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Montag, 17. August 2026

Eisige Stille auf 4.000 Metern

Die Pfarrkirche von San Pablo de Lipez
Die Pfarrkirche von San Pablo de Lipez

Der Winter im bolivianischen Hochland

Wenn andernorts der Frühling Einzug hält, hüllt der Winter die südamerikanischen Anden von Juni bis August in eine faszinierende, eisige Stille. Die abgelegene Provinz Sur Lipez verwandelt sich in dieser Zeit in ein karges Meisterwerk aus Frost, Licht und Isolation.

Lamas am Wegesrand
Lamas am Wegesrand

Die Lamas haben es schwer Fressen zu finden.
Die Lamas haben es schwer Fressen zu finden.

Ein Land der extremen Kontraste

Wer die Region auf über 4.000 Metern Höhe besucht, erlebt Naturgewalten in ihrer reinsten Form. Das Leben hier ist geprägt von gewaltigen Temperaturschwankungen und einer landschaftlichen Ästhetik, die ihresgleichen sucht.

Auch der Hirte hat es schwer der Herde zu folgen
Auch der Hirte hat es schwer der Herde zu folgen

Eiskalte Nächte, strahlende Tage: 

Wenn die Sonne hinter den Vulkanen versinkt, fällt das Thermometer rasch auf eisige -15 bis -20 °C. Tagsüber übernimmt die intensiver werdende Andensonne das Regiment und erwärmt die Luft auf angenehme +15 °C.

Schwierige Verkehrswege auf über 4000 Meter
Schwierige Verkehrswege auf über 4000 Meter

Gleißende Eislandschaften: 

Neben gelegentlichem Schneefall überzieht vor allem dicker Reif die flachen Salzseen, spärlichen Gräser und farbenprächtigen Lagunen. Die Geysire und heißen Quellen dampfen majestätisch gegen die frostige Wüstenluft an.

Die Kommunen sind nun nur noch schlecht zu erreichen
Die Kommunen sind nun nur noch schlecht zu erreichen

Leben in absoluter Isolation: 

Landwirtschaft ist im ariden Hochland kaum möglich. Während sich die wenigen Einheimischen im Winter in die geschützten Täler zurückziehen, gehört die unendliche Weite fast ausschließlich der Natur.

Die Lamas grüßen vom Wegesrand
Die Lamas grüßen vom Wegesrand

Überlebenskünstler der Anden

Das Vikunja: Perfekt isoliert

Das feinste Fell der Welt: Die Wolle der Vikunjas gilt als die dichteste aller Säugetiere. Die mikroskopisch feinen Haare schließen winzige Luftpolster ein, die eine unüberwindbare Barriere gegen den Frost bilden.

Schutz vor der Sonne: Das Fell schützt die Tiere nicht nur vor der nächtlichen Kälte, sondern dient tagsüber auch als natürlicher Schild gegen die extrem hohe UV-Strahlung im Hochgebirge.

Der Flamingo: Das Wunder der Gefäßarchitektur

Integetrierte Heizung: Über das sogenannte Gegenstromprinzip kühlt das Blut in den dünnen Beinen nicht ab. Ausfließendes warmes Arterienblut gibt seine Wärme direkt an das zurückfließende kalte Venenblut ab. Ein Einfrieren im Eiswasser wird so verhindert.

Thermoregulation auf einem Bein: Indem Flamingos abwechselnd ein Bein im gefiederten Körper verstecken, halbieren sie den Wärmeverlust über die unbedeckten Extremitäten.

Trotz der Kälte: Selbst in eisbedeckten, hochmineralischen Salzseen finden Anden- und Chile-Flamingos dank ihres spezialisierten Stoffwechsels reichlich Nahrung.

Heizung ist in den Wohnungen ein Fremdwort
Heizung ist in den Wohnungen ein Fremdwort

Der Winter in Sur Lipez zeigt eindrucksvoll, wie stark und zugleich anpassungsfähig das Leben unter den extremsten Bedingungen unseres Planeten sein kann.

„Die Menschen hier begegnen den widrigen Bedingungen mit einer bemerkenswerten Gelassenheit. Man spricht über die Härten, aber Klagen hört man selten – das liegt wohl nicht im Blut der stolzen Inka-Nachfahren.“ 

Hier gibt es mehr für Sie zu erfahren bitte klicken


P. Claus Braun
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Sonntag, 26. Juli 2026

Patronatsfest San Santiago in Río Mojón Bolivien

Ein Tag voller Glauben, Tradition und Gemeinschaft an der Grenze zu Argentinien

Ein Tag voller Glauben, Tradition und Gemeinschaft an der Grenze zu Argentinien

Das Patronatsfest zu Ehren des Heiligen Santiago (San Santiago / Tata Santiago) ist jedes Jahr einer der absolut wichtigsten Höhepunkte im Leben unserer Region. In diesem Jahr durfte ich dieses besondere Fest in Río Mojón miterleben – meinem kleinen, beschaulichen Grenzort direkt an der Linie zu Argentinien.

