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Donnerstag, 27. August 2026

Grüße aus San Antonio de Esmoruco

Ein Morgen im Altiplano

Aus San Antonio de Esmoruco, hoch oben im südlichen Altiplano, sende ich Euch herzliche Grüße.

Die Berge tragen noch ihr weißes Kleid, doch im Dorf selbst liegt heute ein stiller, klarer Morgen. Der Wind streicht über die Dächer aus Lehm und Wellblech, als wolle er die Nacht aus den Gassen fegen.


Im Hauptberuf bin ich der Padre hi

Hier oben ist jeder Tag ein kleines Wunder. Die Sonne steigt langsam über die schneebedeckten Hänge, und mit ihr erwacht das Leben: die Lamas, die sich dicht aneinander drängen, die Schafe, die geduldig auf die ersten Halme warten, und die Menschen, die trotz der Kälte mit einem Lächeln in den Tag gehen.

San Antonio ist ein Ort, der lehrt, was es heißt, mit wenig viel zu schaffen. Ein Ort, der uns daran erinnert, wie wertvoll Gemeinschaft ist – und wie stark ein Gruß sein kann, der über Berge, Täler und Kontinente hinweg getragen wird.

Von hier aus, auf fast 4.000 Metern Höhe, grüße ich Euch alle:
Claus CP4BT

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P. Claus Braun
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Freitag, 24. Juli 2026

Tag der Freundschaft

Warum Bolivien die Liebe und Verbundenheit gleich zweimal feiert 🎉

Freundschaften machen das Leben bunter, tragen uns durch schwere Zeiten und verdoppeln unsere Freude. Während der internationale Tag der Freundschaft Ende Juli weltweit bekannt ist, nimmt Bolivien diesen Anlass ganz besonders wichtig – und feiert die menschliche Verbundenheit einfach gleich mehrfach im Jahr!

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Der 23. Juli: Der offizielle Día de la Amistad

Jedes Jahr am 23. Juli steht in Bolivien alles im Zeichen der Freundschaft. Der Día de la Amistad ist die perfekte Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen danke zu sagen.

Ob eine kleine Nachricht zwischendurch, ein gemeinsames Abendessen oder eine kleine Aufmerksamkeit – der Tag erinnert daran, wie wertvoll echte Wegbegleiter sind. In einer oft hektischen Welt ist dieser Tag eine Einladung, innezuhalten und die Menschen zu feiern, die immer für uns da sind.

Der 21. September: Frühling, Jugend und noch mehr Liebe 🌸

Wer glaubt, dass ein Tag im Jahr reicht, kennt Bolivien schlecht! Am 21. September wird es noch einmal richtig bunt. Mit dem Tag des Frühlingsanfangs auf der Südhalbkugel feiert das Land gleichzeitig:

Den Tag der Jugend

Den Tag der Schüler

Den Tag der Liebe und Freundschaft

An diesem Tag liegt Aufbruchsstimmung in der Luft. Parks und Straßen füllen sich, Freundschaften und romantische Beziehungen werden gefeiert und die Lebensfreude steht im Mittelpunkt.

Freundschaft kennt kein Datum

Egal ob am 23. Juli, am 21. September oder an einem ganz normalen Dienstag im November: Echte Freundschaft braucht eigentlich keinen Kalendereintrag – aber ein Anlass zum Feiern ist immer willkommen!

Nimm den heutigen Tag zum Anlass:

Schreib deinen engsten Freunden eine kurze Nachricht und sag ihnen einfach mal danke.

Alles Gute zum Tag der Freundschaft! Genieße den Tag und die wertvollen Begegnungen mit den Menschen, die dir am Herzen liegen. 🥂 


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P. Claus Braun
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Donnerstag, 16. Juli 2026

Mein Freund und Kollege Padre Casimiro

Padre Casimiro: CP4XB Pater der Anden und seine Stimme im Äther


Padre Casimiro CP4XB: Der fliegende Pater der Anden und seine Stimme im Äther

Stell dir vor, du lebst auf über 4.000 Metern Höhe. Um dich herum nichts als karge Anden-Gipfel, eisiger Wind und Gemeinschaften, die tagelang von der nächsten größeren Stadt abgeschnitten sind. Keine Straßen, kein Internet, oft nicht einmal Strom.

In genau dieser Welt lebt und wirkt Padre Casimiro CP4XB (mit bürgerlichem Namen Kazimierz Strzępek SP5XB). Der polnische Ordensmann zog vor Jahrzehnten nach Bolivien, um den indigenen Gemeinschaften in einer der abgelegensten Regionen der Erde beizustehen. Unser neuestes Video nimmt dich mit auf eine Reise in eine Welt, in der Glaube auf echten Abenteuergeist trifft

Mehr als nur ein Seelsorger: Missionar, Überlebenskünstler, Funker

Wer glaubt, das Leben eines Missionars spiele sich nur in der Kirche ab, wird in unserem Video schnell eines Besseren belehrt. Padre Casimiro CP4XB ist für die Menschen in den bolivianischen Anden alles in einem: Seelsorger, Arzt, Berater und die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Um die verstreuten Dörfer zu erreichen, nimmt er beschwerliche und oft gefährliche Reisen auf sich. Atemberaubende Aufnahmen: Erlebe die raue, wunderschöne, aber auch unbarmherzige Landschaft des bolivianischen Altiplano.

Echte Einblicke: Wir zeigen den Alltag eines Mannes, der Komfort gegen ein Leben im Dienst anderer eingetauscht hat.

Die Magie des Funks: Erfahre, wie Padre Casimiro CP4XB mit einfachsten Mitteln Signale um die Erde schickt und warum Amateurfunk in der Isolation der Berge über Leben und Tod entscheiden kann.

