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Freitag, 24. Juli 2026

Tag der Freundschaft

Warum Bolivien die Liebe und Verbundenheit gleich zweimal feiert 🎉

Freundschaften machen das Leben bunter, tragen uns durch schwere Zeiten und verdoppeln unsere Freude. Während der internationale Tag der Freundschaft Ende Juli weltweit bekannt ist, nimmt Bolivien diesen Anlass ganz besonders wichtig – und feiert die menschliche Verbundenheit einfach gleich mehrfach im Jahr!

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Der 23. Juli: Der offizielle Día de la Amistad

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Ob eine kleine Nachricht zwischendurch, ein gemeinsames Abendessen oder eine kleine Aufmerksamkeit – der Tag erinnert daran, wie wertvoll echte Wegbegleiter sind. In einer oft hektischen Welt ist dieser Tag eine Einladung, innezuhalten und die Menschen zu feiern, die immer für uns da sind.

Der 21. September: Frühling, Jugend und noch mehr Liebe 🌸

Wer glaubt, dass ein Tag im Jahr reicht, kennt Bolivien schlecht! Am 21. September wird es noch einmal richtig bunt. Mit dem Tag des Frühlingsanfangs auf der Südhalbkugel feiert das Land gleichzeitig:

Den Tag der Jugend

Den Tag der Schüler

Den Tag der Liebe und Freundschaft

An diesem Tag liegt Aufbruchsstimmung in der Luft. Parks und Straßen füllen sich, Freundschaften und romantische Beziehungen werden gefeiert und die Lebensfreude steht im Mittelpunkt.

Freundschaft kennt kein Datum

Egal ob am 23. Juli, am 21. September oder an einem ganz normalen Dienstag im November: Echte Freundschaft braucht eigentlich keinen Kalendereintrag – aber ein Anlass zum Feiern ist immer willkommen!

Nimm den heutigen Tag zum Anlass:

Schreib deinen engsten Freunden eine kurze Nachricht und sag ihnen einfach mal danke.

Alles Gute zum Tag der Freundschaft! Genieße den Tag und die wertvollen Begegnungen mit den Menschen, die dir am Herzen liegen. 🥂 


Hier gibt es mehr für Sie zu erfahren bitte klicken



P. Claus Braun
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Samstag, 4. April 2026

DIE KARWOCHE IN DEN ANDEN

Besonders zur VIA CRUCIS am Karfreitag versammeln sich unsere Gemeindemitglieder sehr gerne.

Besonders zur VIA CRUCIS am Karfreitag versammeln sich unsere Gemeindemitglieder sehr gerne.

Wir gedenken des Todes unseres HERRN, haben aber auch schon die Auferstehung am 3. Tage im Blick, die ja nicht ein singuläres Ereignis darstellt, denn wir alle, die wir an IHN glauben, werden eines Tages auferstehen und mit IHM im Himmelreich speisen und leben dürfen.

Wir gedenken des Todes unseres HERRN, haben aber auch schon die Auferstehung am 3. Tage im Blick, die ja nicht ein singuläres Ereignis darstellt, denn wir alle, die wir an IHN glauben, werden eines Tages auferstehen und mit IHM im Himmelreich speisen und leben dürfen.

Den Leidensweg in Jerusalem haben wir mit der Jugend von Kollpani dargestellt. Eine gelungene Sache, die unsere Leute in den Bann gezogen hat.

Den Leidensweg in Jerusalem haben wir mit der Jugend von Kollpani dargestellt. Eine gelungene Sache, die unsere Leute in den Bann gezogen hat.

Dank der Initiative einer Lehrerin konnten sich die Jugendlichen seit Tagen mit der Darstellung vertraut machen.

Dank der Initiative einer Lehrerin konnten sich die Jugendlichen seit Tagen mit der Darstellung vertraut machen.