Bunte Traditionen und tiefer Glaube Schon früh am Morgen lag eine spürbare Vorfreude in der Luft. Menschen aus der näheren Umgebung sowie Nachbarn von jenseits der Grenze kamen zusammen, um diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Bunte Traditionen und tiefer Glaube

Schon früh am Morgen lag eine spürbare Vorfreude in der Luft. Menschen aus der näheren Umgebung sowie Nachbarn von jenseits der Grenze kamen zusammen, um diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Messe und Prozession: 

Den Mittelpunkt der Feierlichkeiten bildete der Festgottesdienst. Anschließend zog die traditionelle Prozession mit dem Bildnis von San Santiago durch die Straßen. Dessen Figur wurde mit farbenfrohen Tüchern, Blumen und Musik begleitet.


Kultur und Begegnung:

Die Verbindung von tief verwurzeltem Glauben, traditioneller Musik und lokalen Tänzen verlieh dem Tag seine einmalige Atmosphäre.

Gemeinschaft ohne Grenzen:

An einem Ort wie Río Mojón zeigt sich bei solchen Anlässen immer wieder eindrucksvoll, wie wenig Grenzlinien bedeuten, wenn es um gemeinsame Wurzeln, Nachbarschaft und Kultur geht. Es wurde zusammen gebetet, gelacht, gegessen und gefeiert.


Ein Ort des Zusammenhalts

Für mich persönlich sind diese Tage in den kleinen Gemeinden immer wieder ein eindrückliches Erlebnis. Sie zeigen die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihren Traditionen und ihren Schutzpatronen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Arbeit, ihren Vorbereitungen und ihrer Gastfreundschaft dieses Patronatsfest in Río Mojón zu einem so stimmungsvollen und unvergesslichen Tag gemacht haben!

P. Claus Braun
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Mittwoch, 6. Mai 2026

Erinnerung an Werner Kautsch

Werner Kautsch war für viele Menschen in La Paz weit mehr als nur ein Geschäftsinhaber. Wer seine Ferretería [Eisenwarenhandlung] betrat, traf nicht einfach auf einen Händler, sondern auf einen Menschen, der stets Zeit für ein Gespräch hatte. Er war interessiert, aufmerksam und wusste über vieles Bescheid – über das Viertel, die Stadt und die Menschen, die darin lebten. 

Werner Kautsch war für viele Menschen in La Paz weit mehr als nur ein Geschäftsinhaber. Wer seine Ferretería [Eisenwarenhandlung] betrat, traf nicht einfach auf einen Händler, sondern auf einen Menschen, der stets Zeit für ein Gespräch hatte. Er war interessiert, aufmerksam und wusste über vieles Bescheid – über das Viertel, die Stadt und die Menschen, die darin lebten.

Man konnte sich auf einen kurzen Plausch einlassen, und oft wurde daraus ein längeres Gespräch. Dabei spürte man schnell: Hier stand jemand, der nicht nur gut vernetzt war, sondern auch echtes Interesse an seinem Gegenüber hatte. Seine offene Art machte ihn zu einer vertrauten Figur im Alltag vieler Menschen. 

Bis ins hohe Alter blieb er seinem Geschäft verbunden und persönlich präsent. Das allein sagt viel über ihn aus. Er war kein distanzierter Unternehmer, sondern jemand, der mitten im Leben stand – erreichbar, ansprechbar und bodenständig. 

Seine Verbundenheit zeigte sich auch in seinem Engagement rund um San Francisco. Dass sein Name auf einer Gedenktafel als Förderer genannt wird, ist Ausdruck der Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wurde. Ebenso seine Rolle als Honorarkonsul Österreichs, das Vertrauen, Ansehen und Verantwortung widerspiegelt. 

Doch vielleicht liegt seine eigentliche Bedeutung nicht in Titeln oder Funktionen, sondern in den vielen kleinen Begegnungen: in Gesprächen, im Zuhören, im einfachen Dasein.
Werner Kautsch war einer von denen, die eine Stadt leise prägen – und die man nicht vergisst.

