. Juli, am 21. September oder an einem ganz normalen Dienstag im November: Echte Freundschaft braucht eigentlich keinen Kalendereintrag – aber ein Anlass zum Feiern ist immer willkommen!

Nimm den heutigen Tag zum Anlass:

Schreib deinen engsten Freunden eine kurze Nachricht und sag ihnen einfach mal danke.

Alles Gute zum Tag der Freundschaft! Genieße den Tag und die wertvollen Begegnungen mit den Menschen, die dir am Herzen liegen. 🥂 


Hier gibt es mehr für Sie zu erfahren bitte klicken


P. Claus Braun
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Donnerstag, 16. Juli 2026

Mein Freund und Kollege Padre Casimiro

Padre Casimiro: CP4XB Pater der Anden und seine Stimme im Äther


Padre Casimiro CP4XB: Der fliegende Pater der Anden und seine Stimme im Äther

Stell dir vor, du lebst auf über 4.000 Metern Höhe. Um dich herum nichts als karge Anden-Gipfel, eisiger Wind und Gemeinschaften, die tagelang von der nächsten größeren Stadt abgeschnitten sind. Keine Straßen, kein Internet, oft nicht einmal Strom.

In genau dieser Welt lebt und wirkt Padre Casimiro CP4XB (mit bürgerlichem Namen Kazimierz Strzępek SP5XB). Der polnische Ordensmann zog vor Jahrzehnten nach Bolivien, um den indigenen Gemeinschaften in einer der abgelegensten Regionen der Erde beizustehen. Unser neuestes Video nimmt dich mit auf eine Reise in eine Welt, in der Glaube auf echten Abenteuergeist trifft

Mehr als nur ein Seelsorger: Missionar, Überlebenskünstler, Funker

Wer glaubt, das Leben eines Missionars spiele sich nur in der Kirche ab, wird in unserem Video schnell eines Besseren belehrt. Padre Casimiro CP4XB ist für die Menschen in den bolivianischen Anden alles in einem: Seelsorger, Arzt, Berater und die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Um die verstreuten Dörfer zu erreichen, nimmt er beschwerliche und oft gefährliche Reisen auf sich. Atemberaubende Aufnahmen: Erlebe die raue, wunderschöne, aber auch unbarmherzige Landschaft des bolivianischen Altiplano.

Echte Einblicke: Wir zeigen den Alltag eines Mannes, der Komfort gegen ein Leben im Dienst anderer eingetauscht hat.

Die Magie des Funks: Erfahre, wie Padre Casimiro CP4XB mit einfachsten Mitteln Signale um die Erde schickt und warum Amateurfunk in der Isolation der Berge über Leben und Tod entscheiden kann.

„Man ist hier oben dem Himmel ein Stück näher – in jeder Hinsicht.“ 

Dieses Porträt zeigt eindrucksvoll, was es bedeutet, seine Berufung im wahrsten Sinne des Wortes am Ende der Welt zu leben. Schaut euch das Video an und lasst euch von Casimiros unerschütterlichem Optimismus anstecken!

👉 Hier geht es direkt zum Video


Schreibt uns danach unbedingt in die Kommentare: Könntet ihr euch ein Leben in einer so extremen Isolation vorstellen?

P. Claus Braun
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Mittwoch, 6. Mai 2026

Erinnerung an Werner Kautsch

Werner Kautsch war für viele Menschen in La Paz weit mehr als nur ein Geschäftsinhaber. Wer seine Ferretería [Eisenwarenhandlung] betrat, traf nicht einfach auf einen Händler, sondern auf einen Menschen, der stets Zeit für ein Gespräch hatte. Er war interessiert, aufmerksam und wusste über vieles Bescheid – über das Viertel, die Stadt und die Menschen, die darin lebten. 

Werner Kautsch war für viele Menschen in La Paz weit mehr als nur ein Geschäftsinhaber. Wer seine Ferretería [Eisenwarenhandlung] betrat, traf nicht einfach auf einen Händler, sondern auf einen Menschen, der stets Zeit für ein Gespräch hatte. Er war interessiert, aufmerksam und wusste über vieles Bescheid – über das Viertel, die Stadt und die Menschen, die darin lebten.

Man konnte sich auf einen kurzen Plausch einlassen, und oft wurde daraus ein längeres Gespräch. Dabei spürte man schnell: Hier stand jemand, der nicht nur gut vernetzt war, sondern auch echtes Interesse an seinem Gegenüber hatte. Seine offene Art machte ihn zu einer vertrauten Figur im Alltag vieler Menschen. 

Bis ins hohe Alter blieb er seinem Geschäft verbunden und persönlich präsent. Das allein sagt viel über ihn aus. Er war kein distanzierter Unternehmer, sondern jemand, der mitten im Leben stand – erreichbar, ansprechbar und bodenständig. 

Seine Verbundenheit zeigte sich auch in seinem Engagement rund um San Francisco. Dass sein Name auf einer Gedenktafel als Förderer genannt wird, ist Ausdruck der Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wurde. Ebenso seine Rolle als Honorarkonsul Österreichs, das Vertrauen, Ansehen und Verantwortung widerspiegelt. 

Doch vielleicht liegt seine eigentliche Bedeutung nicht in Titeln oder Funktionen, sondern in den vielen kleinen Begegnungen: in Gesprächen, im Zuhören, im einfachen Dasein.
Werner Kautsch war einer von denen, die eine Stadt leise prägen – und die man nicht vergisst.

P. Claus Braun
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