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Mittwoch, 6. Mai 2026

Erinnerung an Werner Kautsch

Werner Kautsch war für viele Menschen in La Paz weit mehr als nur ein Geschäftsinhaber. Wer seine Ferretería [Eisenwarenhandlung] betrat, traf nicht einfach auf einen Händler, sondern auf einen Menschen, der stets Zeit für ein Gespräch hatte. Er war interessiert, aufmerksam und wusste über vieles Bescheid – über das Viertel, die Stadt und die Menschen, die darin lebten. 

Werner Kautsch war für viele Menschen in La Paz weit mehr als nur ein Geschäftsinhaber. Wer seine Ferretería [Eisenwarenhandlung] betrat, traf nicht einfach auf einen Händler, sondern auf einen Menschen, der stets Zeit für ein Gespräch hatte. Er war interessiert, aufmerksam und wusste über vieles Bescheid – über das Viertel, die Stadt und die Menschen, die darin lebten.

Man konnte sich auf einen kurzen Plausch einlassen, und oft wurde daraus ein längeres Gespräch. Dabei spürte man schnell: Hier stand jemand, der nicht nur gut vernetzt war, sondern auch echtes Interesse an seinem Gegenüber hatte. Seine offene Art machte ihn zu einer vertrauten Figur im Alltag vieler Menschen. 

Bis ins hohe Alter blieb er seinem Geschäft verbunden und persönlich präsent. Das allein sagt viel über ihn aus. Er war kein distanzierter Unternehmer, sondern jemand, der mitten im Leben stand – erreichbar, ansprechbar und bodenständig. 

Seine Verbundenheit zeigte sich auch in seinem Engagement rund um San Francisco. Dass sein Name auf einer Gedenktafel als Förderer genannt wird, ist Ausdruck der Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wurde. Ebenso seine Rolle als Honorarkonsul Österreichs, das Vertrauen, Ansehen und Verantwortung widerspiegelt. 

Doch vielleicht liegt seine eigentliche Bedeutung nicht in Titeln oder Funktionen, sondern in den vielen kleinen Begegnungen: in Gesprächen, im Zuhören, im einfachen Dasein.
Werner Kautsch war einer von denen, die eine Stadt leise prägen – und die man nicht vergisst.

P. Claus Braun
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Dienstag, 4. November 2025

Allerheiligen & Allerseelen in Esmoruco

Allerheiligen und Allerseelen in Esmoruco, Bolivien – Eine Feier der Liebe. Wie die bolivianische Gemeinschaft ihrer Verstorbenen gedenkt

In Bolivien, meinem Heimatland, sind Allerheiligen (Día de Todos los Santos, 1. November) und Allerseelen (Día de los Difuntos, 2. November) bedeutende und tief verwurzelte Feste, die weit über religiöse Rituale hinausgehen. In dieser Zeit wird das Band zwischen den Lebenden und Verstorbenen auf besondere Weise spürbar – es ist eine Feier der Erinnerung, der Hoffnung und vor allem der Liebe.

In Bolivien sind Allerheiligen (Día de Todos los Santos, 1. November) und Allerseelen (Día de los Difuntos, 2. November) bedeutende und tief verwurzelte Feste, die weit über religiöse Rituale hinausgehen. In dieser Zeit wird das Band zwischen den Lebenden und Verstorbenen auf besondere Weise spürbar – es ist eine Feier der Erinnerung, der Hoffnung und vor allem der Liebe.

Die Vorbereitung: Altäre als Brücken zwischen den Welten Schon am Vorabend des 1. Novembers beginnen die Familien, sogenannte „mesas“ – Altäre – zu errichten. Diese werden liebevoll mit bunten Blumen, leuchtenden Kerzen, Fotografien der Verstorbenen und deren Lieblingsspeisen geschmückt. Oft finden sich auch kleine Gegenstände, die an die Persönlichkeit und Vorlieben der Toten erinnern. Die „mesas“ sind mehr als nur Dekoration; sie sind Brücken, die die irdische Welt mit dem Jenseits verbinden. Für die Bolivianer ist dieser Tag voller Vorfreude und Erwartung, denn man glaubt, dass die Seelen der verstorbenen Angehörigen zurückkehren, um gemeinsam mit ihren Liebsten zu feiern. Es ist ein heiliger Besuch, der zeigt, dass der Tod nicht als endgültiges Ende verstanden wird, sondern als Übergang in eine andere Daseinsform.