P. Claus Braun
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Freitag, 20. Februar 2026

ASCHE AUS GIRLANDEN

 🌿 Asche aus Girlanden: Wenn der Jubel zur Stille wird
Der Karneval in Bolivien ist eine Explosion der Sinne. Wer ihn einmal erlebt hat – das Donnern der Trommeln in Oruro, das Glitzern der Kostüme der Diablada und das bunte Meer aus tanzenden Menschen –, der weiß, wie sehr dieses Land das Leben feiert. Es ist eine Zeit, in der die Freude keine Grenzen kennt. Doch heute, am Aschermittwoch, ist alles anders. Ein tiefer Atemzug geht durch das Land. Der Lärm verstummt, und eine heilige Stille legt sich über unsere Gemeinde.

sche aus Girlanden: Wenn der Jubel zur Stille wird Der Karneval in Bolivien ist eine Explosion der Sinne. Wer ihn einmal erlebt hat – das Donnern der Trommeln in Oruro, das Glitzern der Kostüme der Diablada und das bunte Meer aus tanzenden Menschen –, der weiß, wie sehr dieses Land das Leben feiert. Es ist eine Zeit, in der die Freude keine Grenzen kennt. Doch heute, am Aschermittwoch, ist alles anders. Ein tiefer Atemzug geht durch das Land. Der Lärm verstummt, und eine heilige Stille legt sich über unsere Gemeinde.

Der bittersüße Abschied vom Fest
In diesen Tagen haben wir ein besonderes Ritual vollzogen, das mich jedes Jahr aufs Neue tief berührt. Wir sind vor die Kirche getreten, nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit den Überresten der vergangenen Tage. Wir haben die Fasnetsgirlanden – jene bunten Papierschlangen und Dekorationen, die eben noch die Freude symbolisierten – gesammelt und gemeinsam verbrannt.

Der bittersüße Abschied vom Fest In diesen Tagen haben wir ein besonderes Ritual vollzogen, das mich jedes Jahr aufs Neue tief berührt. Wir sind vor die Kirche getreten, nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit den Überresten der vergangenen Tage. Wir haben die Fasnetsgirlanden – jene bunten Papierschlangen und Dekorationen, die eben noch die Freude symbolisierten – gesammelt und gemeinsam verbrannt.

Es ist ein fast meditativer Moment, wenn das Feuer die leuchtenden Farben verzehrt. In der aufsteigenden Glut sehen wir, wie vergänglich unsere irdischen Feste sind. Was eben noch den Raum schmückte, wird zu feiner, grauer Asche. Es ist eine Erinnerung für uns alle: Nichts Materielles hat Bestand.


Das Kreuz aus dem Staub der Straße
Später, in der feierlichen Liturgie, habe ich diese Asche gesegnet. Es ist genau dieser Staub, der nun eine neue, heilige Bedeutung bekommt. Die Gläubigen traten vor mich, und ich zeichnete jedem von ihnen ein Kreuz auf die Stirn.

Dabei sprach ich die Worte, die das Fundament unserer Umkehr bilden:

„Bekehre dich und glaube an das Evangelium.“

In diesem Moment wird die Verbindung zwischen dem Gestern und dem Morgen deutlich. Das Kreuz aus Asche erinnert uns daran, dass wir aus Staub sind und zum Staub zurückkehren werden. Aber es ist kein Kreuz der Hoffnungslosigkeit. Es ist ein Ruf zur Freiheit: Wir müssen nicht an den „Girlanden“ des Lebens festhalten, die ohnehin verblassen. Wir dürfen unseren Blick auf das richten, was bleibt – auf das ewige Leben und die Liebe Gottes.

Ein neuer Weg beginnt Der Aschermittwoch ist für uns hier in Bolivien nicht einfach nur das Ende einer Party. Er ist der Grenzstein. Wir lassen den äußeren Glanz hinter uns, um in den nächsten 40 Tagen unseren inneren Reichtum zu suchen.

"Ein kleines Zeichen mit großer Bedeutung. Der unglaubliche Andrang auf die Asche zeigt, wie wichtig unseren Leuten diese Tradition am eigenen Haus ist. Zusammen stark in die Fastenzeit!"

Ein neuer Weg beginnt
Der Aschermittwoch ist für uns hier in Bolivien nicht einfach nur das Ende einer Party. Er ist der Grenzstein. Wir lassen den äußeren Glanz hinter uns, um in den nächsten 40 Tagen unseren inneren Reichtum zu suchen.

Ich lade euch ein, diesen Weg mit mir zu gehen. Vielleicht gibt es auch in eurem Leben „Girlanden“, die zwar bunt aussehen, euch aber vom Wesentlichen ablenken? Die Fastenzeit schenkt uns die Chance, aufzuräumen, uns zu bekehren und neu zu glauben.

Ich wünsche euch eine gesegnete, nachdenkliche und gnadenreiche Fastenzeit. Möge die Stille dieses Tages eure Herzen weit machen für das, was wirklich zählt.

P. Claus Braun
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Dienstag, 3. Februar 2026

TAUFEN IM ANDENDORF

Über Pisten und Wüsten: Wenn der Glaube keine Entfernungen kennt

Wer an Taufen denkt, denkt meist an die kleine Kirche im Nachbarort. Hier im Andendorf gelten andere Maßstäbe. Es erstaunt uns immer wieder, welche Distanzen unsere Besucher zurücklegen, nur um hier bei uns den Segen für ihre Kinder zu empfangen.