„Man ist hier oben dem Himmel ein Stück näher – in jeder Hinsicht.“ 

Dieses Porträt zeigt eindrucksvoll, was es bedeutet, seine Berufung im wahrsten Sinne des Wortes am Ende der Welt zu leben. Schaut euch das Video an und lasst euch von Casimiros unerschütterlichem Optimismus anstecken!

👉 Hier geht es direkt zum Video


Schreibt uns danach unbedingt in die Kommentare: Könntet ihr euch ein Leben in einer so extremen Isolation vorstellen?

P. Claus Braun
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Samstag, 25. April 2026

Esmoruco verborgen im Altiplano

Ein Porträt von San Antonio de Esmoruco
Wer die raue Schönheit der bolivianischen Hochebene sucht, landet früher oder allerpätestens später in der Provinz Sur Lípez. Hier, eingebettet zwischen gewaltigen Gebirgsketten, liegt das Municipio San Antonio de Esmoruco. Es ist ein Ort, der durch seine geografische Isolation und seine tief verwurzelte Kultur beeindruckt – aber auch durch die harten Lebensbedingungen seiner Bewohner. 


Geografie: Ein Grenzgang in schwindelnder Höhe
Das Municipio San Antonio de Esmoruco ist eines der drei Verwaltungsgebiete der Provinz Sur Lípez und ein echter Grenzgänger. Im Südosten und Osten stößt es direkt an die Republik Argentinien. Mit einer Ausdehnung von etwa 90 Kilometern in der Länge und 50 Kilometern in der Breite liegt es wie ein versteckter Keil auf dem bolivianischen Altiplano.

Die Lage ist spektakulär: Eingerahmt von der Cordillera Occidental im Westen und der Cordillera de Lípez im Osten, bietet die Region eine Landschaft, die fast wie von einem anderen Planeten wirkt.

Unser Hausberg
Hausberg Muruq'u (Quechua für „Knäuel“, oft spanisch Morokho geschrieben) 5.681 Meter hoch

Klima: Packen Sie die dicke Jacke ein
Wenn Sie „Arides Klima“ hören, denken Sie vielleicht an Wärme – doch in San Antonio de Esmoruco ist das Gegenteil der Fall. Hier herrscht ein ausgeprägtes Tageszeitenklima. Das bedeutet: Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind oft größer als die zwischen den Jahreszeiten.

Jahresmitteltemperatur: Bescheidene 6 °C.

Extremer Winter: Im Juli sinkt der Monatsdurchschnitt auf knapp 1 °C.

Niederschlag: Mit nur 170 mm Regen pro Jahr ist es extrem trocken. Die Monate April bis Oktober sind fast komplett niederschlagsfrei – nur im Januar sorgt der Sommerregen für ein kurzes Aufatmen.

Gesellschaft & Kultur: Quechua als Herzschlag
Das kulturelle Zentrum ist der Ort San Antonio de Esmoruco mit knapp 1.000 Einwohnern. Was die Region besonders macht, ist ihre indigene Identität:

Sprache: Ganze 98 % der Bevölkerung sprechen Quechua. Spanisch wird zwar von 87 % der Menschen beherrscht, ist aber oft die Zweitsprache.

Glaube: Die Tradition ist stark katholisch geprägt (92 %), während evangelische Gemeinden etwa 6 % ausmachen.

Bildung mit Gefälle: Während die Alphabetisierungsrate bei den Männern stolze 94 % erreicht, liegt sie bei den Frauen nur bei 64 %. Hier zeigt sich eine deutliche soziale Kluft, die in vielen ländlichen Regionen der Anden noch besteht.

Die nackte Realität: Leben ohne Luxus
Trotz der beeindruckenden Natur sind die Lebensbedingungen im Municipio eine Herausforderung. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, wie weit entfernt die Region von moderner Infrastruktur ist:

99,6 % der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität. > Fast ebenso viele Menschen (92 %) leben ohne sanitäre Einrichtungen.
Das war der Stand im Jahr 2012 nach der Volkszählung.

Stand im April 2026
Strom haben inzwischen alle und mit dem Strom wurden auch überall Mobilfunkmasten aufgebaut. LTE oder 5G sind wie bei Euch verfügbar. Funklöcher wie in Deutschland schon am Rand der Städte sind hier weitgehend unbekannt. Vor zwei Jahren wurde das Glasfasernetz ausgebaut das jetzt selbst kleinere Dörfer erreicht. Privat wird aber zumeist auf mobiles Internet und telefonieren gesetzt. Der späte Start hat viele technische Zwischenstufen erspart. San Antonio de Esmoruco hat im Städtchen selbst etwa 80 Familien mit etwa 500 Personen [geschätzt]. Seit 2 Jahren haben wir eine Außenstelle der Universität für die Region hier. Im Rathaus bekommt man den neuen Ausweis oder Führerschein gleich mit wenn man ihn beantragt. Wenn das kein Quantensprung ist? Jetzt bleibt nur noch ein sehr großer Wunsch: Wir benötigen eine Tankstelle damit wir nicht nach Tupiza oder Uyuni zum tanken fahren müssen, das sind hin und zurück jedes mal über 200 Kilometer.

Mit einer Lebenserwartung von nur 59 Jahren liegt das Municipio deutlich unter dem bolivianischen Durchschnitt. Es ist eine Region, in der das Leben noch im Rhythmus der Natur und ohne die Annehmlichkeiten der modernen Technik stattfindet – ein Ort, der sowohl Demut als auch Respekt vor der Zähigkeit seiner Bewohner abverlangt.