Einige Tage nach Ostern wird unser Papst Leo seine 10-tägige Reise in 4 Länder Afrikas antreten. Ein Mammutprogramm, das auch wegen der extremen Hitze dort eine Herausforderung darstellt. Beten wir für ihn, dass alles gut gelingen möge.

Frohe Ostern

P. Claus Braun
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Dienstag, 3. Februar 2026

TAUFEN IM ANDENDORF

Über Pisten und Wüsten: Wenn der Glaube keine Entfernungen kennt

Wer an Taufen denkt, denkt meist an die kleine Kirche im Nachbarort. Hier im Andendorf gelten andere Maßstäbe. Es erstaunt uns immer wieder, welche Distanzen unsere Besucher zurücklegen, nur um hier bei uns den Segen für ihre Kinder zu empfangen.

Wer an Taufen denkt, denkt meist an die kleine Kirche im Nachbarort. Hier im Andendorf gelten andere Maßstäbe. Es erstaunt uns immer wieder, welche Distanzen unsere Besucher zurücklegen, nur um hier bei uns den Segen für ihre Kinder zu empfangen.

Gäste aus der Ferne Dieses Mal wehte ein Hauch von Wüste durch unsere Kirche. Wir durften ein Mädchen aus Calama in der chilenischen Atacama taufen – dem wohl trockensten Ort der Welt. Auch die zweite Tauffamilie scheute keine Mühen: Für den kleinen Jungen aus Uyuni nahm die Familie eine fünfstündige Jeepfahrt über die rauen Pisten des Altiplano auf sich. ​Es ist berührend zu sehen, dass für diese Familien kein Weg zu weit ist. ​Ein Fest für alle

Gäste aus der Ferne
Dieses Mal wehte ein Hauch von Wüste durch unsere Kirche. Wir durften ein Mädchen aus Calama in der chilenischen Atacama taufen – dem wohl trockensten Ort der Welt. Auch die zweite Tauffamilie scheute keine Mühen: Für den kleinen Jungen aus Uyuni nahm die Familie eine fünfstündige Jeepfahrt über die rauen Pisten des Altiplano auf sich. ​Es ist berührend zu sehen, dass für diese Familien kein Weg zu weit ist. 

Ein Fest für alle Nach dem feierlichen Gottesdienst ging der Tag nahtlos in ein großes Fest der Gemeinschaft über. In einem liebevoll geschmückten Saal wurde aufgetischt. Das Besondere daran: Es gab keine geschlossene Gesellschaft. Jeder, der den Gottesdienst besucht hatte, war eingeladen, mitzuessen und mitzufeiern. So saßen Einheimische und Weitgereiste an einem Tisch – vereint durch den Glauben und die Freude über das neue Leben.

Ein Fest für alle
Nach dem feierlichen Gottesdienst ging der Tag nahtlos in ein großes Fest der Gemeinschaft über. In einem liebevoll geschmückten Saal wurde aufgetischt. Das Besondere daran: Es gab keine geschlossene Gesellschaft. Jeder, der den Gottesdienst besucht hatte, war eingeladen, mitzuessen und mitzufeiern. So saßen Einheimische und Weitgereiste an einem Tisch – vereint durch den Glauben und die Freude über das neue Leben.

P. Claus Braun
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Mittwoch, 7. Januar 2026

Ein unvergesslicher Feiertag in Río Mojón

Weihnachten in einem Andendorf: Ein Fest voller Herzlichkeit und Traditionen

Weihnachten in den Anden ist ein Erlebnis, das sich tief ins Herz einprägt. Fernab von funkelnden Großstadtlichtern, Einkaufsstress und überladenen Schaufenstern, feierten wir das Fest der Liebe in der kleinen Gemeinde Río Mojón – einem Ort, an dem die Menschen noch im Einklang mit der Natur leben und Gemeinschaft einen besonderen Stellenwert hat.