Wer an Taufen denkt, denkt meist an die kleine Kirche im Nachbarort. Hier im Andendorf gelten andere Maßstäbe. Es erstaunt uns immer wieder, welche Distanzen unsere Besucher zurücklegen, nur um hier bei uns den Segen für ihre Kinder zu empfangen.

Gäste aus der Ferne Dieses Mal wehte ein Hauch von Wüste durch unsere Kirche. Wir durften ein Mädchen aus Calama in der chilenischen Atacama taufen – dem wohl trockensten Ort der Welt. Auch die zweite Tauffamilie scheute keine Mühen: Für den kleinen Jungen aus Uyuni nahm die Familie eine fünfstündige Jeepfahrt über die rauen Pisten des Altiplano auf sich. ​Es ist berührend zu sehen, dass für diese Familien kein Weg zu weit ist. ​Ein Fest für alle

Gäste aus der Ferne
Dieses Mal wehte ein Hauch von Wüste durch unsere Kirche. Wir durften ein Mädchen aus Calama in der chilenischen Atacama taufen – dem wohl trockensten Ort der Welt. Auch die zweite Tauffamilie scheute keine Mühen: Für den kleinen Jungen aus Uyuni nahm die Familie eine fünfstündige Jeepfahrt über die rauen Pisten des Altiplano auf sich. ​Es ist berührend zu sehen, dass für diese Familien kein Weg zu weit ist. 

Ein Fest für alle Nach dem feierlichen Gottesdienst ging der Tag nahtlos in ein großes Fest der Gemeinschaft über. In einem liebevoll geschmückten Saal wurde aufgetischt. Das Besondere daran: Es gab keine geschlossene Gesellschaft. Jeder, der den Gottesdienst besucht hatte, war eingeladen, mitzuessen und mitzufeiern. So saßen Einheimische und Weitgereiste an einem Tisch – vereint durch den Glauben und die Freude über das neue Leben.

Ein Fest für alle
Nach dem feierlichen Gottesdienst ging der Tag nahtlos in ein großes Fest der Gemeinschaft über. In einem liebevoll geschmückten Saal wurde aufgetischt. Das Besondere daran: Es gab keine geschlossene Gesellschaft. Jeder, der den Gottesdienst besucht hatte, war eingeladen, mitzuessen und mitzufeiern. So saßen Einheimische und Weitgereiste an einem Tisch – vereint durch den Glauben und die Freude über das neue Leben.

P. Claus Braun
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Dienstag, 20. Januar 2026

Zusammenhalt in der Regenzeit

Wie San Antonio de Esmoruco dem Wetter trotzt. Mut, Kreativität und Gemeinschaft als Schlüssel zum Überleben.

Wie San Antonio de Esmoruco dem Wetter trotzt. Mut, Kreativität und Gemeinschaft als Schlüssel zum Überleben.

Die Regenzeit stellt die Dorfgemeinschaft von San Antonio de Esmoruco jedes Jahr vor große Herausforderungen. Viele Familien sind gezwungen, ihre Häuser vorübergehend zu verlassen oder improvisierte Wege zu suchen, um zur Schule oder zur Arbeit zu gelangen. Dennoch zeigt sich immer wieder, wie widerstandsfähig und einfallsreich die Bewohner*innen dieses abgelegenen Dorfes sind – sie unterstützen sich gegenseitig und meistern gemeinsam die schwierigen Bedingungen.

Die Regenzeit stellt die Dorfgemeinschaft von San Antonio de Esmoruco jedes Jahr vor große Herausforderungen. Viele Familien sind gezwungen, ihre Häuser vorübergehend zu verlassen oder improvisierte Wege zu suchen, um zur Schule oder zur Arbeit zu gelangen. Dennoch zeigt sich immer wieder, wie widerstandsfähig und einfallsreich die Bewohner*innen dieses abgelegenen Dorfes sind – sie unterstützen sich gegenseitig und meistern gemeinsam die schwierigen Bedingungen.

Trotz der widrigen Umstände bewahren die Menschen in San Antonio de Esmoruco ihre Zuversicht. Kinder spielen lachend im Regen und Erwachsene erzählen sich Geschichten, die Mut machen. Die Regenzeit bringt zwar viele Herausforderungen mit sich, doch sie schweißt die Gemeinschaft enger zusammen und zeigt, wie stark und kreativ die Menschen sein können, wenn sie gemeinsam anpacken.

Trotz der widrigen Umstände bewahren die Menschen in San Antonio de Esmoruco ihre Zuversicht. Kinder spielen lachend im Regen und Erwachsene erzählen sich Geschichten, die Mut machen. Die Regenzeit bringt zwar viele Herausforderungen mit sich, doch sie schweißt die Gemeinschaft enger zusammen und zeigt, wie stark und kreativ die Menschen sein können, wenn sie gemeinsam anpacken.

