Samstag, 7. November 2015

Besuch in einem entfernten Andendorf

Heute stand der Besuch in einem entfernten Andendorf an der argentinischen Grenze an. Ich hatte dort vor Jahren eine kleine, sehr schöne Kapelle mit den Bewohnern bauen lassen. Der Weg dorthin sollte recht gut sein, erklärte man mir noch, aber ich traue diesen Angaben nicht unbedingt. Und das war auch gut so, denn der steinige und bisweilen sehr sandige Weg war noch schlechter als sonst. Vier Stunden hoppelten wir über Stock und Stein und kamen gerade noch rechtzeitig an. In Rio Chilenas befinden wir uns in meinem am höchsten gelegenen Andendorf auf sage und schreibe 4.400 Meter Höhe. Beim Gottesdienst hatte ich etwa 30 Teilnehmer vor mir. Wir sprachen über das verlorene Schaf und der damit verbundenen Freude unseres Herrn, wenn jemand seine Sünden wirklich bekennt und um Vergebung bittet. Im Anschluss an die Messe eine längere Katechese über die Bibel im Allgemeinen und Fragen von Seiten der Gläubigen.
Danach hat uns Lehrer Cornelio, der schon seit 17 Jahren hier arbeitet, zum Mittagessen eingeladen. Natürlich, wie kann es auch anders sein in dieser Gegend, wo viele über 500 Lamas haben, gab es Lamabraten. Jetzt steht uns die lange Rückfahrt bevor, aber auch das werden wir schaffen. Morgen ist Badetag mit den Kleinen von der Ministrantinnen Schar nach dem Sonntagsgottesdienst in unserem kleinen Stausee etwas oberhalb von Esmoruco.
Dann geht’s zu einem Besuch nach El Tholar und danach wieder nach San Pablo, wo wir seit einem Monat an der Renovierung unserer Pfarrkirche arbeiten.
Übrigens stehen unsere Adler Mannheim wieder dort in der Tabelle, wo sich auch hingehören, nämlich auf dem ersten Platz, den unser SV Waldhof schon seit Wochen innehat. Auch unser VfR Mannheim kommt so langsam in Schwung und strebt höheren Regionen entgegen.

P. Claus Braun
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