Weihnachten in den Anden ist ein Erlebnis, das sich tief ins Herz einprägt. Fernab von funkelnden Großstadtlichtern, Einkaufsstress und überladenen Schaufenstern, feierten wir das Fest der Liebe in der kleinen Gemeinde Río Mojón – einem Ort, an dem die Menschen noch im Einklang mit der Natur leben und Gemeinschaft einen besonderen Stellenwert hat.

Am Morgen des 25. Dezembers lag eine feierliche Ruhe über dem Dorf. Die Sonne schien golden auf die einfachen Häuser, und aus der Ferne war schon das leise Glockenläuten der kleinen Kapelle zu hören. Die Bewohner*innen zogen ihre besten Kleider an und begaben sich gemeinsam zur Kirche, um den Festtagsgottesdienst zu feiern. Die schlichte Kapelle war festlich geschmückt mit bunten Tüchern, Blumen und handgemachten Sternen, die Kinder in den Wochen zuvor gebastelt hatten. Die feierlichen Lieder erfüllten den Raum mit Hoffnung und Zusammenhalt – Momente, die Gänsehaut bereiteten.

Am Morgen des 25. Dezembers lag eine feierliche Ruhe über dem Dorf. Die Sonne schien golden auf die einfachen Häuser, und aus der Ferne war schon das leise Glockenläuten der kleinen Kapelle zu hören. Die Bewohner*innen zogen ihre besten Kleider an und begaben sich gemeinsam zur Kirche, um den Festtagsgottesdienst zu feiern. Die schlichte Kapelle war festlich geschmückt mit bunten Tüchern, Blumen und handgemachten Sternen, die Kinder in den Wochen zuvor gebastelt hatten. Die feierlichen Lieder erfüllten den Raum mit Hoffnung und Zusammenhalt – Momente, die Gänsehaut bereiteten.

Nach dem Gottesdienst verlagerte sich das Geschehen in den Hof des lokalen Gesundheitspostens. Unter freiem Himmel wurde das Feuer für das traditionelle Grillfest entfacht. Während die Frauen Salate und Maisfladen zubereiteten, kümmerten sich einige Männer liebevoll um das Grillgut – es war wichtig, dass das Fleisch über dem offenen Feuer saftig und aromatisch blieb. Der Duft von gegrilltem Fleisch, frischen Kräutern und Holzkohle zog durch das Dorf und ließ allen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Nach dem Gottesdienst verlagerte sich das Geschehen in den Hof des lokalen Gesundheitspostens. Unter freiem Himmel wurde das Feuer für das traditionelle Grillfest entfacht. Während die Frauen Salate und Maisfladen zubereiteten, kümmerten sich einige Männer liebevoll um das Grillgut – es war wichtig, dass das Fleisch über dem offenen Feuer saftig und aromatisch blieb. Der Duft von gegrilltem Fleisch, frischen Kräutern und Holzkohle zog durch das Dorf und ließ allen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Der lange Tisch unter dem Schatten eines alten Baumes wurde zum Mittelpunkt. Alt und Jung kamen zusammen, lachten, tauschten Neuigkeiten aus und genossen das Festmahl. Es wurde viel erzählt, gescherzt und gesungen – die Musik kam aus einem kleinen Lautsprecher, aber das Lachen der Kinder und die Stimmen der Gemeinschaft waren die schönsten Klänge des Tages.

Der lange Tisch unter dem Schatten eines alten Baumes wurde zum Mittelpunkt. Alt und Jung kamen zusammen, lachten, tauschten Neuigkeiten aus und genossen das Festmahl. Es wurde viel erzählt, gescherzt und gesungen – die Musik kam aus einem kleinen Lautsprecher, aber das Lachen der Kinder und die Stimmen der Gemeinschaft waren die schönsten Klänge des Tages.