Trotz der widrigen Umstände bewahren die Menschen in San Antonio de Esmoruco ihre Zuversicht. Kinder spielen lachend im Regen und Erwachsene erzählen sich Geschichten, die Mut machen. 

Trotz der widrigen Umstände bewahren die Menschen in San Antonio de Esmoruco ihre Zuversicht. Kinder spielen lachend im Regen und Erwachsene erzählen sich Geschichten, die Mut machen. Die Regenzeit bringt zwar viele Herausforderungen mit sich, doch sie schweißt die Gemeinschaft enger zusammen und zeigt, wie stark und kreativ die Menschen sein können, wenn sie gemeinsam anpacken.

Die Regenzeit bringt zwar viele Herausforderungen mit sich, doch sie schweißt die Gemeinschaft enger zusammen und zeigt, wie stark und kreativ die Menschen sein können, wenn sie gemeinsam anpacken.

P. Claus Braun
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Mittwoch, 24. Dezember 2025

Frohe Weihnachten


Frohe Weihnachten aus San Antonio de Esmoruco Bolivien

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. 

Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. 

Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. 

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: 

Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.

 Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.

[Das Video läuft auf der Plattform eines Freundes in Macha Bolivien.]

P. Claus Braun
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Warten auf Weihnachten

Warten auf Weihnachten in San Antonio de Esmoruco
Festliche Vorbereitungen, leuchtende Kinderaugen und ein Dorf im Weihnachtszauber. Wenn der Dezember langsam sein Ende findet und die Nächte immer milder und nasser werden, steigt in den Bergen Boliviens eine ganz besondere Vorfreude: Das Weihnachtsfest steht bevor. In San Antonio de Esmoruco, einem kleinen, lebendigen Dorf hoch in den Anden, ist das Warten auf Weihnachten ein Ereignis, das die Gemeinschaft enger zusammenschweißt und die Herzen erwärmt. Schon Wochen vorher spürt man, wie die festliche Stimmung das Dorf durchzieht–und jeder Tag bringt neue Aktivitäten und Vorbereitungen mit sich.

Warten auf Weihnachten in San Antonio de Esmoruco Festliche Vorbereitungen, leuchtende Kinderaugen und ein Dorf im Weihnachtszauber. Wenn der Dezember langsam sein Ende findet und die Nächte immer kälter und klarer werden, steigt in den Bergen Boliviens eine ganz besondere Vorfreude: Das Weihnachtsfest steht bevor. In San Antonio de Esmoruco, einem kleinen, lebendigen Dorf hoch in den Anden, ist das Warten auf Weihnachten ein Ereignis, das die Gemeinschaft enger zusammenschweißt und die Herzen erwärmt. Schon Wochen vorher spürt man, wie die festliche Stimmung das Dorf durchzieht–und jeder Tag bringt neue Aktivitäten und Vorbereitungen mit sich.

Vorbereitungen im Dorf: Sternenglanz
Es ist Tradition, dass einige Tage vor Heiligabend der große Stern auf dem Kirchturm angebracht wird. Schon am frühen Morgen versammeln sich die Dorfbewohner auf dem kleinen Platz vor der Kirche. Die Kinder laufen aufgeregt umher, stellen Fragen und dürfen manchmal sogar beim Tragen helfen. Das Anbringen des neuen Sterns ist jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung: Der Turm ist hoch, der Wind pfeift scharf, und der Stern muss sicher befestigt werden. Doch gemeinsam, mit vereinten Kräften und viel Lachen, gelingt es schließlich immer – und wenn der Stern dann endlich im Licht der Abendsonne erstrahlt, ist die Erleichterung groß. Ein Moment, in dem der Stolz und die Freude aller spürbar werden.

Vorbereitungen im Dorf: Sternenglanz Es ist Tradition, dass einige Tage vor Heiligabend der große Stern auf dem Kirchturm angebracht wird. Schon am frühen Morgen versammeln sich die Dorfbewohner auf dem kleinen Platz vor der Kirche. Die Kinder laufen aufgeregt umher, stellen Fragen und dürfen manchmal sogar beim Tragen helfen. Das Anbringen des neuen Sterns ist jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung: Der Turm ist hoch, der Wind pfeift scharf, und der Stern muss sicher befestigt werden. Doch gemeinsam, mit vereinten Kräften und viel Lachen, gelingt es schließlich immer – und wenn der Stern dann endlich im Licht der Abendsonne erstrahlt, ist die Erleichterung groß. Ein Moment, in dem der Stolz und die Freude aller spürbar werden.