Fazit: San Antonio de Esmoruco ist mehr als nur ein Punkt auf der Landkarte. Es ist ein Fenster in eine Welt, in der die Anden den Takt angeben und die Kultur des Quechua-Volkes trotz aller Widrigkeiten lebendig bleibt. Ein Ziel für echte Entdecker, die das authentische, ungeschönte Bolivien suchen.

Grundlage des Artikels
Die Grundlage des Artikels ist die Volkszählung im Jahr 2012, Wikipedia. Diese Daten wertete mein Webmaster Bernhard DK2GA aus und brachte dieses Grundgerüst mit der Alternativen Intelligenz Gemini von Google in Form.

P. Claus Braun
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Samstag, 4. April 2026

DIE KARWOCHE IN DEN ANDEN

Besonders zur VIA CRUCIS am Karfreitag versammeln sich unsere Gemeindemitglieder sehr gerne.

Besonders zur VIA CRUCIS am Karfreitag versammeln sich unsere Gemeindemitglieder sehr gerne.

Wir gedenken des Todes unseres HERRN, haben aber auch schon die Auferstehung am 3. Tage im Blick, die ja nicht ein singuläres Ereignis darstellt, denn wir alle, die wir an IHN glauben, werden eines Tages auferstehen und mit IHM im Himmelreich speisen und leben dürfen.

Wir gedenken des Todes unseres HERRN, haben aber auch schon die Auferstehung am 3. Tage im Blick, die ja nicht ein singuläres Ereignis darstellt, denn wir alle, die wir an IHN glauben, werden eines Tages auferstehen und mit IHM im Himmelreich speisen und leben dürfen.

Den Leidensweg in Jerusalem haben wir mit der Jugend von Kollpani dargestellt. Eine gelungene Sache, die unsere Leute in den Bann gezogen hat.

Den Leidensweg in Jerusalem haben wir mit der Jugend von Kollpani dargestellt. Eine gelungene Sache, die unsere Leute in den Bann gezogen hat.

Dank der Initiative einer Lehrerin konnten sich die Jugendlichen seit Tagen mit der Darstellung vertraut machen.

Dank der Initiative einer Lehrerin konnten sich die Jugendlichen seit Tagen mit der Darstellung vertraut machen.

Einige Tage nach Ostern wird unser Papst Leo seine 10-tägige Reise in 4 Länder Afrikas antreten. Ein Mammutprogramm, das auch wegen der extremen Hitze dort eine Herausforderung darstellt. Beten wir für ihn, dass alles gut gelingen möge.

Frohe Ostern

P. Claus Braun
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Mittwoch, 7. Januar 2026

Ein unvergesslicher Feiertag in Río Mojón

Weihnachten in einem Andendorf: Ein Fest voller Herzlichkeit und Traditionen

Weihnachten in den Anden ist ein Erlebnis, das sich tief ins Herz einprägt. Fernab von funkelnden Großstadtlichtern, Einkaufsstress und überladenen Schaufenstern, feierten wir das Fest der Liebe in der kleinen Gemeinde Río Mojón – einem Ort, an dem die Menschen noch im Einklang mit der Natur leben und Gemeinschaft einen besonderen Stellenwert hat.

Weihnachten in den Anden ist ein Erlebnis, das sich tief ins Herz einprägt. Fernab von funkelnden Großstadtlichtern, Einkaufsstress und überladenen Schaufenstern, feierten wir das Fest der Liebe in der kleinen Gemeinde Río Mojón – einem Ort, an dem die Menschen noch im Einklang mit der Natur leben und Gemeinschaft einen besonderen Stellenwert hat.

Am Morgen des 25. Dezembers lag eine feierliche Ruhe über dem Dorf. Die Sonne schien golden auf die einfachen Häuser, und aus der Ferne war schon das leise Glockenläuten der kleinen Kapelle zu hören. Die Bewohner*innen zogen ihre besten Kleider an und begaben sich gemeinsam zur Kirche, um den Festtagsgottesdienst zu feiern. Die schlichte Kapelle war festlich geschmückt mit bunten Tüchern, Blumen und handgemachten Sternen, die Kinder in den Wochen zuvor gebastelt hatten. Die feierlichen Lieder erfüllten den Raum mit Hoffnung und Zusammenhalt – Momente, die Gänsehaut bereiteten.

Am Morgen des 25. Dezembers lag eine feierliche Ruhe über dem Dorf. Die Sonne schien golden auf die einfachen Häuser, und aus der Ferne war schon das leise Glockenläuten der kleinen Kapelle zu hören. Die Bewohner*innen zogen ihre besten Kleider an und begaben sich gemeinsam zur Kirche, um den Festtagsgottesdienst zu feiern. Die schlichte Kapelle war festlich geschmückt mit bunten Tüchern, Blumen und handgemachten Sternen, die Kinder in den Wochen zuvor gebastelt hatten. Die feierlichen Lieder erfüllten den Raum mit Hoffnung und Zusammenhalt – Momente, die Gänsehaut bereiteten.

Nach dem Gottesdienst verlagerte sich das Geschehen in den Hof des lokalen Gesundheitspostens. Unter freiem Himmel wurde das Feuer für das traditionelle Grillfest entfacht. Während die Frauen Salate und Maisfladen zubereiteten, kümmerten sich einige Männer liebevoll um das Grillgut – es war wichtig, dass das Fleisch über dem offenen Feuer saftig und aromatisch blieb. Der Duft von gegrilltem Fleisch, frischen Kräutern und Holzkohle zog durch das Dorf und ließ allen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Nach dem Gottesdienst verlagerte sich das Geschehen in den Hof des lokalen Gesundheitspostens. Unter freiem Himmel wurde das Feuer für das traditionelle Grillfest entfacht. Während die Frauen Salate und Maisfladen zubereiteten, kümmerten sich einige Männer liebevoll um das Grillgut – es war wichtig, dass das Fleisch über dem offenen Feuer saftig und aromatisch blieb. Der Duft von gegrilltem Fleisch, frischen Kräutern und Holzkohle zog durch das Dorf und ließ allen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Der lange Tisch unter dem Schatten eines alten Baumes wurde zum Mittelpunkt. Alt und Jung kamen zusammen, lachten, tauschten Neuigkeiten aus und genossen das Festmahl. Es wurde viel erzählt, gescherzt und gesungen – die Musik kam aus einem kleinen Lautsprecher, aber das Lachen der Kinder und die Stimmen der Gemeinschaft waren die schönsten Klänge des Tages.