Besonders freuten sich die Kinder auf den Nachtisch: Panetones, die in Südamerika zu Weihnachten einfach dazu gehören. Diese luftigen Rührkuchen mit kandierten Früchten sind ein Symbol für Festlichkeit und Großzügigkeit. Ich hatte einige davon mitgebracht, und das Leuchten in den Augen der Kinder, als die Kuchen verteilt wurden, war unbezahlbar. Im Nu waren die Teller geleert, und die Kleinen stürmten wieder hinaus, um im Hof Fangen zu spielen und sich im Kreis zu drehen.

Besonders freuten sich die Kinder auf den Nachtisch: Panetones, die in Südamerika zu Weihnachten einfach dazu gehören. Diese luftigen Rührkuchen mit kandierten Früchten sind ein Symbol für Festlichkeit und Großzügigkeit. Ich hatte einige davon mitgebracht, und das Leuchten in den Augen der Kinder, als die Kuchen verteilt wurden, war unbezahlbar. Im Nu waren die Teller geleert, und die Kleinen stürmten wieder hinaus, um im Hof Fangen zu spielen und sich im Kreis zu drehen.

Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen, Erinnerungen zu teilen und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Es war ein Tag der Gemeinschaft – niemand war allein, alle gehörten dazu. Die Wärme der Menschen, das einfache, ehrliche Essen und die festliche Stimmung ließen den Geist der Weihnacht lebendig werden.

Als am späten Nachmittag die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, klang das Fest nach und nach aus. Die letzten Gäste verabschiedeten sich herzlich, und es blieb das Gefühl, einen wirklich besonderen Tag erlebt zu haben. Weihnachten in Río Mojón – das ist weniger Prunk, aber dafür umso mehr Herz, echte Begegnungen und unvergessliche Augenblicke. In solchen Momenten spürt man, was das Fest wirklich bedeutet: Freude, Gemeinschaft und das Teilen kleiner Glücksmomente. 

P. Claus Braun
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Donnerstag, 7. August 2025

200 Jahre Bolivien Teil 02

Teil II: Das Unglück am Festmorgen
Schwerer Unfall überschattet die Feierlichkeiten
Die frühe Feststimmung wurde durch eine Nachricht getrübt, die sich rasch im Dorf verbreitete und viele Anwesende erschütterte. Einer der Sprengmeister, der für die morgendlichen Dynamitexplosionen verantwortlich war, geriet nach einer durchzechten Nacht und wenig Schlaf in einen Moment der Unachtsamkeit. Beim Hantieren mit dem Sprengstoff zündete er eine Dynamitstange zu früh und wurde durch die Detonation schwer verletzt – seine Hand wurde abgerissen.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen. Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen. Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Schattenseiten der Tradition
Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen.
Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Das Bicentenario von Bolivien bleibt trotz aller Schattenseiten ein bedeutsamer Meilenstein für das Land und seine Menschen. Die Festlichkeiten in San Antonio de Esmoruco zeugen von Stolz, Zusammenhalt und der ungebrochenen Kraft der Traditionen – und zugleich von der Notwendigkeit, sie mit Verantwortung und Umsicht zu pflegen.

Ein einfallsreicher Minenarbeiter
Ein einfallsreicher Minenarbeiter

Ausblick und Fazit
Das Bicentenario von Bolivien bleibt trotz aller Schattenseiten ein bedeutsamer Meilenstein für das Land und seine Menschen. Die Festlichkeiten in San Antonio de Esmoruco zeugen von Stolz, Zusammenhalt und der ungebrochenen Kraft der Traditionen – und zugleich von der Notwendigkeit, sie mit Verantwortung und Umsicht zu pflegen.