Die Vorbereitung: Altäre als Brücken zwischen den Welten
Schon am Vorabend des 1. Novembers beginnen die Familien, sogenannte „mesas“ – Altäre – zu errichten. Diese werden liebevoll mit bunten Blumen, leuchtenden Kerzen, Fotografien der Verstorbenen und deren Lieblingsspeisen geschmückt. Oft finden sich auch kleine Gegenstände, die an die Persönlichkeit und Vorlieben der Toten erinnern. Die „mesas“ sind mehr als nur Dekoration; sie sind Brücken, die die irdische Welt mit dem Jenseits verbinden.
Für die Bolivianer ist dieser Tag voller Vorfreude und Erwartung, denn man glaubt, dass die Seelen der verstorbenen Angehörigen zurückkehren, um gemeinsam mit ihren Liebsten zu feiern. Es ist ein heiliger Besuch, der zeigt, dass der Tod nicht als endgültiges Ende verstanden wird, sondern als Übergang in eine andere Daseinsform.

Auch in San Antonio de Esmoruco, einem kleinen Ort im Süden Boliviens, spürt man an diesen Tagen die besondere Atmosphäre. Die Kirche ist am 1. November bis auf den letzten Platz gefüllt – ein Zeichen dafür, wie wichtig dieses Fest für die Gemeinschaft ist. Gemeinsam wird gebetet, gesungen und der Verstorbenen gedacht.

Die Feier in Esmoruco: Gemeinschaft und Glaube
Auch in San Antonio de Esmoruco, einem kleinen Ort im Süden Boliviens, spürt man an diesen Tagen die besondere Atmosphäre. Die Kirche ist am 1. November bis auf den letzten Platz gefüllt – ein Zeichen dafür, wie wichtig dieses Fest für die Gemeinschaft ist. Gemeinsam wird gebetet, gesungen und der Verstorbenen gedacht.

Am 2. November, dem Día de los Difuntos, ziehen die Familien auf den Friedhof. Sie bringen Musik, Brot, Gebete und vor allem ihre Liebe zu den Gräbern. Auf dem Friedhof wird geteilt, gelacht, geweint und Erinnerungen werden ausgetauscht. Es ist ein Tag, an dem Trauer und Freude nebeneinander existieren dürfen. Die bolivianische Tradition lehrt: Wenn wir unsere Toten ehren und an sie denken, leben sie in uns weiter.

Der Tag der Toten: Musik, Brot und Gebete auf dem Friedhof
Am 2. November, dem Día de los Difuntos, ziehen die Familien auf den Friedhof. Sie bringen Musik, Brot, Gebete und vor allem ihre Liebe zu den Gräbern. Auf dem Friedhof wird geteilt, gelacht, geweint und Erinnerungen werden ausgetauscht. Es ist ein Tag, an dem Trauer und Freude nebeneinander existieren dürfen. Die bolivianische Tradition lehrt: Wenn wir unsere Toten ehren und an sie denken, leben sie in uns weiter.

Die Bedeutung der Heiligkeit im Alltag
Diese Feste erinnern uns daran, dass Heiligkeit nicht fern oder abstrakt ist. Die Heiligen sind nicht nur die großen Namen der Kirchengeschichte, sondern auch unsere Großmütter, Väter, Freunde – all jene, die in Liebe gelebt haben und uns geprägt haben. Sie gehören zur „Wolke von Zeugen“, wie es im Hebräerbrief (Hebr 12,1) heißt.

Eine Kultur der Dankbarkeit und Verbundenheit
Allerheiligen und Allerseelen in Esmoruco und ganz Bolivien sind mehr als nur kirchliche Feiertage. Sie sind Ausdruck einer Kultur, die die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt, die Erinnerung als lebendigen Schatz begreift und den Tod als Teil eines größeren Kreislaufs sieht. Es ist eine Zeit, in der die Liebe über den Tod hinaus spürbar wird – im Teilen, im Gedenken und im Glauben an das Weiterleben der Seele.

P. Claus Braun 
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Montag, 3. November 2025

Die Jugend führte Gesänge in Kollpani auf

Nun möchte ich Ihnen noch ein kurzes Video präsentieren. Die Kinder haben sich sehr große Mühe gegeben und mit viel Engagement an ihrem Beitrag gearbeitet. 


