Donnerstag, 12. März 2015

Endlich wieder richtiger Weltmissionar

Die Regenzeit hat uns zurückgeworfen, aber jetzt geht es mit Riesenschritten dem eigentlichen missionarischen Dienst entgegen. Besuche in den entlegenen Andendörfern, Katechese, Bibelauslegung und die praktische Umsetzung des Evangeliums, die da ist: Den Ärmsten der Armen zu helfen.
In der Nacht hat es stark gehagelt und geregnet, aber ich wagte die Fahrt in zwei entlegene, herrlich gelegene Andendörfer. Vorbei am Grenzdorf Rio Mojon und dann auf der sich an den Anden entlangschlängelnden Straße bis nach Quillacas. Dort wollen wir eine neue Kapelle errichten. Zudem konnte ich den Grundschülern wieder mit Lebensmitteln für die Schulnahrung helfen. Wir fühlten uns als eine Familie beim Gottesdienst und anschließend bei den Gesprächen. Danach ging es runter nach Florida, meinem am tiefsten gelegenen Pfarreidorf. Wir haben hier keine Kapelle errichtet, sondern einen Multifunktionssaal, in dem auch der Unterricht für die 10 Grundschüler abgehalten wird. Hier wollen wir die Wasserversorgung noch weiter ausbauen, denn zwei Familien sind bislang noch nicht ans Trinkwassernetz angeschlossen.
Erst in der Nacht konnte ich die Rückfahrt antreten. Etwas problematisch war es bei der Flussdurchquerung, da ich wohl die Spur der vor mir in den Fluss eingefahrenen Fahrzeuge erkennen konnte, aber nicht richtig die am anderen Ufer hinausführende Reifenspuren. Ich wartete, überlegte hin und her, was ich machen könnte und schließlich entschloss ich mich, die 50 Meter Fluss mit Vollgas zu nehmen, in der Hoffnung, dass keine Steine und Löcher im Fluss auftauchen. Nun, es ging gut. Mitunter muss man eben auch etwas wagen.
Bergdorf Rio Mojon
Bergdorf Rio Mojon
Kapelle in Rio Mojon
Kapelle in Rio Mojon
Herrliche Flusstäler
Herrliche Flusstäler
Kapelle in Quillacas
Kapelle in Quillacas
Beim Gottesdienst
Beim Gottesdienst
Multifunktions Saal in Florida
Multifunktions Saal in Florida
beim Singen während des Gottesdienstes
beim Singen während des Gottesdienstes

P. Claus Braun
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