Der lange Tisch unter dem Schatten eines alten Baumes wurde zum Mittelpunkt. Alt und Jung kamen zusammen, lachten, tauschten Neuigkeiten aus und genossen das Festmahl. Es wurde viel erzählt, gescherzt und gesungen – die Musik kam aus einem kleinen Lautsprecher, aber das Lachen der Kinder und die Stimmen der Gemeinschaft waren die schönsten Klänge des Tages.

Besonders freuten sich die Kinder auf den Nachtisch: Panetones, die in Südamerika zu Weihnachten einfach dazu gehören. Diese luftigen Rührkuchen mit kandierten Früchten sind ein Symbol für Festlichkeit und Großzügigkeit. Ich hatte einige davon mitgebracht, und das Leuchten in den Augen der Kinder, als die Kuchen verteilt wurden, war unbezahlbar. Im Nu waren die Teller geleert, und die Kleinen stürmten wieder hinaus, um im Hof Fangen zu spielen und sich im Kreis zu drehen.

Besonders freuten sich die Kinder auf den Nachtisch: Panetones, die in Südamerika zu Weihnachten einfach dazu gehören. Diese luftigen Rührkuchen mit kandierten Früchten sind ein Symbol für Festlichkeit und Großzügigkeit. Ich hatte einige davon mitgebracht, und das Leuchten in den Augen der Kinder, als die Kuchen verteilt wurden, war unbezahlbar. Im Nu waren die Teller geleert, und die Kleinen stürmten wieder hinaus, um im Hof Fangen zu spielen und sich im Kreis zu drehen.

Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen, Erinnerungen zu teilen und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Es war ein Tag der Gemeinschaft – niemand war allein, alle gehörten dazu. Die Wärme der Menschen, das einfache, ehrliche Essen und die festliche Stimmung ließen den Geist der Weihnacht lebendig werden.

Als am späten Nachmittag die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, klang das Fest nach und nach aus. Die letzten Gäste verabschiedeten sich herzlich, und es blieb das Gefühl, einen wirklich besonderen Tag erlebt zu haben. Weihnachten in Río Mojón – das ist weniger Prunk, aber dafür umso mehr Herz, echte Begegnungen und unvergessliche Augenblicke. In solchen Momenten spürt man, was das Fest wirklich bedeutet: Freude, Gemeinschaft und das Teilen kleiner Glücksmomente. 

P. Claus Braun
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Samstag, 6. Dezember 2025

Weihnachtsrundbrief 2025

P. Claus Braun, Casilla 3 , Potosí,  Bolivia  E-Mail: Braun4230@gmail.com   

Liebe Schwestern und Brüder
Das zurückliegende Jahr gibt uns immer wieder Anlass zurückzuschauen. Für mich persönlich hat es nicht gut angefangen. Eine Infektion am Hals und an der Hand machte mir zu schaffen. Unsere Ärzte hier vor Ort mühten sich redlich, die Infektion in den Griff zu bekommen, doch nach einigen Wochen erklärten sie mir, dass sie hier keine Möglichkeiten mehr haben, mit dieser Infektion vor allen Dingen an der Hand fertig zu werden. Ich müsste unbedingt ins Krankenhaus gehen, wo sie alle Mittel hätten insbesondere starke Antibiotika.

Mit dem Katecheten auf den Andenhöhen
Mit dem Katecheten auf den Andenhöhen

Also habe ich mich doch schweren Herzens entschlossen, mit dem Bus 15 Stunden nach La Paz zu fahren. Mein guter Katechet Martín begleitete mich und die Freunde in La Paz brachten mich in eine Privatklinik, die ich vom Namen her kannte. Als sie dort den ärztlichen Befund gelesen haben, sagten sie mir sofort, dass ich hierbleiben müsste, was ich ja auch erwartet habe. Wenig später kam auch schon der zuständige Arzt und erklärte mir, dass die Hand sehr schlecht aussehe, aber wir das noch hinbekommen. Dann wurde auch schon der Tropf mit den starken Antibiotika angelegt. Tag und Nacht wurden mir diese Medikamente zugeführt, aber ich blieb erstaunlich ruhig bei der ganzen Sache. Mein Katechet leistete mir Gesellschaft im Krankenzimmer, die Ärzte kamen und scherzten auch mitunter, also immer locker, wie man es von den Latinos gewohnt ist. 

Nach etwa einer Woche meinte der Chirurg, dass wir nun zum Glück die Infektion im Griff haben und zur OP schreiten könnten. Vom Handgelenk wurde ein Transplantat entnommen, das auf die Hand aufgetragen wurde und nach der OP erklärte mir der Arzt, dass alles sehr gut aussehe. Der Tropf mit den Antibiotika lief allerdings noch einige Zeit weiter und nach sage und schreibe drei Wochen!! wurde ich aus der Klinik entlassen.

Ich blieb noch einen Monat im Haus der Patres und ging fast täglich zu den Kontrollen in die Klinik. Heute ist alles sehr gut verheilt und wer nicht genau hinsieht, dem fällt nicht mal die Narbe auf. 

