Donnerstag, 1. Januar 2015

Neujahr auf 4.000 Metern Höhe

Nach der gut besuchten Abendmesse mussten wir irgendwie die Stunden bis Mitternacht überbrücken. Ich versuchte es mit Lesen, war aber doch zu müde dafür. Ich ging dann zur Telegraphie über, aber so eine halbe Stunde vor Mitternacht merkte ich, dass ich wohl unlesbare Zeichen gegeben habe. Punkt 24.00 läutete ich traditionell die Glocken, sprach ein Gebet für die Gemeinde und dann warteten schon einige vor der Kirchentüre auf das versprochene Coca Cola. Es war aber schon zu kalt um Mitternacht, sodass nicht allzu viele kamen. Unsere argentinischen Gäste brannten ein Feuerwerk ab, das auch dem in deutschen Großstädten nicht nachstand. Leuchtkugeln am Andenhimmel, Sterne öffneten sich und fielen langsam aufs Dorf nieder. War einfach herrlich. Zum Schweinebratenessen in die Hütte des Katecheten ging ich lieber nicht. Schon Stunden zuvor drang laute Musik aus seiner Hütte. Alle seine Söhne und Töchter waren zugegen und man kann sich vorstellen, dass auch reichlich Alkohol geflossen ist. Jedenfalls sah ich am Morgen einer seiner Söhne, der von seiner Frau gestützt durch die Gassen ging.
Unseren Neujahrstreff verlegten wir auf Mittag, da in der Nacht nur wenige kommen konnten. Nach der Neujahrsmesse war dann schon mehr los wie die Bilder zeigen. 




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P. Claus Braun
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