Besonders beeindruckend war, wie die Jugend gemeinsam mit ihrer Lehrerin [Profesora] während der Messe wunderschöne Gesänge aufgeführt hat. Es war ein bewegender Moment, der gezeigt hat, wie viel Herzblut und Freude in ihrem Tun steckt.

P. Claus Braun 
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Allerheiligen Gottesdienst in Kollpani

Ein besonderer Tag des Glaubens in den bolivianischen Anden

Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Feierliche Messe auf 4331 Metern Höhe
Am Festtag Allerheiligen fand in Kollpani, einem kleinen Ort in den bolivianischen Anden auf 4331 Metern Höhe, ein besonderer Gottesdienst statt. Trotz der dünnen Luft und der körperlichen Anstrengung ließ sich die Gemeinde nicht davon abhalten, diesen wichtigen Tag gemeinsam zu feiern. Für den Padre war das Singen in dieser Höhe eine besondere Herausforderung, aber die Hingabe und der Glaube der Anwesenden verliehen dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Ein Höhepunkt der Messe war der Auftritt der Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin einstudierte Gesänge vortrugen. Die Lieder, die sie mit viel Engagement und Freude präsentierten, bereicherten die Feier und zeigten, wie lebendig und bedeutend der Glaube für die junge Generation in Kollpani ist. Die Musik schuf eine besondere Verbindung zwischen den Menschen und trug zur festlichen Stimmung bei.

Ein Höhepunkt der Messe war der Auftritt der Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin einstudierte Gesänge vortrugen. Die Lieder, die sie mit viel Engagement und Freude präsentierten, bereicherten die Feier und zeigten, wie lebendig und bedeutend der Glaube für die junge Generation in Kollpani ist. Die Musik schuf eine besondere Verbindung zwischen den Menschen und trug zur festlichen Stimmung bei.

Musikalische Mitgestaltung durch die Jugend
Ein Höhepunkt der Messe war der Auftritt der Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin [Profesora] einstudierte Gesänge vortrugen. Die Lieder, die sie mit viel Engagement und Freude präsentierten, bereicherten die Feier und zeigten, wie lebendig und bedeutend der Glaube für die junge Generation in Kollpani ist. Die Musik schuf eine besondere Verbindung zwischen den Menschen und trug zur festlichen Stimmung bei.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Gedenken auf dem Friedhof
Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer auf dem örtlichen Friedhof. In einer bewegenden Zeremonie wurde für die Verstorbenen gebetet und jedes einzelne Grab gesegnet. Diese Tradition verdeutlicht die enge Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Ahnen und die Wertschätzung für das Leben und den Glauben, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Ein Tag voller Eindrücke und Dankbarkeit
Der Tag war lang und anstrengend – die Höhe und die intensiven Erlebnisse forderten ihren Tribut. Dennoch überwog die Freude, gemeinsam diesen besonderen Anlass zu begehen und den Glauben der Menschen in den Anden hautnah zu erleben. Die Offenheit, Herzlichkeit und tiefe Spiritualität der Gemeinde hinterließen einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten.

Solche Erfahrungen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und verbindend der Glaube auch unter schwierigen Bedingungen sein kann und wie wichtig es ist, Traditionen und Gemeinschaft zu pflegen.

P. Claus Braun 
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Dienstag, 14. Oktober 2025

Ein besonderer Geburtstag im Pfarrhaus

Erinnerungen an einen herzlichen Tag im Dorf

Schon vor einiger Zeit feierte ich meinen Geburtstag. Es war ein Tag voller Freude und Gemeinschaft, der mir noch lange in Erinnerung bleiben sollte. Die Sonne schien freundlich durch die Fenster des Pfarrhauses und ließ die Stimmung im Raum erstrahlen.

Wie es bei uns im Dorf Tradition ist, kamen auch Gratulanten aus der Nachbarschaft ins Pfarrhaus. Sie hatten liebevoll einen Geburtstagskuchen gebacken und brachten ihn als Geschenk mit. Die fröhlichen Gesichter, das Lachen und die herzlichen Glückwünsche zeigten, wie eng die Dorfgemeinschaft miteinander verbunden ist.

Die Dorfbewohner gratulierten herzlich zum Geburtstag und überraschten mich im Pfarrhaus mit einem selbstgebackenen Kuchen.
„Die Dorfbewohner gratulierten herzlich zum Geburtstag und überraschten mich im Pfarrhaus mit einem selbstgebackenen Kuchen.“

Wir versammelten uns alle um den großen Tisch im Wohnzimmer. Der Duft des frisch gebackenen Kuchens erfüllte den Raum. Nach einem gemeinsamen Lied und herzlichen Umarmungen wurde der Kuchen angeschnitten. Dabei erzählten die Gäste kleine Anekdoten und Geschichten aus früheren Geburtstagen im Dorf, was für viele Lacher sorgte.