Parallel dazu wird in der Kirche die Krippe vorbereitet. Sorgfältig werden Figuren entstaubt, das Stroh zurechtgelegt und kleine Details ergänzt. Für viele Dorfbewohner, besonders die älteren, gehört dies zu den bewegendsten Aufgaben der Weihnachtszeit. Die Kinder beobachten neugierig, wie das Jesuskind erst am Abend des 24. Dezember seinen Platz findet – ein Brauch, der die Erwartung noch steigert. Wenn dann alles fertig ist und Maria, Josef und die Tiere ihre Plätze eingenommen haben, spürt man eine tiefe Zufriedenheit und ein Gefühl von Ankommen. Die Krippe wird zum Mittelpunkt für Gebete, Lieder und das Miteinander.

Parallel dazu wird in der Kirche die Krippe vorbereitet. Sorgfältig werden Figuren entstaubt, das Stroh zurechtgelegt und kleine Details ergänzt. Für viele Dorfbewohner, besonders die älteren, gehört dies zu den bewegendsten Aufgaben der Weihnachtszeit. Die Kinder beobachten neugierig, wie das Jesuskind erst am Abend des 24. Dezember seinen Platz findet – ein Brauch, der die Erwartung noch steigert. Wenn dann alles fertig ist und Maria, Josef und die Tiere ihre Plätze eingenommen haben, spürt man eine tiefe Zufriedenheit und ein Gefühl von Ankommen. Die Krippe wird zum Mittelpunkt für Gebete, Lieder und das Miteinander.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Lager geholt wird [ist leider aus Plastik]. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Umland geholt wird. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Lager geholt wird [leider ist sie aus Plastik]. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Auch der Weihnachtsbaum darf nicht fehlen. In San Antonio ist es meist eine prächtige Anden-Kiefer, die gemeinsam aus dem Umland geholt wird. Groß und Klein bringen selbstgebastelten Schmuck, bunte Bänder, glänzende Kugeln und manchmal sogar handbemalte Figuren. Das Schmücken des Baumes ist ein rauschendes Fest für sich, begleitet von Lachen, Geschichten und dem Duft von Zimt und Kakao, der durch die Gassen zieht.

Die besondere Bedeutung für Kinder und Gemeinschaft
Für die Kinder von San Antonio de Esmoruco ist Weihnachten das Highlight des Jahres. Sie fiebern auf das Fest hin, proben Lieder und kleine Theaterstücke für die Heilige Messe und helfen, wo sie können. Ihr Leuchten in den Augen, wenn der Baum zum ersten Mal funkelt oder die Krippe fertig ist, steckt alle an. Aber auch für die Erwachsenen hat das Fest eine tiefe Bedeutung: Es bringt die Dorfgemeinschaft näher zusammen, lässt Sorgen des Alltags für einen Moment in den Hintergrund treten und stärkt das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.

Die besondere Bedeutung für Kinder und Gemeinschaft Für die Kinder von San Antonio de Esmoruco ist Weihnachten das Highlight des Jahres. Sie fiebern auf das Fest hin, proben Lieder und kleine Theaterstücke für die Heilige Messe und helfen, wo sie können. Ihr Leuchten in den Augen, wenn der Baum zum ersten Mal funkelt oder die Krippe fertig ist, steckt alle an. Aber auch für die Erwachsenen hat das Fest eine tiefe Bedeutung: Es bringt die Dorfgemeinschaft näher zusammen, lässt Sorgen des Alltags für einen Moment in den Hintergrund treten und stärkt das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.

Die Herausforderung mit dem neuen Stern
Dieses Jahr gab es eine besondere Herausforderung: Der neue Stern war größer und schwerer als in den Jahren zuvor. Schon beim ersten Versuch rutschte er fast aus den Händen, und alle hielten kurz die Luft an. Doch am Ende war es die Zusammenarbeit vieler Hände – junge und alte, erfahrene und neugierige –, die den Stern sicher an seinen Platz brachte. Als er dann endlich oben leuchtete, war die Erleichterung spürbar, ein kollektiver Seufzer ging durch die Menge, und es wurde herzlich gelacht und gefeiert.

Das Aufstellen der Krippe und festliche Stimmung
Das Aufstellen der Krippe ist jedes Jahr ein Augenblick großer Andacht und Freude. Wenn die letzte Figur ihren Platz gefunden hat, strahlt die Kirche in warmem Licht. Die Gemeinde versammelt sich, manchmal wird gemeinsam gesungen – einfache Lieder, die von Hoffnung und Dankbarkeit erzählen. In diesen Momenten wird spürbar, wie sehr Weihnachten in San Antonio de Esmoruco mehr ist als ein Fest: Es ist ein Band, das alle verbindet, eine Quelle der Kraft und Zuversicht.

Ein festlicher Weihnachtsgruß aus den Anden
So klingt das Warten auf Weihnachten in San Antonio de Esmoruco: erfüllt von Vorfreude, geprägt von Gemeinschaft und getragen von kleinen und großen Wundern. Möge der Zauber dieses Festes auch Ihr Herz erreichen, wo immer Sie gerade sind. Frohe Weihnachten und ein gesegnetes, friedvolles Fest wünscht die Dorfgemeinschaft von San Antonio de Esmoruco – und möge der Stern über Ihrem Weihnachtsweg besonders hell leuchten!