Möge der verletzte Sprengmeister Heilung finden, seine Familie Unterstützung erhalten und das Dorf als Gemeinschaft gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen. Die Hoffnung bleibt, dass künftige Feiern von Freude, Stolz und sicherem Brauchtum geprägt sein werden – damit Bolivien weitere Jahrhunderte voller Leben und Geschichte begehen kann.
ENDE DES ARTIKELS

[Bicentenario“ ist "Zweihundertjahrfeier"]

P. Claus Braun 
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200 Jahre Bolivien Teil 01

200 Jahre Bolivien – Ein Jubiläumsbericht in zwei Teilen. Zwischen festlichem Stolz und tragischen Momenten: Impressionen zum Bicentenario in San Antonio de Esmoruco

200 Jahre Bolivien – Ein Jubiläumsbericht in zwei Teilen Zwischen festlichem Stolz und tragischen Momenten: Impressionen zum Bicentenario in San Antonio de Esmoruco

Das Bürgermeisteramt ist schön geschmückt.
Das Bürgermeisteramt ist schön geschmückt.

Einleitung
Am 6. August 2025 jährte sich die Unabhängigkeit Boliviens zum 200. Mal – ein Ereignis von enormer historischer Bedeutung, das in allen Winkeln des Landes unter dem Motto „Bicentenario“ mit grosser Leidenschaft gefeiert wurde. Vor genau zwei Jahrhunderten gelang es dem südamerikanischen Land, sich von der spanischen Kolonialherrschaft zu befreien und einen eigenen, unverwechselbaren Weg in die Zukunft einzuschlagen. Inmitten der bunten Festlichkeiten, die Tradition, Gemeinschaft und Nationalstolz vereinen, ereignete sich jedoch auch ein Vorfall, der die Schattenseiten menschlichen Leichtsinns offenbart.

Beim Einzug am Morgen in die Stadt

Beim Einzug am Morgen in die Stadt

Beim Einzug am Morgen in die Stadt
Beim Einzug am Morgen in die Stadt

Auch ein BÄR auf dem Motorrad gesellte sich dazu.
Auch ein BÄR auf dem Motorrad gesellte sich dazu.

Teil I: Die Feierlichkeiten zum Bicentenario
Historischer Rückblick
Vor 200 Jahren begann für Bolivien ein neues Kapitel: Mit dem Ende der spanischen Herrschaft konnten sich die Menschen erstmals frei entfalten und ihren Staat nach eigenen Vorstellungen gestalten. Die Feierlichkeiten zum Bicentenario spiegeln die Wertschätzung für diesen langen Weg wider.

Die Bedeutung des Jubiläums
Für Bolivianer*innen ist das Bicentenario weit mehr als ein gewöhnlicher Feiertag. Es ist Ausdruck von Identität, Stolz und Hoffnung. In allen Städten und Dörfern fanden sich Menschen zusammen, um die Errungenschaften ihrer Nation zu würdigen – sei es mit Paraden, traditionellen Tänzen, Musik oder kulinarischen Spezialitäten. Besonders in den ländlichen Regionen, die oft noch stärker an alte Riten gebunden sind, wurde das Jubiläum zu einem emotionalen Fest der Gemeinschaft.

San Antonio de Esmoruco im Ausnahmezustand
Im kleinen, abgelegenen Ort San Antonio de Esmoruco im Süden des Landes pulsierten die Feierlichkeiten bereits in den frühen Morgenstunden. Viele Besucher*innen reisten mit Überlandbussen an – trotz fragwürdiger Verkehrssicherheit, wie sich noch zeigen sollte. Die Atmosphäre war geprägt von Vorfreude, Zusammenhalt und einer gewissen Abgeklärtheit gegenüber den Widrigkeiten des Alltags.

Tradition und Brauchtum
Eine der auffälligsten Traditionen zu Ehren des neuen Tages ist das morgendliche Zünden von Dynamitstangen. Dieses Ritual, tief in der Geschichte des Andenraums verwurzelt, hat seinen Ursprung vermutlich in der Zeit des Silberbergbaus, als solche Knalle nicht nur zum Abbau, sondern auch zum Feiern und Vertreiben böser Geister dienten. In San Antonio de Esmoruco gehört dieses Spektakel nach wie vor zum festen Bestandteil jedes Festtages.