Ich habe mir nach dem glücklichen Ende vorgenommen, den nächsten Patienten in meiner Pfarrei als Dank finanziell zu unterstützen. Da mein Katechet seit geraumer Zeit am grauen Star leidet, finanzierte ich ihm die nicht gerade billige OP in La Paz und auch er ist äußerst froh, dass er wieder gut sehen kann. Wenig später verletzte sich seine Frau bei der Arbeit auf dem Feld an der Hand. Sie ließ sich in unserem Andenhospital behandeln, aber man hatte eine falsche Behandlung in die Wege geleitet und wenig später wurde einer ihrer Finger recht schwarz. Ich ließ sie auch nach La Paz kommen und dank der Ärzte, die ich nun kenne, nahm man sich ihrer gleich an. 

Auch sie bekam viele Antibiotika verabreicht, aber einen Finger konnte man nicht mehr retten und er musste leider amputiert werden. Hätte ich nicht auf die lange Fahrt nach La Paz gedrängt, wäre es sicherlich nicht bei einem amputierten Finger geblieben. 

Ich selbst war mit den Zahlungen beschäftigt, denn die Behandlung bei ihr wurde nur fortgesetzt, wenn zuvor die Rechnung beglichen wurde. Das ist südamerikanischer Brauch. Nicht immer zum Wohl des Patienten gerade bei Unfällen, wo schnell gehandelt werden muss. 

So hatten wir in diesem bald zu Ende gehenden Jahr einmal eine andere Art von Projekten. Es wurde nicht in Zement und Lebensmittel für die Schulspeisung investiert, sondern in die Gesundheit, ohne die ja auch das andere nicht möglich ist.  


Den Schülerinnen und Schülern in Río Mojón konnte ich trotzdem  Trainingsanzüge anfertigen lassen
Den Schülerinnen und Schülern in Río Mojón konnte ich trotzdem 
Trainingsanzüge anfertigen lassen

Den Schülerinnen und Schülern in Río Mojón konnte ich trotzdem Trainingsanzüge anfertigen lassen, auf denen ein Bild unserer Kapelle zu sehen ist und das Logo der Schule wie auch meines Mannheimer Fußballvereines VfR Mannheim.  

Die Besuche in den Bergdörfern waren in diesem Jahr etwas reduziert, da es im Land schwierig ist, an Benzin ranzukommen. Lange Schlangen vor den Tankstellen. LKW-Fahrer warten manchmal zwei Tage vor der Tankstelle. Der Staat hat keine Dollars mehr, um Benzin und Diesel zu importieren. Es ist subventioniert und ein Teil wird leider in die Nachbarländer geschmuggelt und dort für gutes Geld verkauft. 

Die Inflation ist enorm angestiegen. Die Preise für Lebensmittel haben sich verdoppelt. 20 Jahre sozialistische/kommunistische Regierung haben das Land völlig ruiniert. Das Volk hat dies auch die Regierenden spüren lassen und der MAS-Partei, die einst zwei Drittel der Stimmen errungen hatte, mit drei Prozent einen kräftigen Denkzettel verabreicht. Jetzt ist Rodrigo Paz von der Partei der christlichen Demokratie zum Präsidenten gewählt worden, der das Ruder herumreißen möchte. Die USA wollen ihm unter die Arme greifen und Zahlungen für das Benzin aufschieben, bis die Ordnung im Land wieder hergestellt ist. Die sozialistische Vorgängerregierung pflegte gute Kontakte zu Putin, verurteilte seinen Krieg gegen die Ukraine nicht, zum Diktator Maduro von Venezuela und dem Iran. Das besagt schon alles. Hoffen wir, dass wir bald sehen können, wie das Schiff in ruhigere Gewässer fährt.  

Nun wünsche ich Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das neue Jahr. 
 
 Aus den Anden grüßt Euch Euer Padre Claus

P. Claus Braun
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Für Spenden:
Missionsgesellschaft vom Hl. Geist. Spiritaner e.V. Pax-Bank Köln Iban: DE29 3706 0193 0021 7330 32   BIC: GENODED1PAX mit dem Vermerk: Für Padre Claus Braun in Bolivien. 
 


Mittwoch, 17. September 2025

Kreuzerhöhungsfest in Oke Orco de Quillacas

Tradition, Glauben und Gemeinschaft Einblicke in einen bewegenden Festtag am 14. September

Tradition, Glauben und Gemeinschaft Einblicke in einen bewegenden Festtag am 14. September

Einleitung: Die Bedeutung des Kreuzerhöhungsfestes und sein geschichtlicher Hintergrund
Am 14. September versammeln sich Gläubige in Oke Orco de Quillacas, um das Kreuzerhöhungsfest zu feiern – ein Tag von tiefer religiöser Bedeutung. Dieses Fest erinnert an die Auffindung des wahren Kreuzes durch Kaiserin Helena im Jahr 326, eine Begebenheit, die Christen weltweit als Zeichen der Erlösung durch den Kreuzestod Jesu Christi gedenken. Für die Gemeinde Quillacas ist der 14. September nicht nur eine historische Reminiszenz, sondern ein lebendiges Zeugnis ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit.

Die Bedeutung des Kreuzerhöhungsfestes und sein geschichtlicher Hintergrund Am 14. September versammeln sich Gläubige in Oke Orco de Quillacas, um das Kreuzerhöhungsfest zu feiern – ein Tag von tiefer religiöser Bedeutung. Dieses Fest erinnert an die Auffindung des wahren Kreuzes durch Kaiserin Helena im Jahr 326, eine Begebenheit, die Christen weltweit als Zeichen der Erlösung durch den Kreuzestod Jesu Christi gedenken. Für die Gemeinde Quillacas ist der 14. September nicht nur eine historische Reminiszenz, sondern ein lebendiges Zeugnis ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit.