„Rechts neben mir ist mein ständiger Begleiter bei den Fahrten: Katechet Martin, der auch immer wieder nach dem Barba Blanca fragt.“
 „Rechts neben mir ist mein ständiger Begleiter bei den Fahrten: Katechet Martin, der auch immer wieder nach dem Barba Blanca fragt.“

Es waren nicht nur die Geschenke oder der Kuchen, die diesen Tag besonders machten, sondern vor allem die Gemeinschaft und das Miteinander. Die Gratulanten brachten nicht nur Leckereien, sondern auch Wärme und Fröhlichkeit ins Pfarrhaus. Solche Momente zeigen, dass ein Geburtstag weit mehr ist als ein Datum – es ist ein Anlass, um zusammenzukommen und das Leben zu feiern.

„Martin ist pensionierter Sanitäter und betreibt im Dorf sein Consultorio, das gut besucht wird. Viele Dorfbewohner haben mehr Vertrauen in ihn als in die jungen Ärzte.“
„Martin ist pensionierter Sanitäter und betreibt im Dorf sein Consultorio, das gut besucht wird. Viele Dorfbewohner haben mehr Vertrauen in ihn als in die jungen Ärzte.“

Am Ende des Tages saßen wir noch lange zusammen, sprachen über alte Zeiten und schmiedeten Pläne für die Zukunft. Als die letzten Gratulanten gingen, blieb mir ein Gefühl von Dankbarkeit für die Menschen, die diesen Tag so besonders gemacht hatten.

„Die Frau des Katecheten hatte den Geburtstagskuchen gebacken, der mir gleich überreicht wurde“
„Die Frau des Katecheten hatte den Geburtstagskuchen gebacken, der mir gleich überreicht wurde“

P. Claus Braun 
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Donnerstag, 7. August 2025

200 Jahre Bolivien Teil 02

Teil II: Das Unglück am Festmorgen
Schwerer Unfall überschattet die Feierlichkeiten
Die frühe Feststimmung wurde durch eine Nachricht getrübt, die sich rasch im Dorf verbreitete und viele Anwesende erschütterte. Einer der Sprengmeister, der für die morgendlichen Dynamitexplosionen verantwortlich war, geriet nach einer durchzechten Nacht und wenig Schlaf in einen Moment der Unachtsamkeit. Beim Hantieren mit dem Sprengstoff zündete er eine Dynamitstange zu früh und wurde durch die Detonation schwer verletzt – seine Hand wurde abgerissen.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Die Hilfsbereitschaft in San Antonio de Esmoruco ist gross. Unverzüglich wurde der junge Mann ins nächstgelegene Krankenhaus nach Tupiza gebracht, das allerdings mehr als sechs Stunden entfernt liegt. Für ihn und seine Familie begann ein schwieriger Weg – voller Fragen, Sorgen und Hoffnungen. Viele Dorfbewohner*innen und Festgäste schlossen ihn in ihre Gebete ein und bekundeten ihre Anteilnahme.

Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen. Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen. Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Schattenseiten der Tradition
Das tragische Ereignis ist Mahnung und Anlass zur Reflexion. Der Umgang mit Dynamit ist in den ländlichen Regionen Boliviens nach wie vor verbreitet, doch birgt er immer wieder grosse Gefahren. Viele Menschen sind sich der Risiken zwar bewusst, unterschätzen aber oft die Konsequenzen, besonders dann, wenn Feierlaune und Alkoholgenuss zusammentreffen.
Es ist ein Dilemma: Die Traditionen stiften Identität und Gemeinschaft, doch kosten sie manchmal einen hohen Preis. Die Geschichte dieses Festtages wird deshalb nicht nur von den fröhlichen Momenten erzählt, sondern auch von der Verletzlichkeit, die in jedem Brauch steckt.

Das Bicentenario von Bolivien bleibt trotz aller Schattenseiten ein bedeutsamer Meilenstein für das Land und seine Menschen. Die Festlichkeiten in San Antonio de Esmoruco zeugen von Stolz, Zusammenhalt und der ungebrochenen Kraft der Traditionen – und zugleich von der Notwendigkeit, sie mit Verantwortung und Umsicht zu pflegen.

