Freitag, 24. Januar 2014

Ein normaler Arbeitstag in San Pablo de Lipez Bolivien

Gestern hat es nicht geregnet, sodass ich mich der Gartenarbeit widmen konnte. Viel Unkraut wucherte in den Regenwochen. Am späten Nachmittag traf  Don Roberto mit seinem LKW auf dem Dorfplatz ein. Schachteln mit Lebensmitteln türmten sich schon neben seinem LKW. Don Roberto bekommt die Liste für die Einkäufe von unseren Ladeninhabern. Er kauft im Grossen in Tupiza ein und kann dann die Waren recht günstig an unsere kleineren Läden weiterverkaufen. Ich wunderte mich, dass er bei all den Kartons noch den Überblick behielt. Auch ich kam zu meinen zwei Kartons mit Keksen und einigen Telefonkärtchen.

In den Abendnachrichten sah man schon den Probelauf für die Seilbahn in La Paz. Sie soll pro Stunde etwa 6.000 Buerger in die Oberstadt El Altto befördern können. Diese Attraktion wird auch sehr viele Touristen anlocken. Ferner hat das Bürgermeisteramt 85 Großraumbusse eingekauft, die in la Paz zirkulieren werden. Bislang war man auf die kleinen japanischen Minibusse angewiesen, die etwa 15 Personen wie in einer Heringsbüchse gepresst aufnehmen konnten. Ich selbst konnte kaum auf den Sitzen Platz nehmen, da der Abstand zum Vordersitz dermaßen eng war, dass einem das Knie eingedrückt wurde. Natürlich protestieren nun die Kleinbusfahrer, die um ihre Fahrgäste bangen.

Erfreuliches verkündete der Präsident. Ab April wird das Telefonieren mit Handy etwas billiger. Anstelle von derzeit 1,50 Bolivianos pro Minute kann man dann für 1,20 Bolivianos sprechen, was in etwa 0,13 Euros entspricht.

P. Claus Braun 
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