Die Kirche von Quillacas: Ein renoviertes Gotteshaus mit weitem Ausblick
Im Herzen des Dorfes erhebt sich die frisch renovierte Kirche von Quillacas. Ihr heller Innenraum und die liebevoll restaurierten Fassaden sind nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern bieten auch einen weiten Blick auf die umliegenden Andenlandschaft. Die Fenster lassen das Licht auf den Altar fallen und schaffen eine Atmosphäre der Besinnlichkeit. Der Aufstieg zur Kirche ist ein erster Schritt hinein in die Feststimmung, denn mit jedem Schritt nähern sich die Gläubigen dem Zentrum ihres Glaubens.

Die Kirche von Quillacas: Ein renoviertes Gotteshaus mit weitem Ausblick Im Herzen des Dorfes erhebt sich die frisch renovierte Kirche von Quillacas. Ihr heller Innenraum und die liebevoll restaurierten Fassaden sind nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern bieten auch einen weiten Blick auf die umliegenden Andenlandschaft. Die Fenster lassen das Licht auf den Altar fallen und schaffen eine Atmosphäre der Besinnlichkeit. Der Aufstieg zur Kirche ist ein erster Schritt hinein in die Feststimmung, denn mit jedem Schritt nähern sich die Gläubigen dem Zentrum ihres Glaubens.

Das Kreuz über dem Altar: Symbolik und Traditionen der Gläubigen
Im Mittelpunkt der Kirche thront das Kreuz über dem Altar – schlicht, aber tief symbolträchtig. Für viele Besucher ist es ein Ort, an dem Sorgen abgelegt und Gebete ausgesprochen werden. Manche bringen kleine Zettel mit Bitten, andere verweilen in stiller Andacht. Das Kreuz erinnert unaufdringlich an die Passion Christi und wird am Festtag besonders geehrt: Blumen und Kerzen schmücken seinen Sockel, und die Gemeinde sammelt sich für gemeinsame Gebete.

Das Kreuz über dem Altar: Symbolik und Traditionen der Gläubigen Im Mittelpunkt der Kirche thront das Kreuz über dem Altar – schlicht, aber tief symbolträchtig. Für viele Besucher ist es ein Ort, an dem Sorgen abgelegt und Gebete ausgesprochen werden. Manche bringen kleine Zettel mit Bitten, andere verweilen in stiller Andacht. Das Kreuz erinnert unaufdringlich an die Passion Christi und wird am Festtag besonders geehrt: Blumen und Kerzen schmücken seinen Sockel, und die Gemeinde sammelt sich für gemeinsame Gebete.

Der Festtag: Ablauf des Gottesdienstes, Prozession und Kalvarienberg
Das Kreuzerhöhungsfest beginnt am Morgen mit einem feierlichen Gottesdienst. Die Kirche füllt sich mit Gesang, Gebet und der Lesung der Geschichte von Kaiserin Helena. Nach der Predigt zieht die Gemeinde in einer Prozession durch das Dorf – das Kreuz wird vorangetragen, begleitet von Musik und Gebeten. Der Höhepunkt ist der Aufstieg zum Kalvarienberg, einem Hügel in der Nähe, der den Leidensweg Christi symbolisiert. Die Gläubigen tragen Kerzen, singen und stoppen an Stationen, um für Frieden, Gesundheit und Gemeinschaft zu bitten.

Der Festtag: Ablauf des Gottesdienstes, Prozession und Kalvarienberg Das Kreuzerhöhungsfest beginnt am Morgen mit einem feierlichen Gottesdienst. Die Kirche füllt sich mit Gesang, Gebet und der Lesung der Geschichte von Kaiserin Helena. Nach der Predigt zieht die Gemeinde in einer Prozession durch das Dorf – das Kreuz wird vorangetragen, begleitet von Musik und Gebeten. Der Höhepunkt ist der Aufstieg zum Kalvarienberg, einem Hügel in der Nähe, der den Leidensweg Christi symbolisiert. Die Gläubigen tragen Kerzen, singen und stoppen an Stationen, um für Frieden, Gesundheit und Gemeinschaft zu bitten.

Der Festtag: Ablauf des Gottesdienstes, Prozession und Kalvarienberg Das Kreuzerhöhungsfest beginnt am Morgen mit einem feierlichen Gottesdienst. Die Kirche füllt sich mit Gesang, Gebet und der Lesung der Geschichte von Kaiserin Helena. Nach der Predigt zieht die Gemeinde in einer Prozession durch das Dorf – das Kreuz wird vorangetragen, begleitet von Musik und Gebeten. Der Höhepunkt ist der Aufstieg zum Kalvarienberg, einem Hügel in der Nähe, der den Leidensweg Christi symbolisiert. Die Gläubigen tragen Kerzen, singen und stoppen an Stationen, um für Frieden, Gesundheit und Gemeinschaft zu bitten.

Der Festtag: Ablauf des Gottesdienstes, Prozession und Kalvarienberg Das Kreuzerhöhungsfest beginnt am Morgen mit einem feierlichen Gottesdienst. Die Kirche füllt sich mit Gesang, Gebet und der Lesung der Geschichte von Kaiserin Helena. Nach der Predigt zieht die Gemeinde in einer Prozession durch das Dorf – das Kreuz wird vorangetragen, begleitet von Musik und Gebeten. Der Höhepunkt ist der Aufstieg zum Kalvarienberg, einem Hügel in der Nähe, der den Leidensweg Christi symbolisiert. Die Gläubigen tragen Kerzen, singen und stoppen an Stationen, um für Frieden, Gesundheit und Gemeinschaft zu bitten.