P. Claus Braun
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Ein Wunder zum Weihnachtsfest

Ein Wunder zum Weihnachtsfest: Der neue Gemeindesaal in Lagunillas

Ein Wunder zum Weihnachtsfest: Der neue Gemeindesaal in Lagunillas

Wie Gemeinschaft, Ausdauer und ein bisschen Glück Großes bewirken
Ein Tag vor dem Heiligen Abend haben wir unser Ziel erreicht. Das Dach haben wir noch vor dem großen Regen auf den Gemeindesaal aufschlagen können. Damit können alle folgenden Arbeiten im Trockenen stattfinden. Manchmal geschehen an Weihnachten doch Wunder.

Wie Gemeinschaft, Ausdauer und ein bisschen Glück Großes bewirken Ein Tag vor dem Heiligen Abend haben wir unser Ziel erreicht. Das Dach haben wir noch vor dem großen Regen auf den Gemeindesaal aufschlagen können. Damit können alle folgenden Arbeiten im Trockenen stattfinden. Manchmal geschehen an Weihnachten doch Wunder.

Schon am frühen Morgen lag eine besondere Stimmung in der Luft. Die Vorfreude auf das Fest und die Hoffnung, das Dach noch rechtzeitig fertigzustellen, vereinten alle Helfer. Während sich dunkle Wolken am Horizont abzeichneten, wurde jede Minute genutzt, um die letzten Sparren zu befestigen und die Bleche festzuzurren. Die Gemeinschaft wuchs in diesen Stunden enger zusammen als je zuvor – jeder Handgriff, jedes Lächeln und jede helfende Hand waren ein Geschenk.

Schon am frühen Morgen lag eine besondere Stimmung in der Luft. Die Vorfreude auf das Fest und die Hoffnung, das Dach noch rechtzeitig fertigzustellen, vereinten alle Helfer. Während sich dunkle Wolken am Horizont abzeichneten, wurde jede Minute genutzt, um die letzten Sparren zu befestigen und die Bleche festzuzurren. Die Gemeinschaft wuchs in diesen Stunden enger zusammen als je zuvor – jeder Handgriff, jedes Lächeln und jede helfende Hand waren ein Geschenk.

Als schließlich die letzte Schraube eingedreht war, setzte der Regen ein. Doch da waren wir bereits unter dem schützenden Dach versammelt – gemeinsam, erschöpft und überglücklich. Der Klang der Regentropfen wurde zur Melodie unseres Erfolgs, und in viele Gesichter mischte sich Erleichterung mit Stolz. Was uns gestern noch unmöglich erschien, ist heute Realität geworden.

Der neue Gemeindesaal ist mehr als nur ein Gebäude. Er steht für Zusammenhalt, Engagement und Zuversicht. Hier werden bald Kinder lachen, Familien feiern und Nachbarn über das Leben sprechen. In diesen vier Wänden wird Gemeinschaft gelebt – geschützt vor Wind und Wetter und getragen von der Hoffnung, die wir in diesen Tagen alle teilen.

Rückblickend wird dieser 23. Dezember für uns alle unvergesslich bleiben. Nicht nur, weil wir ein Dach errichtet haben, sondern weil wir gezeigt haben, was möglich ist, wenn viele Herzen für ein Ziel schlagen. Vielleicht ist es das, was Weihnachten wirklich ausmacht: Gemeinsam etwas bewegen und an Wunder glauben.

Frohe Weihnachten aus Lagunillas Bolivien

P. Claus Braun
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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Der Gemeindesaal in Lagunillas wird gedeckt

Ein Kraftakt in bewegten Zeiten – Gemeinschaft, Herausforderungen und Hoffnung

Manchmal scheint es, als würde das Bauchgefühl uns genau im richtigen Moment leiten: Kurz bevor es zu spät gewesen wäre, kauften wir das Holz für das Dach des Gemeindesaals ein – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als wahrer Glücksgriff erwies. Denn nur wenige Tage später wurde in Bolivien der Benzinpreis auf einen US-Dollar pro Liter verdoppelt, der Dieselpreis kletterte sogar auf 1,40 US-Dollar. Die Auswirkungen dieser plötzlichen Preissteigerungen sind enorm: Baustoffe, Transport und letztlich jedes Alltagsgut werden spürbar teurer. Für uns bedeutete das: Jeder Schritt beim Bau muss jetzt noch genauer geplant und gemeinsam gestemmt werden.