Die donnernden Explosionen hallen durch die schmalen Strassen, wecken die ganze Bevölkerung und setzen ein unmissverständliches Zeichen: Heute wird gefeiert, heute werden Sorgen und Alltagsprobleme für einen Moment in den Hintergrund gedrängt. Wer das Ritual noch nie miterlebt hat, staunt über die Energie, die sich in diesen alten Sitten manifestiert.

Hauptsache die Räder drehen sich noch, könnte man sagen. Der Bus, bei dem Radmuttern fehlten, brachte viele Gäste.

Hauptsache die Räder drehen sich noch, könnte man sagen. Der Bus, bei dem Radmuttern fehlten, brachte viele Gäste.

Die Anreise der Gäste – Herausforderungen und Erleichterung
Trotz der abgeschiedenen Lage zieht das Bicentenario auch zahlreiche Besucher*innen aus anderen Landesteilen an. So füllten sich die Busse – selbst jene, denen offenbar einige Radmuttern fehlten – bis auf den letzten Platz. Nicht selten überlässt man sich dem Schicksal und hofft, dass die Räder bis zum Ziel halten. In diesem Jahr kam glücklicherweise niemand zu Schaden. Doch die Sorge bleibt bestehen, dass die Rückfahrt für manche Gäste zum Wagnis wird. ENDE TEIL 01

[Bicentenario“ ist "Zweihundertjahrfeier"]

P. Claus Braun 
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200 Jahre Bolivien

200 Jahre Bolivien – Funkwettbewerb zur Jubiläumsfeier
CP1AA lädt ein zum Wettbewerb unter Sonderrufzeichen CP200BOL

200 Jahre Bolivien – Funkwettbewerb zur Jubiläumsfeier CP1AA lädt ein zum Wettbewerb unter Sonderrufzeichen CP200BOL

Im Jahr 2025 feiert Bolivien ein besonderes Jubiläum: den 200. Jahrestag seiner Gründung. Zu diesem bedeutenden Anlass organisiert CP1AA einen internationalen Funkwettbewerb, der unter dem Sonderrufzeichen CP200BOL ausgetragen wird. Funkbegeisterte aus aller Welt sind herzlich eingeladen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und gemeinsam das historische Ereignis zu würdigen.

Wettbewerbszeitraum
Der Wettbewerb findet vom 1. bis zum 10. August statt. In diesen zehn Tagen haben Amateurfunker*innen die Möglichkeit, Funkverbindungen mit CP200BOL und anderen Teilnehmenden aufzubauen, Kontakte zu bestätigen und sich besondere Diplome zu sichern.

Teilnahme und Ablauf
Alle Funkamateure, unabhängig von ihrer Lizenzklasse oder ihrem Standort, sind dazu eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Ziel ist es, möglichst viele Verbindungen mit dem Sonderrufzeichen CP200BOL zu knüpfen und die bolivianische Geschichte und Kultur ins Bewusstsein der internationalen Funkgemeinschaft zu rücken.

Alle Funkamateure, unabhängig von ihrer Lizenzklasse oder ihrem Standort, sind dazu eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Ziel ist es, möglichst viele Verbindungen mit dem Sonderrufzeichen CP200BOL zu knüpfen und die bolivianische Geschichte und Kultur ins Bewusstsein der internationalen Funkgemeinschaft zu rücken.

Wichtige Informationen
Wettbewerbsdauer: 1. – 10. August 2025
Sonderrufzeichen: CP200BOL
Veranstalter: CP1AA
Besondere Diplome und Auszeichnungen für aktive Teilnehmende
Details zum Ablauf und den Bedingungen sind dem offiziellen Plakat zu entnehmen

Schlusswort
Im Geiste der Freundschaft, Gemeinschaft und des gegenseitigen Respekts freut sich CP1AA auf die zahlreichen Funkkontakte und die internationale Beteiligung. vy 73 es 55 – auf gute Verbindungen und ein unvergessliches Jubiläum!

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