Taufen und Katechese: Bedeutung, Ablauf und Auswahl der Paten
Ein Höhepunkt des Festes sind die Taufen, die am Kalvarienberg oder in der Kirche stattfinden. Kinder und Erwachsene, die sich auf die Taufe vorbereitet haben, erhalten durch die Katechese und Taufkurse Einblicke in den Glauben und die Bedeutung des Sakraments. Besonders sorgfältig wird die Wahl der Paten getroffen: Sie sollen nicht nur Vorbilder im Glauben sein, sondern auch die Bereitschaft mitbringen, die Täuflinge auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Die Gemeinschaft achtet darauf, dass Paten vertrauensvoll und engagiert sind. Die Katechesen und Vorbereitungskurse stärken das Bewusstsein für die christlichen Werte und geben Raum für Fragen und Austausch. Interessant, dass die Tochter unseres Schuldirektors, der selbst einer Sekte angehört, seine Tochter, die Ministrantin ist, zur Taufe begleitete, da sie um die Taufe gebeten hatte.

Taufen und Katechese: Bedeutung, Ablauf und Auswahl der Paten Ein Höhepunkt des Festes sind die Taufen, die am Kalvarienberg oder in der Kirche stattfinden. Kinder und Erwachsene, die sich auf die Taufe vorbereitet haben, erhalten durch die Katechese und Taufkurse Einblicke in den Glauben und die Bedeutung des Sakraments. Besonders sorgfältig wird die Wahl der Paten getroffen: Sie sollen nicht nur Vorbilder im Glauben sein, sondern auch die Bereitschaft mitbringen, die Täuflinge auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Die Gemeinschaft achtet darauf, dass Paten vertrauensvoll und engagiert sind. Die Katechesen und Vorbereitungskurse stärken das Bewusstsein für die christlichen Werte und geben Raum für Fragen und Austausch.

Taufen und Katechese: Bedeutung, Ablauf und Auswahl der Paten Ein Höhepunkt des Festes sind die Taufen, die am Kalvarienberg oder in der Kirche stattfinden. Kinder und Erwachsene, die sich auf die Taufe vorbereitet haben, erhalten durch die Katechese und Taufkurse Einblicke in den Glauben und die Bedeutung des Sakraments. Besonders sorgfältig wird die Wahl der Paten getroffen: Sie sollen nicht nur Vorbilder im Glauben sein, sondern auch die Bereitschaft mitbringen, die Täuflinge auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Die Gemeinschaft achtet darauf, dass Paten vertrauensvoll und engagiert sind. Die Katechesen und Vorbereitungskurse stärken das Bewusstsein für die christlichen Werte und geben Raum für Fragen und Austausch.

Gemeinsames Mittagessen: Gemeinschaft und Gastfreundschaft
Nach den religiösen Zeremonien versammeln sich die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Kirchplatz oder in benachbarten Häusern. Die Tische sind reich gedeckt mit lokalen Speisen, und die Atmosphäre ist geprägt von Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Alte Freunde treffen sich, neue Bekanntschaften entstehen, und Geschichten werden erzählt. Das gemeinsame Mahl ist ein Symbol für die Verbundenheit der Gemeinde – hier werden nicht nur körperliche, sondern auch seelische Bedürfnisse gestillt.

Abschluss: Heimreise und persönliche Eindrücke
Am Nachmittag verabschieden sich die Gäste und machen sich auf den Heimweg. Viele nehmen eine neue Kraft und Zuversicht mit, inspiriert von der Gemeinschaft und dem Glaubenserlebnis des Festes. Der Blick zurück auf die Kirche und das Kreuz bleibt als Erinnerung an einen Tag voller Hoffnung und Zusammenhalt.
Das Kreuzerhöhungsfest in Oke Orco de Quillacas verbindet historische Erinnerung, religiöse Tiefe und gelebte Gemeinschaft. Für Gläubige und Besucher ist es ein besonderer Tag, der den Glauben nicht nur feiert, sondern auch stärkt – in der Kirche, am Kreuz und im Miteinander.

P. Claus Braun 
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Mittwoch, 10. September 2025

Großes Fest in Guadalupe

Ein besonderes Ereignis voller Glauben, Gemeinschaft und moderner Technik

Ein besonderes Ereignis voller Glauben, Gemeinschaft und moderner Technik

Vorbereitungen und Aufbau
Die Veranstalter des Festes in Guadalupe haben sich schon seit Tagen intensiv auf das große Ereignis vorbereitet. Ein riesiges Festzelt wurde errichtet, dessen Alukonstruktion für die Musikboxen und die Bühne beinahe bis in Kirchturmhöhe reicht. Diese professionelle Organisation sorgt für die passende Atmosphäre, damit sowohl der religiöse als auch der weltliche Teil des Festes gebührend gefeiert werden kann.

Vorbereitungen und Aufbau Die Veranstalter des Festes in Guadalupe haben sich schon seit Tagen intensiv auf das große Ereignis vorbereitet. Ein riesiges Festzelt wurde errichtet, dessen Alukonstruktion für die Musikboxen und die Bühne beinahe bis in kirchturmhöhe reicht. Diese professionelle Organisation sorgt für die passende Atmosphäre, damit sowohl der religiöse als auch der weltliche Teil des Festes gebührend gefeiert werden kann.