Manchmal scheint es, als würde das Bauchgefühl uns genau im richtigen Moment leiten: Kurz bevor es zu spät gewesen wäre, kauften wir das Holz für das Dach des Gemeindesaals ein – eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als wahrer Glücksgriff erwies. Denn nur wenige Tage später wurde in Bolivien der Benzinpreis auf einen US-Dollar pro Liter verdoppelt, der Dieselpreis kletterte sogar auf 1,40 US-Dollar. Die Auswirkungen dieser plötzlichen Preissteigerungen sind enorm: Baustoffe, Transport und letztlich jedes Alltagsgut werden spürbar teurer. Für uns bedeutete das: Jeder Schritt beim Bau muss jetzt noch genauer geplant und gemeinsam gestemmt werden.

Mit Spannung wurde die Ankunft des LKWs voller Baumaterial in Lagunillas erwartet. Kaum war das Fahrzeug vorgefahren, fanden sich schon zahlreiche Helfer*innen ein. Es dauerte nicht lange, bis die ersten schweren Holzbalken mit vereinten Kräften abgeladen, angehoben und präzise auf dem Mauerwerk verankert wurden. Dabei wurde gelacht, angepackt, angefeuert – ein echtes Zeichen des Zusammenhalts. Der Platz um den Gemeindesaal verwandelte sich in eine lebendige Baustelle, auf der jede Person ihre Rolle hatte: Manche regelten die Logistik, andere sorgten für Verpflegung, wieder andere arbeiteten Hand in Hand auf dem Baugerüst.

Mit Spannung wurde die Ankunft des LKWs voller Baumaterial in Lagunillas erwartet. Kaum war das Fahrzeug vorgefahren, fanden sich schon zahlreiche Helfer*innen ein. Es dauerte nicht lange, bis die ersten schweren Holzbalken mit vereinten Kräften abgeladen, angehoben und präzise auf dem Mauerwerk verankert wurden. 

Mit Spannung wurde die Ankunft des LKWs voller Baumaterial in Lagunillas erwartet. Kaum war das Fahrzeug vorgefahren, fanden sich schon zahlreiche Helfer*innen ein. Es dauerte nicht lange, bis die ersten schweren Holzbalken mit vereinten Kräften abgeladen, angehoben und präzise auf dem Mauerwerk verankert wurden.

Dabei wurde gelacht, angepackt, angefeuert – ein echtes Zeichen des Zusammenhalts. Der Platz um den Gemeindesaal verwandelte sich in eine lebendige Baustelle, auf der jede Person ihre Rolle hatte: Manche regelten die Logistik, andere sorgten für Verpflegung, wieder andere arbeiteten Hand in Hand auf dem Baugerüst.

Dabei wurde gelacht, angepackt, angefeuert – ein echtes Zeichen des Zusammenhalts. Der Platz um den Gemeindesaal verwandelte sich in eine lebendige Baustelle, auf der jede Person ihre Rolle hatte: Manche regelten die Logistik, andere sorgten für Verpflegung, wieder andere arbeiteten Hand in Hand auf dem Baugerüst.

Die Sorge, dass die steigenden Preise das Projekt ausbremsen könnten, war nicht zu übersehen. Doch die Motivation, dieses Haus für die Gemeinde zu errichten, überwog. Inmitten von Hämmern und Sägen, dem Geruch von frischem Holz und dem geschäftigen Treiben ließ sich der Optimismus regelrecht greifen.

Die Sorge, dass die steigenden Preise das Projekt ausbremsen könnten, war nicht zu übersehen. Doch die Motivation, dieses Haus für die Gemeinde zu errichten, überwog. Inmitten von Hämmern und Sägen, dem Geruch von frischem Holz und dem geschäftigen Treiben ließ sich der Optimismus regelrecht greifen.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und der Regen uns noch einen Aufschub gewährt. Unser Ziel ist klar: Das Dach muss drauf, bevor die ersten Tropfen fallen! Gegen Abend waren alle Dachbalken gesetzt – ein sichtbares Zeichen des Fortschritts und der gemeinsamen Anstrengung. Die nächsten Tage werden zeigen, wie weit wir kommen, bevor die Regenzeit ernst macht. Doch mit Engagement, Zusammenhalt und ein wenig Wetterglück steht unser Gemeindesaal bald unter einem schützenden Dach – ein kleines Wunder, entstanden aus Tatkraft und Zuversicht.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und der Regen uns noch einen Aufschub gewährt. Unser Ziel ist klar: Das Dach muss drauf, bevor die ersten Tropfen fallen! Gegen Abend waren alle Dachbalken gesetzt – ein sichtbares Zeichen des Fortschritts und der gemeinsamen Anstrengung. Die nächsten Tage werden zeigen, wie weit wir kommen, bevor die Regenzeit ernst macht. Doch mit Engagement, Zusammenhalt und ein wenig Wetterglück steht unser Gemeindesaal bald unter einem schützenden Dach – ein kleines Wunder, entstanden aus Tatkraft und Zuversicht.

P. Claus Braun
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