Ein einfallsreicher Minenarbeiter
Ein einfallsreicher Minenarbeiter

Ausblick und Fazit
Das Bicentenario von Bolivien bleibt trotz aller Schattenseiten ein bedeutsamer Meilenstein für das Land und seine Menschen. Die Festlichkeiten in San Antonio de Esmoruco zeugen von Stolz, Zusammenhalt und der ungebrochenen Kraft der Traditionen – und zugleich von der Notwendigkeit, sie mit Verantwortung und Umsicht zu pflegen.

Möge der verletzte Sprengmeister Heilung finden, seine Familie Unterstützung erhalten und das Dorf als Gemeinschaft gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen. Die Hoffnung bleibt, dass künftige Feiern von Freude, Stolz und sicherem Brauchtum geprägt sein werden – damit Bolivien weitere Jahrhunderte voller Leben und Geschichte begehen kann.
ENDE DES ARTIKELS

[Bicentenario“ ist "Zweihundertjahrfeier"]

P. Claus Braun 
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Montag, 16. Dezember 2024

Gottesdienst in einer Hochlandhütte

Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.
Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.

Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.

Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.

Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.

Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.

Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.

Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.
Am Wochenende war ich zu einem Adventsgottesdienst in einem Andengehöft. Rings um uns herum waren Äcker angelegt. Ziegen spielten und kämpften auch miteinander. Die Frauen waren wie zumeist vor großen Töpfen in Stellung gegangen, denn beim Außendienst fehlt es nie an einem schmackhaften Mittagessen, zu dem bei Godis in den Gehöften alle Gläubigen eingeladen werden.

Auf dem Rückweg fand sogar ein Hund noch Platz im Jeep.
Auf dem Rückweg fand sogar ein Hund noch Platz im Jeep.

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Mittwoch, 11. Dezember 2024

ERSTKOMMUNION in Esmoruco Bolivien


Da ich viele Bergdörfer habe, feiern wir eben mehrmals die Erstkommunion. Hier einige Eindrucke vom Missionssitz in San Antonio de Esmoruco.


18 Jugendlich empfangen zum ersten Mal die Hl. Kommunion

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ZEIT DER ERSTKOMMUNIONEN

Da ich viele Bergdörfer habe, feiern wir eben mehrmals die Erstkommunion. Hier einige Eindrucke vom Missionssitz in San Antonio de Esmoruco.
Da ich viele Bergdörfer habe, feiern wir eben mehrmals die Erstkommunion. Hier einige Eindrucke vom Missionssitz in San Antonio de Esmoruco.

Da ich viele Bergdörfer habe, feiern wir eben mehrmals die Erstkommunion. Hier einige Eindrucke vom Missionssitz in San Antonio de Esmoruco.

Da ich viele Bergdörfer habe, feiern wir eben mehrmals die Erstkommunion. Hier einige Eindrucke vom Missionssitz in San Antonio de Esmoruco.

Da ich viele Bergdörfer habe, feiern wir eben mehrmals die Erstkommunion. Hier einige Eindrucke vom Missionssitz in San Antonio de Esmoruco.

Da ich viele Bergdörfer habe, feiern wir eben mehrmals die Erstkommunion. Hier einige Eindrucke vom Missionssitz in San Antonio de Esmoruco.
18 Jugendlich empfangen zum ersten Mal die Hl. Kommunion

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Mittwoch, 4. Dezember 2024

Adventskranz in Río Mojón Bolivien

Auch in Río Mojón haben wir einen Adventskranz gemacht.

Auch in Río Mojón haben wir einen Adventskranz gemacht.
Auch in Río Mojón haben wir einen Adventskranz gemacht.

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Samstag, 30. November 2024

Adventskranz basteln in Esmoruco Bolivien

Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche
Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche

Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche

Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche

Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche

Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche

Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche
Und heute, am Vorabend des ersten Advent, bastelten wir unseren Adventskranz vor der Kirche

Ein Gruppenbild mit den erfolgreichen Bastlern.
Ein Gruppenbild mit den erfolgreichen Bastlern.

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ERSTKOMMUNION IN EINEM WEIT ENTFERNTEN ANDENDORF

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.
Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.

Wir feierten heute Erstkommunion in einer Andengemeinde im Süden Boliviens.
Wir feierten heute Erstkommunion in Río San Pablo im Süden Boliviens.

Danach gabs Kekse und Limonade
Danach gabs Kekse und Limonade

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