Religiöse Feierlichkeiten und Gemeinschaft
Das Fest in Guadalupe ist geprägt von einer tiefen religiösen Verbundenheit. Neben dem feierlichen Gottesdienst und einer beeindruckenden Prozession stand vor allem der sogenannte Pasante, der Ausrichter des Festes, im Mittelpunkt. Seine Aufgabe ist es, insbesondere den weltlichen Teil zu organisieren und das leibliche Wohl der Dorfgemeinschaft sicherzustellen. Nach dem Gottesdienst wird ausgelassen getanzt, ein reichhaltiges Mittagessen für das gesamte Dorf bereitgestellt und selbst ein kalorienreiches Frühstück darf an diesen besonderen Tagen nicht fehlen

Beeindruckend sind immer wieder die Hingabe und der Glaube, mit denen die Christen aus Guadalupe den religiösen Fest Teil begehen. Die vier Katechetinnen und Katecheten erläuterten in der indigenen Sprache Quechua die Bedeutung des Geburtsfestes Mariens und insbesondere des Festes der Virgen de Guadalupe. Besonders erfreulich waren auch die sieben Taufen, zu denen Eltern mit ihren Kindern von weit her angereist sind – ein bewegender Moment für die gesamte Gemeinde.

Beeindruckend sind immer wieder die Hingabe und der Glaube, mit denen die Christen aus Guadalupe den religiösen Fest Teil begehen. Die vier Katechetinnen und Katecheten erläuterten in der indigenen Sprache Quechua die Bedeutung des Geburtsfestes Mariens und insbesondere des Festes der Virgen de Guadalupe. Besonders erfreulich waren auch die sieben Taufen, zu denen Eltern mit ihren Kindern von weit her angereist sind – ein bewegender Moment für die gesamte Gemeinde.

Beeindruckend sind immer wieder die Hingabe und der Glaube, mit denen die Christen aus Guadalupe den religiösen Fest Teil begehen. Die vier Katechetinnen und Katecheten erläuterten in der indigenen Sprache Quechua die Bedeutung des Geburtsfestes Mariens und insbesondere des Festes der Virgen de Guadalupe. Besonders erfreulich waren auch die sieben Taufen, zu denen Eltern mit ihren Kindern von weit her angereist sind – ein bewegender Moment für die gesamte Gemeinde.

Beeindruckend sind immer wieder die Hingabe und der Glaube, mit denen die Christen aus Guadalupe den religiösen Fest Teil begehen. Die vier Katechetinnen und Katecheten erläuterten in der indigenen Sprache Quechua die Bedeutung des Geburtsfestes Mariens und insbesondere des Festes der Virgen de Guadalupe. Besonders erfreulich waren auch die sieben Taufen, zu denen Eltern mit ihren Kindern von weit her angereist sind – ein bewegender Moment für die gesamte Gemeinde.

Technische Innovationen und moderne Kommunikation Neben den traditionellen Feierlichkeiten gab es auch einen technischen Fortschritt zu vermelden: Am Festtag sprach ich mit dem Ingenieur, der für die Installation von Telefon und Internet in Guadalupe verantwortlich ist. Auf dem nahegelegenen Hausberg, auf beeindruckenden 4.500 Metern über dem Meeresspiegel, soll ein 20 Meter hoher Turm für Antennen errichtet werden, um die Kommunikationsanbindung des Dorfes zu verbessern. Auch wenn der Bau eines solchen Mastes Zeit benötigt, hat der Ingenieur improvisiert und eine provisorische Lösung geschaffen, damit die zahlreichen Gäste während des Festes Handyempfang und Internetzugang nutzen konnten. Der Erfolg war deutlich sichtbar: Überall tippten die Besucher eifrig auf ihren Handys und nutzten die neue technische Errungenschaft.

Technische Innovationen und moderne Kommunikation
Neben den traditionellen Feierlichkeiten gab es auch einen technischen Fortschritt zu vermelden: Am Festtag sprach ich mit dem Ingenieur, der für die Installation von Telefon und Internet in Guadalupe verantwortlich ist. Auf dem nahegelegenen Hausberg, auf beeindruckenden 4.500 Metern über dem Meeresspiegel, soll ein 20 Meter hoher Turm für Antennen errichtet werden, um die Kommunikationsanbindung des Dorfes zu verbessern.
Auch wenn der Bau eines solchen Mastes Zeit benötigt, hat der Ingenieur improvisiert und eine provisorische Lösung geschaffen, damit die zahlreichen Gäste während des Festes Handyempfang und Internetzugang nutzen konnten. Der Erfolg war deutlich sichtbar: Überall tippten die Besucher eifrig auf ihren Handys und nutzten die neue technische Errungenschaft.

Das Fest in Guadalupe vereint auf beeindruckende Weise tief verwurzelte Traditionen und Glaubensrituale mit moderner Technik und Gemeinschaftsgefühl. Es zeigt, wie lebendig und zukunftsorientiert das Dorf ist, ohne dabei seine spirituellen Wurzeln zu vergessen. Die Mischung aus festlichem Tanz, gemeinsamen Mahlzeiten, religiöser Inbrunst, Taufen und technischen Neuerungen macht das Ereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmenden.

Fazit
Das Fest in Guadalupe vereint auf beeindruckende Weise tief verwurzelte Traditionen und Glaubensrituale mit moderner Technik und Gemeinschaftsgefühl. Es zeigt, wie lebendig und zukunftsorientiert das Dorf ist, ohne dabei seine spirituellen Wurzeln zu vergessen. Die Mischung aus festlichem Tanz, gemeinsamen Mahlzeiten, religiöser Inbrunst, Taufen und technischen Neuerungen macht das Ereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmenden.

Das Fest in Guadalupe vereint auf beeindruckende Weise tief verwurzelte Traditionen und Glaubensrituale mit moderner Technik und Gemeinschaftsgefühl. Es zeigt, wie lebendig und zukunftsorientiert das Dorf ist, ohne dabei seine spirituellen Wurzeln zu vergessen. Die Mischung aus festlichem Tanz, gemeinsamen Mahlzeiten, religiöser Inbrunst, Taufen und technischen Neuerungen macht das Ereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmenden.

P. Claus Braun 
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